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Floß- oder Flößmeister

Der Floßmeister hatte mit seinen Knechten die Aufgabe, allen Unrat und die Asche, sowie Unbrauchbares mittels Floß auf den Strohhof zu bringen. Der Floßmeister hatte sechs Kähne, wo er den Unrat aus der Halle verbrachte und dann in gewissen Abständen in die Saale warf. Siehe auch Tätigkeiten im Thal

Flüsse durch Halle

Folgende Flüsse fließen durch Halle: Saale, Weiße Elster, Reide, Beesener Bach, die Steinlache, die Kaelske, die Gerwische, der Sau- und der Haßgraben, der Rossgraben und die Götsche. Im Mittelalter waren es nur noch kleine Bäche und Rinnsale, so zum Bsp. die faule Witschke.

Flutgasse

Die Flutgasse ist weder bei Olearius noch bei Dreyhaupt erwähnt. Schultze-Gallera vermutete, dass es sich um die Straße „Hoher Steg“ oder „Hohe Stiege“, die Olearius erwähnt, handelt. Von alters her sollen wohl hohe Stiegen zu der uralten Kapelle hochgeführt haben, besonders bei Hochwasser.  

Forster, Johann Reinhold

Nach der schulischen Ausbildung von Joahnn Reihold Forster im Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin studierte der als „Weltumsegler”  berühmt gewordene Wissenschaftler von 1748 bis 1751 an der Halleschen Theologischen Fakultät. Im Anschluss bereiste Johann Reinhold Forster im Auftrag des Zaren die Kolonistengebiete an der Wolga, ehe er mit seinem Sohn Georg […]Weiterlesen »

Forstwerder

Auf alten Karten wird der Forstwerder noch als Saalwerder bezeichnet. Die Insel ist ca. 720 m lang und 180 m breit und mit ca. 80 ha recht klein. Die älteste Erwähnung stammt von 1371, als sie den Herren des Rittergutes Trotha als Lehen zugesprochen wurde. Es war damals ein Jagdgelände. […]Weiterlesen »

Francke, August Hermann

August Hermann Francke (1663 – 1727) war Theologe und Pietist, Universitätsprofessor und Pädagoge. Er war der Gründer der „Glauchaschen Anstalten“, die später als „Francken’s Stiftungen“ oder auch „Franckesche Stiftungen“ als Mustereinrichtung der ‚Armenpflege‘, der Schulbildung, der pietistischen Mission, der Verknüpfung sozialen und ökonomischen Engagements in Europa und der Welt einzigartig waren. […]Weiterlesen »

Franckeplatz

1819–1923 erfolgte ein Umbau des heutigen Franckeplatz durch den Bürgermeister Mellin, der das Rannische Tor und die Befestigungen abreißen ließ und den Platz bepflanzte. 1823 wurde dieser Platz dann in den Franckeplatz (damals noch Franckes Platz) umbenannt.

Franckesche Stiftungen

Die Franckeschen Stiftungen, gegründet 1695, bestanden zunächst nur aus einem Waisenhaus und einer Armenschule, bevor auf dem Gelände um die historischen Linden eine große Schulstadt entstehen konnte. Besonders für diese Zeit war das mehrgliedrige Schulsystem mit seinen neuen Lehrmethoden und den individuellen pädagogischen Betreuungsansätzen. Die Zeit um 1700 gestaltete sich […]Weiterlesen »

Franz, Robert

Der Robert-Franz-Ring wurde nach ihm benannt. Eigentlich hieß der spätere Organist, Musikdirektor und Komponist Robert Franz Julius Knauth (1815–1892). Der Name Knauth war in Halle durch die gleichnamige Hallorenfamilie weitverzweigt, sodass Verwechslungen an der Tagesordnung waren. Die Familie entschloss sich den Nachnamen Franz anzunehmen. Robert Franz erhielt ab 1829 ersten […]Weiterlesen »

Franzosenstein

Der Franzosenstein, auch Menhir von Seeben, stammt wahrscheinlich aus der Jungsteinzeit. Angeblich soll hier ein frnzösicher Offizier begraben worden sein, der 1813 bei einem Gefecht in Halle gefallen war.

