Das Halle (Saale) - Lexikon

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Packhofgasse

1833 baute der „Verein für den Hallischen Halle den alten Packhof. Die kleine Straße dorthin, die an den Rückfronten der Gasthöfe „Zur grünen Tanne“ und dem „Goldenen Herz“ führte wurde deshalb Packhofgasse genannt. Auf dem Gelände des Packhofes wurde der heutige Ankerhof gebaut. Der alte Packhof (Abbildung: unbekannt)

Pallium und Palliengeld

Das Pallium ist ein Amtswürdezeichen von Bischöfen und des Papstes. Es ist ein ringförmiges, etwa 5 bis 15 cm breites Band, eine Art Stola, und wird über dem Messgewand getragen. Üblicherweise sind in einem Pallium sechs schwarze Seidenkreuze eingestickt. Für das Pallium ist eine an den Papst zu zahlender Abgabe […]Weiterlesen »

Panzerzug

Der Zug wurde 1971 der Stadt Halle-Neustadt geschenkt, nach Beschluss der SED-Kreisleitung, auf Anregung der VEB Leuna-Werke. Er sollte an den Aufstand von 1921 erinnern, (Generalstreik in Leuna, ausgehend von einem Bergarbeiterstreik im Mansfelder Revier). Während dieses Aufstandes entstand der gepanzerte Zug inkl. 4 Wagen. Nach dem Aufstand wurde der […]Weiterlesen »

Papst machen

Eine absonderliche Vergnügung der Studenten im 18. Jahhundert. Dabei wird ein Student unter einem Tischtuch auf ein Stuhl gesetzt. Dann qualmen die anderen Studenten ihn unterm Bettuch an und stellen lateinische Frage, die dieser lateinisch beantworten muss. Erbekommt zwölf Fragen und muss dabei jedesmal ein Glas Bier oder Broihan, oft […]Weiterlesen »

Paradeplatz

Der Paradeplatz lag vor der Moritzburg und diente der Wachparade der Garnison als Exerzierplatz. Mitten auf dem Platz stand das Reithaus, vor dem Eingangstor im Osten, gebaut von Kardinal Albrecht. Durch Abriss des Ballhauses wurde er geebnet und gepflastert. Heute ist hier das Physikalische Institut und ein Parkplatz (Friedemann-Bach Platz). […]Weiterlesen »

Paradies

Das Strohofviertel hatte einst eine Paradiesgasse. Ursprünglich bezeichnete es einen Tier- und Lustgarten und wurde von Schultze-Gallera sehr gelobt. Es existierte zwar schon eine kleine Wirtschaft mit Branntweinbrennerei, aber im Laufe der zeit, spätestens ab 1830 wurde es auch ein beliebtes Ausflugslokal. Es brillierte mit Musikveranstaltungen und es wurde „lange […]Weiterlesen »

Parkplatz

Der Parkplatz war der südöstliche Teil des Stadtgottesackers. Er ist heute der Stadtpark.

Parkstraße

Die Parkstraße erhielt ihren Namen durch den Parkplatz, einem abgetrennten Park des Stadtgottesacker. Auch diese Straße gehört zur Stadtgottesackerbreite und wurde 1879 benannt.

Patriziat in Halle

Es gab die freie und unfreie Bevölkerung im Marktflecken Halle Anfang des 10. Jahrhunderts. Unfrei waren Handwerker, Gewerbetreibende und Ackerbauern, die als Pächter das Land bebauten. Daneben gab es die Landlosen und Hörigen, wie die sorbische Restbevölkerung außerhalb Halles. Zu der freien Bevölkerung zählten die erzbischöflichen Beamten, wie Salzgraf, Münzmeister, […]Weiterlesen »

Patrizier

Patrizier waren im Mittelalter besonders vornehme, wohlhabende Bürger. In Halle verdrängten die Patrizier, die im Wesentlichen die Pfänner und Kaufleute darstellten, im 11. Jahrhundert die Ritterfamilien. Die Patrizier erwarben Grund und Boden der Rittergüter und führten die Stadt zu Reichtum und Macht. Im Hansebund oder besser mithilfe der Hanse erwarben […]Weiterlesen »

Paul Roeber

Paul Roeber war Archidiakon und Hofprediger in Halle/Saale bis er als Professor der Theologie nach Wittenberg berufen wurde. (Theologe, Dichter geistlicher Lieder) 6. Februar 1587 als Sohn eines Kürschners in Wurzen geboren Studium der Theologie in Wittenberg und Leipzig Abschluss des Studiums mit dem Magisterexamen seit 1614 Archidiakon und Hofprediger […]Weiterlesen »

Paulick, Richard

Prof. Dr. Richard Paulick (* 7. November 1903 in Roßlau (Elbe); † 4. März 1979 in Ost-Berlin) war ein deutscher Architekt. Er gilt als „Vater“ der DDR-Plattenbauten. Er war der leitende Architekt für Halle – Neustadt und hatte im BAZ eine Wohnung und Büro. Er war von 1963 – 1968 […]Weiterlesen »

Pauluskirche

Im Oktober 1900 erfolgte die Grundsteinlegung der Pauluskirche auf dem Hasenberg. Zwei Jahre später war die Kirche im Rohbau fertig, so dass im April 1902 der Turmknopf mit Kreuz und Hahn aufgesetzt werden konnte. Zum Reformationsfest kamen die Glocken zum ersten Mal zum Einsatz. Weitere Infos hier…       […]Weiterlesen »