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Holzwarte

Die Holzwarte war ein großer Turm der Holzwirte, der aus dem Häusergewirr des Alten Marktes im Mittelalter herausragte. 1411 hieß er „holtwerter turm“. 1437 erhielt der berüchtigte Stadthauptmann Henning von Strobart das Holzwirtsche Grundstück und musste es bei seiner Niederlage 1454 abgeben.

Hordorfer Straße

Die Straße war ursprünglich ein Feldweg an der nördlichen Mauer des Nordfriedhofs. der nach Mötzlich führte und 1900 noch den Namen Mötzlicher Weg trug. Giebichenstein hatt aber einen Mötzlicher Weg, sodass nach der Eingemeindung der Weg in Hordorfer Straße umbenannt wurde. Hordorf war ein wüst gewordenes Dorf westlich von Mötzlich.

Hospital St. Antonii

Das Hospital St. Antonii hieß 1241 noch curia leprosorium. Es gehörte der Stadt Halle und zur St.-Moritz-Kirche. Es wurde auf freiem Felde, weit weg von Halle und Neumarkt, wegen der Ansteckung errichtet und mit einer Mauer umgeben. Es diente zur Aufnahme der Aussätzigen, die mit Lepra befallen waren. 1636, im […]Weiterlesen »

Hospital St. Cyriaci et Antonii

1341 entstand auf dem heutigen Areal der Residenz das Cyriakshospital. Das Hospital St. Antonii hieß 1241 noch curia leprosorium. Es gehörte der Stadt Halle und gehörte zur St.-Moritz-Kirche. Es wurde auf freiem Felde, weit weg von Halle und Neumarkts, wegen der Ansteckung errichtet und mit einer Mauer umgeben. Er diente […]Weiterlesen »

Hospital St. Kunigund

Der Deutsche Orden begann mit dem Bau des Hospitals St. Kunigunde wahrscheinlich vor 1200. Um 1203 war es vollendet und wurde der heiliggesprochenen Kunigunde, der Gemahlin Kaiser Heinrich II., gewidmet. Es führte seitdem den Namen: „Deutschordenshospital St. Kunigund von Halle“. Wenige Jahrzehnte später entstand daneben eine Kapelle. Seit dem dritten […]Weiterlesen »

Hotel „Goldene Kugel“

Wahrscheinlich im ersten Drittel des 18. Im 19. Jahrhundert entstand wahrscheinlich der Bergernische (Besitzer) Ausspannhof. 1806 geriet der Hof durch die Kämpfe vor dem Galgtor zwischen Franzosen und Preußen in Mitleidenschaft. Danach wurde der Gasthof in „Goldene Kugel“ umbenannt. Als Halle 1840 Eisenbahnstation und etwas später Eisenbahnknotenpunkt wurde, baute der […]Weiterlesen »

Hotel „Stadt Hamburg“

1861 wurde eine Gaststätte abgebrochen, die auch den Namen „Stadt Hamburg“ trug und sich beim Steintorturm befand. Daraufhin wurde das neue Hotel gebaut. Zwei Neubauten trafen sich an der Spitze beim turmartigen Aufbau. Gallera beschrieb das Hotel als palastartigen Bau. Das Gebäude befindet sich in der Steinstraße gegenüber der Hauptpost. […]Weiterlesen »

Hotel „Zum Kronprinzen“

Das Hotel „Zum Kronprinzen“, zu DDR-Zeiten ein Ärztehaus, war als traditionsreiches Hotel im 16. Jahrhundert bekannt. Das Baujahr war um 1532 und wurde als Bürgerhaus und als Gasthof mit Weinausschank durch Phillip Ernst Erpel genutzt. Später wurde es nach seinem nächsten Besitzer Stryk’scher Hof genannt. 1805 nahm Goethe hier an […]Weiterlesen »

Hotel „Zur Börse“

Die Urform des Hotels Zur Börse, südlich von der Marienkirche stehend, (neben der ehemaligen „Marienbibliothek“) war der 1582 errichtete „Schöppenstuhl“ des Berggerichts mit seinen Schöffenbüchern. 1846 eröffnete Julius Scharre ein „Destillations-Geschäft, Cigarren-Handlung und Caffeehaus zur Börse. 1858 bis 1860 wurde das Haus umgebaut und hieß nun „Hotel garni“. Vor diesem […]Weiterlesen »

