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Francke, August Hermann

August Hermann Francke (1663 – 1727) war Theologe und Pietist, Universitätsprofessor und Pädagoge. Er war der Gründer der “Glauchaschen Anstalten”, die später als “Francken’s Stiftungen” oder auch “Franckesche Stiftungen” als Mustereinrichtung der ‘Armenpflege’, der Schulbildung, der pietistischen Mission, der Verknüpfung sozialen und ökonomischen Engagements in Europa und der Welt einzigartig waren. […]Weiterlesen »

Franckesche Stiftungen

Die Franckeschen Stiftungen, gegründet 1695, bestanden zunächst nur aus einem Waisenhaus und einer Armenschule, bevor auf dem Gelände um die historischen Linden eine große Schulstadt entstehen konnte. Besonders für diese Zeit war das mehrgliedrige Schulsystem mit seinen neuen Lehrmethoden und den individuellen pädagogischen Betreuungsansätzen. Die Zeit um 1700 gestaltete sich […]Weiterlesen »

Franz, Robert

Der Robert-Franz-Ring wurde nach ihm benannt. Eigentlich hieß der spätere Organist, Musikdirektor und Komponist Robert Franz Julius Knauth (1815-1892). Der Name Knauth war in Halle durch die gleichnamige Hallorenfamilie weit verzweigt, so dass Verwechelungen an der Tagesordnung waren. Die Familie entschloß sich den Nachnamen Franz anzunehmen. Robert Franz erhilet ab […]Weiterlesen »

Franzosenstein

Der Franzosenstein, auch Menhir von Seeben, stammt wahrscheinlich aus der Jungsteinzeit. Angeblich soll hier ein frnzösicher Offizier begraben worden sein, der 1813 bei einem Gefecht in halle gefallen war.

Franzosenweg

Ursprünglich hiess der Franzosenweg Franzosenmauer. Er umzog die Gehöfte der Steintorvorstadt und der Schimmelstraße. Hier fanden 1813 Kämpfe der Franzosen gegen die anrückenden Preußen unter General von Bülow. Die Franzosen erlitten schwere Verlusteund wurden hier begraben.

Frauenbrunnen

Der Brunnen wurde von dem Hallenser Bildhauer Gerhard Lichtenfeld geschaffen und 1974 zum 10. Jahrestag der Grundsteinlegung der Neustadt eingeweiht.An der Gestaltung der Grünflächen und Wege war der Künstler ebenfalls beteiligt. Vier Bronze-Damen räkeln sich am Brunnenrand, das Wasserspiel mit ihren weiblichen Reizen. Die Figuren sind etwa 220 bis 250 […]Weiterlesen »

Freiraumgalerie

Das Viertel „hinterm Bahnhof“ (Landsberger Str.) ist eigentlich ein Industrieviertel. Nach 1989 war es durch großen Leerstand geprägt. Ab 2012 nutzten Künstler die großen Häuserflächen für ihre Graffittikust, die deutschlandweit Berühmtheit erlangte.

Freudenplan

Der Name des Freudenplans (einer der fünf Pläne Halles) stammt aus früheren Zeiten, als er eine Stätte des Leichtsinns, der Freude und auch der Wollust war. Der Name wird 1409 das erste Mal als “vroudenplan” erwähnt.  

Freylinghausen, Johann Anastasius

Johann Anastasius Freylinghausen, war der Nachfolger von August Hermann Francke und führte das Waisenhaus in Halle weiter. Er war ein bekannter Kirchenliederdichter und -sammler. 02. Dezember 1670 in Gandersheim geboren 1689 studierte in Jena 1691 reiste mit anderen Studenten nach Erfurt um Breithaupt und Francke kennen zulernen beschloss sein Studium […]Weiterlesen »

Freylinghausen, Johann Anastasius

Johann Anastasius Freylinghausen (1670-1739), der Weggefährte, Freund und Nachfolger August Hermann Franckes schloss seine Studien in Halle im Jahre 1693 ab und begann 1695 als Franckes Gehilfe an dessen Stiftungen in Glaucha zu wirken. Mit der Heirat seiner einzigen Tochter Johanna Sophia Anastasia im Jahre 1715 verband sich Johann Anastasius […]Weiterlesen »