Franzosenweg

Ursprünglich hiess der Franzosenweg Franzosenmauer. Er umzog die Gehöfte der Steintorvorstadt und der Schimmelstraße. Hier fanden 1813 Kämpfe der Franzosen gegen die anrückenden Preußen unter General von Bülow. Die Franzosen erlitten schwere Verlusteund wurden hier begraben.

Frauenbrunnen

Der Brunnen wurde von dem Hallenser Bildhauer Gerhard Lichtenfeld geschaffen und 1974 zum 10. Jahrestag der Grundsteinlegung der Neustadt eingeweiht.An der Gestaltung der Grünflächen und Wege war der Künstler ebenfalls beteiligt. Vier Bronze-Damen räkeln sich am Brunnenrand, das Wasserspiel mit ihren weiblichen Reizen. Die Figuren sind etwa 220 bis 250 […]Weiterlesen »

Freiraumgalerie

Das Viertel „hinterm Bahnhof“ (Landsberger Str.) ist eigentlich ein Industrieviertel. Nach 1989 war es durch großen Leerstand geprägt. Ab 2012 nutzten Künstler die großen Häuserflächen für ihre Graffitikunst, die deutschlandweit Berühmtheit erlangte.

Freudenplan

Der Name des Freudenplans (einer der fünf Pläne Halles) stammt aus früheren Zeiten, als er eine Stätte des Leichtsinns, der Freude und auch der Wollust war. Der Name wird 1409 das erste Mal als „vroudenplan“ erwähnt.  

Freylinghausen, Johann Anastasius

Johann Anastasius Freylinghausen (1670-1739), der Weggefährte, Freund und Nachfolger August Hermann Franckes schloss seine Studien in Halle im Jahre 1693 ab und begann 1695 als Franckes Gehilfe an dessen Stiftungen in Glaucha zu wirken. Mit der Heirat seiner einzigen Tochter Johanna Sophia Anastasia im Jahre 1715 verband sich Johann Anastasius […]Weiterlesen »

Friedemann-Bach-Haus

Das Friedemann-Bach-Haus ist sehr alt und gehörte 1569 einer Familie Glaeser. Im Rahmen des Ausbaus und des besseren Schutzes sollte der gerade Weg über die Klausbrücke beseitigt werden. Der Ratsbaumeister empfahl dies 1569. Auf seiner Abrissliste stand auch das spätere Bach-Gebäude. Doch es blieb bestehen beim Umbau des Klaustores und […]Weiterlesen »

Friedemann-Bach-Platz

Der Friedemann-Bach-Platz ist für die meisten Menschen heute ein Parkplatz in der Innenstadt. Doch der Platz, der von zwei imposanten Gebäuden, der Moritzburg und dem Haus des Fachbereichs Physik der Martin-Luther-Universität, begrenzt wird, hat eine reiche Geschichte: Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert befand sich auf dem Gelände das sogenannte […]Weiterlesen »

Friedewirken – Salzwirkerbrauch

Zu bestimmten feierlichen Anlässen, besonders beim Pfingstbier und vor Weihnachten bewirkte der Salzgraf mit dem Bornschreiber (Thalamts-Sekretär) Frieden, das heißt, die Halloren sollten weder zanken, raufen, schlagen noch Unfug treiben. Am 23. Dezember versammelte sich die Brüderschaft am Deutschen Brunnen (eine der vier Solequellen Halles). Der erste Kommissarius befragte nun […]Weiterlesen »

Friedhof der Marktkirche

Der alte Friedhof, der rund um die Marktkirche freigelegt wurde, war einer der spektakulärsten Funde der Archäologen. Die gefundenen Gebeine datierten somit aus jener Zeit, als die Kirchen St. Gertrud und St. Marien noch nicht zur heutigen Marktkirche umgebaut waren. Die meisten Skelette, insgesamt 334, stammen von Beisetzungen, die zwischen […]Weiterlesen »