Hotel Neustadt

Das Hotel war ein selbstverwalteter „Hotelbetrieb“ in der Scheibe A 2003/04 und wurde vom Thalia Theater vorangetrieben als Wohn- und Festivalhotel. Es hatte 91 individuell gestaltete Zimmer mit „Bar, Friseur, Zimmerservice, Sauna, Weckdienst u.v.m. 100 beteiligte Jugendliche und über 60 Künstler wirkten daran mit. Zahlreiche Aktionen fanden statt. Mehr Informationen […]Weiterlesen »

HP-Schalen

Die HP-Schalen (hyperbolischer Paraboloid) wurden von Herbert Müller (Schalen-Müller) schon 1954 entwickelt. Er meldete seine Erfindung – zu einer Zeit, als es den Begriff der „HP-Schale“ noch gar nicht gab – zum Patent unter der Bezeichnung „Stahlbetonfertigteil als Bogenelement“ mit gekrümmter „Hyperboloidfläche“ an. Die Deutsche Bauakademie, die das Konzept für […]Weiterlesen »

Hubertushaus

Das Hubertushaus entstand um 1925 auf dem Areal von Schurig’s Garten. Nach 1932 bekam es einen neuen Namen durch Besitzerwechsel und hieß fortan Hubertus (auch Hupe zu DDR-Zeiten genannt). In seinem Biergarten war Platz für 1000 Leute. Es war ein beliebtes Ausflugsziel am Rande der Dölauer Heide gegenüber den Brandbergen. […]Weiterlesen »

Hufeisensee

Im Ammendorfer Revier wurde ab 1832 erstmals industriell Braunkohle abgebaut. 1926 erfolgte zwischen Büschdorf und Bruckdorf der Aufschluss der Grube von der Heydt als größter Tagebau im Stadtgebiet von Halle. Nachdem die Braunkohlevorkommen im Jahr 1942 abgebaut waren, wurde bis zur Stilllegung des Tagebaus in den 1960er Jahren Kies gefördert. […]Weiterlesen »

Huldigung

Die Huldigung stellte einen Treueeid gegenüber einem neuen Landesherrn dar. Sie war rechtsverbindlich. Dafür waren oftmals Verhandlungen im Vorhinein notwendig, sollte doch der Landesherr die Privilegien der Stände bestätigen. Die erste Huldigung fand in Halle nach der Ermordung Burchards III. vor Erzbischof Otto 1383 statt. Fahnentuch: 131 cm in Seide […]Weiterlesen »

Hungerquelle

An der Nordseite des Roten Turmes entsprang bis zur Kanalisation die Hungerquelle. Aus ihr entsprang ein hallescher Aberglaube. Floss sie reichlich, kam es zu Hungersnöten. Versiegte sie, kamen gute Zeiten.

Im schönen Saaletal – Gedicht

Auf dem „Schwan“ im Sonnenschein, Nichts kann wohl besser und herrlicher sein Doch um die Wunder zu ergründen – Ließ sich kein bessres Mittel finden, Als eine Fahrt durchs Saaletal, Mit Bergen, Burgen ach, allzumal…. Fritz Dietz

Innenleben

Graco schuf 2015 dieses Wandbild, das auf eindrucksvolle Weise das Innenleben verschiedener Wohnungen zeigt. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Innungen

Die Handwerker der Stadt schlossen sich zu sogenannten Innungen (auch Zunft oder Berufsgruppe genannt) zusammen, denen Meister vorstanden, die auch im Rat der Stadt mitwirkten und ihre Interessen vertraten. Ein berüchtigter Meister war Jacob Weißack (Innungsmeister der Schuhmacher), der die Stadt Halle 1478 an den Erzbischof Ernst verriet. Zunächst erfüllten […]Weiterlesen »

Institores

Die Institores waren die Kleinhändler und Handwerker der Stadt, die sich im Laufe des 13. und 14. Jahrhunderts zu Innungen formierten, als Interessengemeinschaft und Schutzbündnis gegen das Patriziat der Mercatores, die sich zum Salzjunkertum entwickelten. Der Schumacher (Bild: deutschland-im-mittelalter.de)

