Struensee, Johann F.

(* 5. August 1737 in Halle  † 28. April 1772 in Kopenhagen)

Johann F. Struensee war ein deutscher Arzt und Aufklärer. Im dänischen Altona wurde er Stadtphysicus und Armenarzt. Als erster beschrieb er die Maul- und Klauenseuche und entwickelte Hygienemaßnahmen. Er wurde Leibarzt des labilen Königs Christian VII. der ihn auch zum Geheimen Kabinettsminister berief. Etwas über ein Jahr lang war er der faktische Regent von Dänemark. Er wurde von Christian VII., als Grafen geadelt und hatte solche Vollmachten, dass er faktisch die Staatsgeschäfte übernahm. Das nahmen ihm die alten Eliten übel, die zudem seine Affäre mit Königin Caroline Mathilde zu einem Putsch nutzten.
Letztendlich wurde er gefangengenommen, geköpft, gevierteilt und aufs Rad geflochten.Die Königin wurde vom König geschieden und nach Celle verbannt. Dort starb sie mit 24 Jahren, 3 Jahre nach Struensee, an Scharlach.


Geburtshaus in Halle mit Gedenktafel an der Moritzkirche
(Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

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Halle (Saale) - Lexikon

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