Friedhof Halle-Neustadt

Als ab 1964 westlich der Stadt Halle der neue Stadtteil Halle-Neustadt erbaut wurde, war auch die Anlage eines neuen Friedhofs notwendig. Da durch die neu angelegte Stadt auch das Areal des Passendorfer Friedhofs beansprucht und geschlossen wurde, fand 1965 eine Umbettung der dort Begrabenen statt, an die ein Gedenkstein auf […]Weiterlesen »

Friedhofsteich

Der Friedhofsteich von Halle-Neustadt (auch Teich am Granauer Berg genannt) ist ein stehendes Gewässer im Westen der Stadt Halle (Saale). Er entstand in dem Tagebaurestloch der stillgelegten pfännerschaftlichen Braunkohlegrube „Alt-Zscherben“ (vormals „Königlich-Preußische Braunkohlengrube bei Zscherben“), deren Kohle (ab 1876 mit der Pfännerschaftlichen Kohlebahn) hauptsächlich an die halleschen Salinen geliefert wurde. […]Weiterlesen »

Fritzengarten

Der Fritzengarten ging 1996 aus dem 1888 gebauten Cafe Barbarossa hervoer und ist auch Stammsitz des Gesangsverein Fredericiana. (Foto: Catatine, Wikipedia)

Frohe Zukunft

Nördlich von Halle liegt der Stadtteil „Frohe Zukunft“. Im Mittelalter gab es hier das untergegangene Dorf Hordorf. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts baute man in der Gegend Braunkohle ab, so hier in der Grube Frohe Zukunft, nach der später das Stadtviertel benannt wurde. Die Grube wurde 1845  nordöstlich vom […]Weiterlesen »

Fronsole

Die Fronsole ist die Sole, die nicht für den Handel bestimmt ist. Sie wird strengstens durch die Vorsteher kontrolliert und bei den Bornschreibern abgerechnet. Die Fronsole wurde zur Bezahlung der Beamten und Arbeiter und zur Erhaltung der öffentlichen Gebäude des Thales, sowie der Gerätschaften usw. verwendet. Auf dem Markt wurde […]Weiterlesen »

Fürst

Die Fürsten bildeten die oberste Schicht des mittelalterlichen Adels; aus ihrer Mitte wurde der König gewählt. Ein Fürst ist – im allgemeinsten Sinne – ein an der Spitze eines politischen Verbandes stehender Mann (lateinisch »princeps«). Neben den weltlichen Fürsten, den Herzögen, Landgrafen, Markgrafen (Graf) et cetera standen im Mittelalter geistliche […]Weiterlesen »

Fürstengarten

Der Fürstengarten (Fürstenthal) des Herzogs August lag gegenüber der Moritzburg und zog sich bis gegenüber der Neuen Residenz hin.. Man kam über eine Brücke (1788 abgerissen) von der Residenz zu ihm. 1532 hatte schon Hans von Schenitz hier einen Lustgarten mit Irrgarten anlegen lassen, wo Kardinal Albrecht über eine Brücke […]Weiterlesen »

Fürstenstuhl

In der Domkirche befindet sich der kunstvoll ausgestattete Fürstenstuhl. Herzog August von Sachsen wurde 1642 Administrator des Erzstifts Magdeburg und stiftete dem Dom 1648 eine Kirchenstube, den sogenannten „Fürstenstuhl“.  

Futterer

Die Futterer als Berufsstand gab es nur in Halle und in Erfurt. Ihr Handel drehte sich im weitesten Sinne auch um das Salz, allerdings um den Transport desselben. So besorgten sie Wagenschmiere, Teer, Stroh und anderes Futter für die Pferde und kümmerten sich um die Instandhaltung der Wagen.

Gabelsberger Straße

Vor dem 19. Jahrhundert gab es hier eine Große und eine Kleine Breitenstraße. (Breite war eine in Halle übliche Geländebezeichnung). 1900 wurde daraus die Gabelsbergerstraße. Den Namen bekam sie vom Erfinder der Stenografie, Franz Xaver Gabelsberger (1789-1849).