Intecta

1901 wurde das Gebäude in der Großen Ulrichstraße als Kaufhaus Brummer & Benjamin errichtet. Architekten waren die Gebrüder Albert und Ernst Giese. 1936 wurden die jüdischen Hauseigentümer enteignet. Neuer Hausbesitzer wurde die Firma Eichenauer & Co. Zu DDR-Zeiten war in der Gr. Ulrichstr. 22-25 zuletzt das „Intecta Möbeleinrichtungshaus“ (Fernsprechbuch Bezirk […]Weiterlesen »

Interdikt

Das Interdikt war eine oft praktizierte schwere Strafe für die Gläubigen im Mittelalter und wurde eigentlich für ein Vergehen gegen Kirchenrecht verhängt. Der Papst konnte ein Interdikt verhängen, aber auch jeder andere ranghohe kirchliche Würdenträger bis hinab zum Bischof. Dieser Bann galt für ganze Länder, Provinzen, Städte oder Dörfer. Alle […]Weiterlesen »

Jägerberg

Ursprünglich war dieser Platz nördlich des Judendorfes vor dem 16. Jahrhundert eben. 1534-1537 ließ Kardinal Albrecht zum Schutz der Moritzburg gegen Angriffe aus dem Norden einen riesigen Erdwall aufhäufen, heute als Jägerberg bekannt. Die 1503 bezogene Moritzburg hatte, dem Sinn einer gegen die Stadt gerichteten Zwingburg entsprechend, ihre Befestigungen vorwiegend […]Weiterlesen »

Jägerbrücke

Schon 1535, zu Zeiten Kardinal Albrechts, führte eine Brücke von den äußeren Wallanlagen (Jägerberg) zur Wiese. 1898 wurde die Burgbrücke gebaut, da nach der Niederlegung der Reitbahn bei der Moritzburg ein direkter Weg zu den Saalewiesen (Würfelwiese) geschaffen wurde. Vorher führte vom Jägerplatz mit seinen alten Studentenbuden eine hölzerne Fußgängerbrücke […]Weiterlesen »

Jägergasse

Im Mittelalter war die Jägergasse nur ein enger Durchlass zwischen dem südlichen Ulrichskirchhof und der Kleinen Klausstraße. Hier vermutete Schultze-Galléra auch den Torand oder Turand. Der Name hatte sich in den letzten Jahrhunderten erst entwickelt, nachdem Herzog Augustus nördlich der Moritzburg ein Jagdhundehaus, ein Jagdzeughaus, ein Jägerhaus anlegte. 1828 wurde […]Weiterlesen »

Jahnhöhle

Seitwärts vom ehemaligen Halsbrecher führt seit 1908 ein kleiner Fußpfad mit einigen Treppen zur Jahnshöhle. 100 Jahre zuvor hieß die Höhle noch das Schneiderloch. Damals war die Höhle wesentlich größer und nicht einsehbar. Durch die Verbreiterung der Saale wurde einiges zerstört. Eine Bronzetafel ist dem Turnvater Jahn gewidmet und wurde […]Weiterlesen »

Jahrmarkt

Jahrmärkte waren für die Händler wichtig, um ihre Waren loszuwerden. In Halle gab es den Neujahrsmarkt vom 01. Januar, der eine Woche dauert. Ab 1458 begann der Markt erst einen Tag nach dem Dreikönigstag (06.01.) 1461 wurde die Hallische Neujahrsmesse zugunsten der Leipziger Messe aufgegeben. Kaiser Friedrich III. hatte die […]Weiterlesen »

Jena, Gottfried von

Als bekannter Professor und Jurist bekam Gottfried von Jena für seine Bemühungen viel Anerkennung. Unter anderem gehörte er zur reformierten Schloss- und Domkirche Halles und er erwarb das Haus des jenaischen Fräuleinstifts. www.wikipedia.org Gottfried von Jena (1624 – 1703) Als bekannter Professor und Jurist bekam Gottfried von Jena für seine […]Weiterlesen »

Johann Samuel Stryk

Johann Samuel Stryk (auch: Stryck; * 12. März 1668 in Frankfurt (Oder); † 11. Juni 1715 in Halle (Saale)) war ein deutscher Rechtswissenschaftler. Nachhaltig hat sich seine Dissertation über de reliquiis sacramenti in matrimonialibus ausgewirkt. Hierin vertritt er die These, dass die Ehe eine rein weltliche Angelegenheit wäre. Die weitere […]Weiterlesen »

Johannishospital

1220 stiftete Erzbischof Wichmann zum Unterhalt der Armen das Johannishospital. 1529 überließ der Kardinal Albrecht das Hospital der Stadt, die das ehemalige Cyriakshospital an die Stelle der späteren Residenz in das Johannishospital verlegte. Das Cyriakshospital wurde dann 1571/76 nach Glaucha verlegt, wo es heute noch ist. Johanniskloster (Foto: Michael Waldow, […]Weiterlesen »

Johanniskapelle

Die Johanniskapelle (ehemals Kapelle St. Moritz) des Hospitals des Moritzklosters, wurde 1220 von Erzbischof Wichmann gestiftet. 1580 wurde die Kapelle an Bürgerhäuser verkauft und 1696 abgerissen.    

