Gustav Friedrich Herzberg (1826–1907) war eine Koryphäe als Historiker und Stadtchronist in Halle. Er besuchte ab 1835 das Pädagogium der Franckeschen Stiftungen und studierte danach Theologie. 1844 nahm er ein Studium der Orientalischen und Alten Philologie an der Universität Leipzig auf. 1848 promovierte er zum Doktor der Philosophie. Später arbeitete er als Hilfslehrer in den Franckeschen Stiftungen und war von 1858 bis 1860 Redakteur in Berlin für das preußische Tageblatt. 1866 nahm er eine redaktionelle Tätigkeit beim Hallischen Tageblatt an. Herzberg wurde Mitglied der Freimaurerloge „Zu den drei Degen“. Sein Hauptwerk für Halle ist die dreibändige „Geschichte der Stadt Halle an der Saale von den Anfängen bis zur Neuzeit“. Daneben schrieb er auch über die Geschichte Roms, Griechenlands und anderer. Er ist auf dem Stadtgottesacker begraben.
(Quelle und Foto: Wikipedia)