Das Halle (Saale) - Lexikon

12 Beiträge

Siebenbogenbrücke

Diie Siebenbogenbrücke gehörte einst zu den wichtigsten Verkehrsadern der Stadt. Sie liegt heute zum großen Teil noch zugeschüttet unter der Erde und befand sich kurz hinter der Elisabethbrücke auf Neustedter Seite. Die Brücke wurde 1847 aus Nebraer Sandstein gebaut. Vier Pfeiler mit einer Breite von 2,20 Meter und 10,70 Meter Länge […]Weiterlesen »

Siedekothe

Die Kothe (auch Siedehütte) heißt das geringe Haus, auch Koth. Im 11. Jahrhundert hießen sie noch „area“ oder „casa“. Ab 1263 heißen sie „salina“ und später „tugurium“. Der Name Koth kommt von Kate und Kossat (Kothsasse) und taucht zum ersten Mal 1272 urkundlich auf. Nach Schultze-Galléra nannten die Kelten ihre […]Weiterlesen »

Siederecht

Das Siederecht wurde durch eine Willkür geregelt: “Ouch sal hinfort nymant pfannwerkercken, er sey ein burger czu Halle beeygnet und beerbit.” Damit sollten Scheinkäufe verhindert werden. Niemand durfte im Auftrag von irgendwem bei Strafe von 50 Mark sich belehnen lassen. Das Thalrecht führte zu erheblichem Streit mit dem Landesherrn, dem […]Weiterlesen »

Siedesalz

Aus dem Untergrund wird mit Salz gesättigtes Grundwasser, die Sole, aus dem Zechsteinhorizont in die Behälter gepumpt. Die Sole hat einen Salzanteil von bis zu 24% (das Tote Meer hat 33%). Das Wasser wird erhitzt, früher mit Feuer, heute mit Gas. Auf der Wasseroberfläche bilden sich Salzkristalle, welche die Halloren […]Weiterlesen »

Siedevorgang

Beim Siedevorgang gibt es zwei Schritte: Das Stören oder Anmachen, dabei wird die Konzentration der ungesättigten Sole durch lebhafte Verdunstung unter hoher Temperatur erhöht. Das “Soocken” (Sieden), das allmähliche Verdampfen des Wassers. Der Sole wird Rinderblut zugesetzt (die Farbe). Dadurch schäumt die Flüssigkeit nach 15 Minuten, in denen sich  Unreinheiten […]Weiterlesen »

Siegesbrunnen

 siehe auch Marktbrunnen Im August 1875 fassten patriotische Männer den Entschluss, den im großen Krieg (1871) gefallenen 72 Hallensern zu gedenken. Am 22.03.1877 wurde nach Entfernung der Fontäne (seit 31.05.1868) der Grundstein des Siegesbrunnen gelegt.  Am 22. März 1877 erfolgte auf dem Markt die Grundsteinlegung des Siegesbrunnens. Die Enthüllung erfolgte […]Weiterlesen »

Siegessäule

Zwischen dem Theater und der Post auf dem heutigen Juliot-Curie-Platz stand die Siegessäule. Sie wurde zu Ehren der gefallenen Männer von 1866. Die Entwürfe stammen von Oberbaurat Hitzig aus Berlin. In der Merkelschen Werkstatt zu Halle wurde das Denkmal ausgeführt. Der Bildhauer Fritz Schaper aus Berlin modellierte die auf der […]Weiterlesen »

Siegessäule auf der Alten Promenade

Auf der Alten Promenade (heutiger Joliot-Curie-Platz wurde 1872 eine Siegessäule aufgestellt im Gedenken an die Gefallenen des Krieges 1866 zwischen Preußen und Österreich. Dabei verloren 47 Männer aus Halle und dem Saalkreis ihr Leben, die meisten bei Königsgrätz. Die Säule krönte  Borussia, die das personifizierte Preussen darstellt. Sie wurde vom […]Weiterlesen »

Sigismund von Hohenzollern

Sigismund von Hohenzollern (1538 – 1566) hatte, obwohl vom Papst eingesetzt und Diener der katholischen Kirche, für Halle die Religionsfreiheit durchgesetzt, damit der Reformation zum Sieg verholfen. Mit 12 Jahren zum Erzbischof gewählt, zog er mit 16 in die Moritzburg ein. 1556 bestellte er einen evangelischen Pfarrer für die Gemeinde […]Weiterlesen »

Silberhöhe

Die Silberhöhe, heute Neubaugebiet, war Teil der Wüstung Malderitz (1184 erstmals erwähnt, mit einer Familie Malderitz, 1479 schon als “Wüst” benannt). Der Name, von Malderitzer Bürger geprägt, geht wahrscheinlich auf „Salwerhohe“ zurück, was so viel wie dunkelfarbige (Ackerland) Höhe bedeutet.  

Silberschatz der Halloren

Im Besitz der Brüderschaft befindet sich umfangreiches Schriftgut (die ältesten Stücke aus dem 14. Jahrhundert stammend), Fahnen sowie andere historische Gegenstände. Besonders wertvoll ist der Silberschatz der Halloren (Salzwirker), der gegenwärtig aus 95 silbernen, zum Teil innen vergoldeten Bechern und Pokalen besteht. Der älteste Becher ist mit 1671 datiert und […]Weiterlesen »

Sindermann, Horst

Der damalige 1. Sekretär der SED im Bezirk Halle  und spätere Präsident der DDR – Volkskammer legte am 15. Juli 1964 den Grundstein für Halle-Neustadt mit den Worten: „In einem Zeitraum von knapp sieben Jahren soll eine moderne Stadt entstehen mit zahlreichen Wohnensembles, Schulen, Kinderkrippen, modernen Versorgungseinrichtungen, Sport- und Kulturbauten, […]Weiterlesen »