Jonas, Justus

Der Theologe Justus Jonas hatte sich um die Einführung und Durchsetzung der Reformation in der Stadt Halle verdient gemacht. Als Bürger waren ihm Besitz und Ansehen nie gleichgültig gewesen. 5. Juni 1493 in Nordhausen geboren, hieß er mit bürgerlichem Namen eigentlich Jodokus Koch und entstammte einer angesehenen Ratsfamilie, sein Vater […]Weiterlesen »

Jost, Wilhelm

Wilhelm Jost (1874-1944) war in Halle 27 Jahre lang Stadtbaurat. Er entwarf einige bedeutende Bauten in Halle. So das Solbad Wittekind, das Stadtbad, die Thinstätte in den Brandbergen, das Umspannwerk vor den blauen Türmen und einiges mehr. Sein Grab ist auf dem Gertraudenfriedhof, wo er auch das Hauptgebäude entwarf. Weitere […]Weiterlesen »

Juden in Halle

Die Juden in Halle wohnten im Frühmittelalter im sogenannten Judendorf (heute steht dort die Moritzburg). Im Laufe der Geschichte waren sie verschiedenen Anfeindungen ausgesetzt. Letztlich mussten die Juden die Stadt im 15. Jahrhundert endgültig verlassen. Seit dem 18. Jahrhundert siedelten sich jüdische Familien wieder in Halle. Nach jahrhundertelangen Übergriffen verließen […]Weiterlesen »

Judendorf

Im Schutze der im Jahre 806 gegründeten Burg Giebichenstein bildeten sich drei Ansiedlungen, deren Bewohner vom Sieden und Salzhandel lebten. Vermutlich hielten sich bereits um 1000 einige wenige Juden in Halle auf, das damals unter erzbischöflicher Herrschaft stand. Gesicherte Quellen über die Juden existieren erst ab 1184. Das Judendorf ist […]Weiterlesen »

Jüdischer Friedhof

1864 kaufte die jüdische Synagogengemeinde ein Stück Ackerland, zwecks Anlage eines neuen Friedhofs. Der alte Beerdigungsplatz am Töpferplan war ausgeschöpft. 1866 baute man darauf das Leichenhaus und die Wärterwohnung. 1869 fand die erste Beerdigung statt und eine Mauer wurde um die Anlage errichtet. Während des Anschlags in Halle auf die […]Weiterlesen »

Juliot-Curie-Platz

Der Abbau der Alten Stadtmauer, die die Stadt beengte, begann um 1815 und kam bis 1874 zum Abschluss. Leider wurden dabei auch alle sechs Stadttore eingerissen. Es entstand dann auch der Platz. Der Juliot-Curie-Platz erstreckt sich vom Hauptpostamt bis zur Oper von Halle. Auf der rechten Seite verlief einst die […]Weiterlesen »

Julius-Kühn-Straße

Den Namen empfing die Straße vom Direktor des landwirtschaftlichen Instituts Julius Kühn (1825-1910). Bis 1905 hieß sie noch „Mühlrain“. Sie biegt bei der Steintorbrücke, vor der Berliner Brücke, nach links ab. Den Namen Mühlrain leitete Gallera von der Steinmühle am Mühlgraben ab. Der Weg führte von da bis zur Mötzlicher […]Weiterlesen »

Junges Paar

Die Plastik von Martin Wetzel am nördlichen Ende des Wasserspielplatzes entstand 1963/64 und wurde 1969 aufgestellt. 2013 wurde die Plastik gewaltsam entwendet und beschädigt wieder aufgefunden. Sie steht inzwischen wieder an ihrem angestammten Platz.             Junges Paar (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Jungferninsel

