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Hufeisensee

Im Ammendorfer Revier wurde ab 1832 erstmals industriell Braunkohle abgebaut. 1926 erfolgte zwischen Büschdorf und Bruckdorf der Aufschluss der Grube von der Heydt als größter Tagebau im Stadtgebiet von Halle. Nachdem die Braunkohlevorkommen im Jahr 1942 abgebaut waren, wurde bis zur Stilllegung des Tagebaus in den 1960er Jahren Kies gefördert. Der Hufeisensee entstand aus der Grube Alwina.

Heute ist es ein sogenannter Freizeitpark mit einer Golfanlage und einen 5,6 km langen Rundkurs um den See. Derzeit gibt es dort ein Badeverbot (Stand 2024), was Badende aber nicht abschreckt. Der Hufeisensee ist ca. (früher Hufeisenteich) 78 ha groß und seine Form gab ihn diesen markanten Namen. ImHufeisensee wurden 2005 Schwebgarnelen entdeckt, was eine biologische Sensation ist, da diese Garnele erstmals in einem deutschen Binnensee entdeckt wurde.

(Quelle: Hufeisensee – Die blaue Perle von Halle)

 

1928 – Grube Alwina
(Quelle: facebook, Jürgen Lange)