Magna Charta Hallensis

Die hallesche Bürgerschaft strebte im Laufe ihrer Geschichte nach Unabhängigkeit und Eigenverwaltung. 1258 gab es die erste schriftliche Erwähnung von elf Ratsmannen. Unter Leitung ihres Rates erkauften und ertrotzten sich die Bürger Halles Privilegien von ihrem Landesherrn, dem magdeburgischen Erzbischof. Das bedeutete für die Stadt, eine immense politische und wirtschaftliche Selbstständigkeit zu eröffnen.

Der Bischof unterzeichnet die Magna Charta.
(nachgestellte Szene der Theatergruppe Pax Domini e.V. beim Hansefest)
Foto: Sylvia Waldow

Die  „Magna Charta Hallensis“ (1263) war der Höhepunkt dieser Entwicklung und sicherte der Stadt wichtige Freiheiten:

Durch den Besitz dieser Urkunde schloss Halle Friedensbündnisse ab, trat um 1281 der Hanse bei und gab sich 1316 (Niederschrift) mit der „Willkür“ eine Stadtordnung.

 

 

Theaterspiel: Bischof unterschreibt die Magna Charta
Gruppe „Pax Domini“ e.V., Hansefest

 

 

 

 

Original der Magna Charta Hallensis
(Stadtmuseum)