Die Jungferninsel ist die kleine Insel zwischen der Schiffsaale und dem Kothgraben, der bei der Saline aus der Schiffssaale abfließt und dicht bei dem Sophienhafen sich wieder mit ihr vereinigt. Auf dieser Insel liegen die Gebäude der Pfännerschaftlichen Saline. Die Pfännerschaftliche Kohlenbahn, die die Kohle von Zscherben nach Halle befördert, […]Weiterlesen »

Jungfernwiese

Die Jungfernwiese oder die Jungfernweiden bilden die Spitze des Spittelwerders oder der Salineninsel.. Dort zwischen vielen Weidendickichten pflegte man gern zu baden. Das Wasser war dort aber schnell und tückisch. Die Wiese gehörte der Stadt, die sie aber 1722 der Saline im Tausch gegen die Parkwiese (Würfelwiese) abgab.

Kaffeeklape

„Als Volkskaffeehalle, umgangssprachlich Kaffeeklappe (Speisen und Kaffee wurden von der Küche durch eine Klappe in den Gastraum ausgegeben), wurden seit Mitte des 19. Jahrhunderts einfache Speiselokale für Arbeiter bezeichnet, in denen keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt wurden“ (Quelle: Wikipedia) Eine der umgangssprachlichen Kaffeeklappen (Volkskaffeehalle) befand sich am Steintor Ecke Magdeburger Straße […]Weiterlesen »

Kaffeemühle

Die Kaffeemühle war ein Halbschalenturm, der später mit Fachwerk geschlossen wurde, nachdem die Pfännerschaft den Wehrturm 1861 gekauft hatte. Auf den Turm setzte man ein Fachwerkhaus für sieben Familien. (ca. 40 Menschen wohnten wohl dort). Die Adresse war „Hallmauer 1“. Kaffeemühle von hinten gesehen, also Blickrichtung Westen vom Hallmarkt aus. […]Weiterlesen »

Kaffeerösterei „Hensel & Haenert“

Das „Hensel & Haenert“-Kolonial-Großhandelshaus entstand 1848 aus der 1820 gegründeten Seilerei Gottlieb Friedrich Hensel.  Der Grundstein für die Kaffeerösterei wurde 1890 gelegt. Hensel & Haenert bauten den Kaffeegroßhandel aus und importierten Usambara-Kaffee aus den deutschen Kolonien (Tansania). 2013 wurden Teile des Komplexes abgerissen. (Quelle: brandenburg.museum-digital.de)

Kaffenkahn

Der Kaffenkahn ist ein historisches Binnenschiff mit einer besonderen Bauform (mit der Kaffe). Seine größte Verbreitung fand dieser Schiffstyp vom 16. bis 19. Jahrhundert. In Halle wurde dieser Typ zum Salztransport eingesetzt. Beladen mit Salz, wurde er über die Flüsse gesteuert. Er konnte 40 Stück Salz, d. h. 1080 kg […]Weiterlesen »

Kaiser und König

Ein vom Papst gekrönter Herrscher wurde Kaiser genannt. Ein König wurde gewählt oder krönte sich auch schon mal selbst. Beim Kaiser handelte es sich um eine gesteigerte Königsherrschaft. Heute wird nur noch der Tenno (Himmlischer Herrscher) in Japan als Kaiser bezeichnet. Kaiser kommt vom mittelhochdeutschen „keiser“ und leitet sich von […]Weiterlesen »

Kaiser Wilhelm Denkmal

Am 26.08.1901 wurde das vom wilhelminischen Architekten Bruno Schmitz gestaltete Kaiserdenkmal enthüllt. Großzügiger Spender war unter anderem der Maschinenbauunternehmer Albert Dehne mit 245.000 Mark.  Umrahmt von den Standbildern Bismarcks und Moltkes saß Wilhelm I. hoch zu Roß. Die ausgewählte Widmungsinschrift „Wilhelm dem Großen – Die dankbare Bürgerschaft“. Kaiser-Wilhelm-Denkmal (Abbildung: Postkarte) […]Weiterlesen »

Kaiserstraße

Die Kaiserstraße ist die heutige Willy-Lohmann-Straße im Paulusviertel. Hier befand sich der Palast der Landwirtschaftskammer, das heutige Alte Regierungspräsidium. Die Straße mündete in den Kaiserplatz (Hasenberg), wo die Pauluskirche steht. Heute ist es die Walter-Rathenau Straße.