Schmeerstraße

Die Schmeerstraße gehört zu den ältesten Straßen der Salzstadt, die ihre Anfänge um 980 hat. Hier mündete der alte Heerweg vom Norden (Magdeburg) ein, eine Straße, die auch gern die Obrigkeit benutzte, um nach Halle zu kommen.

Um 1180 erhielt die Straße ihren heutigen Verlauf und wurde Schmeerschneiderstraße genannt, weil sich hier die Schmeerschneider (Schweineschlächter) angesiedelt hatten. Sie wird in den Schöffenbüchern vielfach erwähnt.

Im Mittelalter war sie eng und ungepflastert. In Richtung Markt war sie zugestopft mit Buden und Scharren der Schuster und Gerber, sodass der Durchgang nur zu einem Loch verengt war. Viele Gaststätten und Ausspannen gab es hier, die bekannteste war und ist bis heute das „Goldene Schlösschen“ in dem auch Luther 1945 eine Herberge fand.

In der Schmeerstraße hatte auch erst Hans v. Schönitz sein Haus, ehe er sich den „Kühlen Brunnen“ baute.

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Blick in die Schmeerstraße
(Foto: Michael Waldow, MSW-Welten

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Halle (Saale) - Lexikon

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