Gaben der Völker

Irmela und Martin Hadelich haben das Kunstwerk 1968 geschaffen. Es befand sich beim Gastronom an einer langen Wand. 2001 wurde das Werk bei Umbaumaassnahmen zerteilt. Das zweite Mosaik heißt nun „Die Erde hat genug Brot für alle“. (Fotos: Michael Waldow, MSW-Welten)

Galerie im Grünen

Die Galerie im Grünen ist ein Fußgängerweg (entstanden in den 80er Jahren), der von der Hallorenstraße zum Tulpenbrunnen führt. An diesem Fußweg sind vier Skulpturen aufgestellt. Sie ist reizvoll gelegen und wurde mit Urban-21-Mitteln 2010 neu gestaltet. 2010 fand hier auch ein Kunstsymposium statt, bei dem temporäre Kunstwerke, wie zum […]Weiterlesen »

Galgenberg

Der Galgenberg (auch Galgberg) war neben dem Röderberg die Gerichtsstätte der Burg Giebichenstein  Hier wurde auch Hans von Schönitz hingerichtet. Der Galgen befand sich bis 1798 hier. Daneben gibt es noch den Kleinen Galgenberg, der früher wegen seiner Warte auch Wartberg genannt wurde. Der große Galgenberg ist 139 m und […]Weiterlesen »

Galgstraße

Die Galgstraße (Leipziger Straße, Klement-Gottwald-Straße zu DDR-Zeiten) war eine der wichtigsten Heer- und Handelsstraßen in Halle. Sie führte von Halle in Richtung Leipzig. Allerdings wurden über diese Straße auch Verurteilte zum Galgen auf dem Riebeckplatz geführt, daher der Straßenname. 1827 wurde die Straße in Leipziger Straße umbenannt. Nach Recherchen von […]Weiterlesen »

Galgtor

Das Galgtor (Leipziger Turm) war der steinerne Durchlass des Galgtorturmes. Das Tor wurde 1573 neu gebaut. Ursprünglich war das Tor davor aus Holz, das nach 1100 erbaut wurde. Durch das Tor zog der Große Kurfürst 1694 zur Einweihung der Universität. 1813 ritt York mit seinem siegreichen Korps nach der Schlacht […]Weiterlesen »

Galgtorvorplatz

Auf dem Galgtorvorplatz (heutiger Riebeckplatz) befand sich seit ca. 1100 der Galgen der Stadt, der im Rahmen der Stadtbefestigung hierher verlegt worden war. Auch schon in dieser Zeit war er Verkehrsknotenpunkt, da hier die Leipziger Heerstraße, der Magdeburger Weg, die Reideburger Str. und der Merseburger Weg aufeinandertrafen. 1698 wurde anstelle […]Weiterlesen »

Gänsebrunnen

Auf dem Kröllwitzer Kirchplatz wurde der Gänsebrunnen von Professor Weidanz. Professor Weidanz von der Kunsthochschule Giebichenstein bearbeitet den Gänsebrunnen. (Foto: Giegold-Schiller)

Garküchen

Hinter dem Kaufhaus (Domus mercatorium) zwischen der heutigen Markthäuserreihe, zwischen Schmeerstraße und Schülershof bauten sich die Garküchen oder Garbuden auf. Es waren leicht gebaute Verkaufsbuden, unten auf Steinen fundamentiert, mit Holzdächern und Herden im Inneren. Sie standen wegen der Feuergefahr getrennt voneinander. Daran schlossen sich die Lederkrame an, sodass zur […]Weiterlesen »

Gasometer und Planetarium

Auf dem Holzplatz liegt das Areal der ehemaligen Gasanstalt von Halle mit dem Gasometer. Es wurde von 1889-1905 erbaut und war als städtisches Gaswerk im Betrieb. Mit dem Gaswerk konnten fortan 2500 Haushalte und 50 Gewerbebetriebe versorgt werden. 1912/13 wurde das Werk erstmalig grundlegend umgebaut und mit neuen Auffanggruben für […]Weiterlesen »

Gastarbeiter in Halle-Neustadt

Gastarbeiter arbeiteten auch in Halle-Neustadt und halfen beim Aufbau. Ihre Arbeitsverträge waren befristet. Familien durften sie nicht mitnehmen. Sie lebten in Wohnheimen und verbrauchten keine Wohneinheiten.

