König Karl

Karl der Jüngere (772/773 – 811), Sohn Karls des Großen, ließ auf dem östlichen Ufer der Saale bei dem „Halla“ genannten Ort zur Sicherung des eroberten, einst slawischen Gebietes ein Kastell erbauen.

Vermutete Standorte sind:

Die Anwesenheit der Franken bescherte den Siedlungen im heutigen Stadtgebiet einen Aufschwung. Seit Mitte des 9. Jahrhunderts wurden die auf dem Domhügel, dem Schlossberg und dem Gebiet des heutigen Botanischen Gartens gelegenen Solequellen genutzt. Um diese Quellen sowie um den Alten Markt und die Anhöhe in Glaucha gruppierten sich auch die Siedlungen in der Zeithälfte des 9. Jahrhunderts.