Matheweis, Friedrich

Friedrich Matheweis (1648 – 1705) ging als erster Postmeister Halles in die Geschichte ein. Den Namen erhielt er im Gedenken an Kurfürst Friedrich Wilhelm. Matheweis war ein Wunderkind, der schon mit knapp sechs Jahren die deutsche Grammatik, Logik und Rhetorik verstand und rezitierte. 1681 wurde er königlich-preußischer Sekretär und Hofpostmeister in Halle. Er legte hier erfolgreich die administrativen Grundlagen für ein effizientes kurfürstlich-brandenburgisches Postwesen.

Matheweis war der Erbauer des Riesenhauses in Halle. Das ließ er für 41000 Taler am Großen Berlin errichten. In Trotha errichtete er auf dem Anwesen derer von Trotha einen Lustgarten im Barockstil (Forstwerder).  Dort weilte Kurfürst Friedrich III. 1694, als er die Universität eröffnete und den Grundstein der Schleuse von Trotha legte. Matheweis ist auf dem Gottesacker im Gruftbogen 57 bestattet.

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Halle (Saale) - Lexikon

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