Gasthof „Goldene Rose“

Der Gasthof „Goldene Rose“ gehört zu den ältesten der Stadt und wird erstmals urkundlich 1479 erwähnt (czur guldnen rosen) in der Rannischen Straße 19 (ehemals Nr. 539). Es soll aber angeblich schon seit 1300 existiert haben. Gastwirt war Cyriakus Eckhardt, ein Anhänger der Demokraten (Popolaren), die zu den Feinden der […]Weiterlesen »

Gasthof „Goldener Pflug“

Der Gasthof „Goldener Pflug“ (heute Nr. 27) bestand noch zu Schultze-Galléras Zeiten und wurde im Jahr 1605 erbaut. Der Gasthof war der langjährige Stammsitz einer Burschenschaft „Alemannia“. Der „Goldene Pflug“ mit der Salzmagd Ketlin in der Straße „Alter Markt“ (Collage: Michael Waldow, MSW-Welten)

Gasthof „Goldener Ring“

Der Gasthof „Goldener Ring“ wird das erste Mal 1412, im Todesjahr des hingerichteten Salzgrafen Hans von Hedersleben, erwähnt (z dem güldynen rynge), der auch Besitzer des Hauses war. 1479 war er im Besitz des Goldschmiedemeisters Peter Baltzer, der zu den Gegnern der Halleschen Pfänner gehörte und durch sein Komplott mit den […]Weiterlesen »

Gasthof „Goldenes Herz“

1712 eröffnete der Gastwirt Andreas Hertzberg (wahrscheinlich aus Könnern zugereist) die Gaststätte „Goldenes Herz“ mit nach Norden angrenzenden Stallungen, die ein eigenes Geviert bildeten. Rasch gedieh der Gasthof, der vor dem Klaustor lag und den Fuhrleuten, die sich über die heutige Mansfelder Straße ihren Weg nach Westen über die „Hohe […]Weiterlesen »

Gasthof „Grüne Tanne“

Die grüne Tanne war ein Ausspannhof seit dem 16. Jahrhundert. Landwirte und Fuhrleute, die aus dem Mansfeldischen kamen nutzten ihn. Der Name kam von einer Tanne, die vor dem Gehöft oder im Hof des Gebäudes stand. Grüne Tanne (Foto: unbekannt)  

Gasthof „Grüner Helm“

Der „Grüne Helm“ verdankt seinen Namen dem Ritterhelm aus Stein, der über seiner Haustür angebracht war. Seine Hintergebäude mündeten am schmutzigsten Winkel der Halle, wo 1412 Hans von Hedersleben verbrannt wurde. An dieser Stelle (wo die Neubauhäuser sind) trafen die Meteritzstraße und die Ritterstraße aufeinander. Dort stand der „Grüne Helm“. […]Weiterlesen »

Gasthof „Grüner Hof“

Ein geschichtsträchtiger und verruchter Ort war der Gasthof „Grüner Hof“. Erzbischof Sigismund (1554–1566) schenkte das einstige Wirtschaftsgebäude oder Vorwerk seiner Geliebten, die ihm zwei Kinder geboren hatte. Sie bekam vom Rat der Stadt auch bis zu ihrem Tod alle städtischen Abgaben erlassen. Sie wurde als „grüne Frau“ bekannt und gab […]Weiterlesen »

Gasthof „Jagdschiff“

Das „Jagdschiff“ lag zwischen Herrenstraße und Schwarzer Brücke auf dem Strohhof (Nr. 2044) und wurde bis 1732 vom Gastwirt Müller für nur 60 Taler gepachtet. Neben dem Hof war auch ein Garten. 1755 wurden 520 Reichstaler geboten (1 Reichstaler entsprach 1,75 Gulden.  Ein Gulden war nach heutigem Maßstab etwa 30–40 […]Weiterlesen »