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Gutjahrbrunnen

siehe auch Solebrunnen

Der Gutjahrbrunnen oder Wendische Born (ursprünglich Dobrejara = Gutertrag) ist heute noch in der Oleariusstraße unter einem Haus vorhanden. Der Name entstand aus der Falschübersetzung von Dobrejara. Er wurde 1138 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Er hatte einen Salzgehalt von 18 – 20 %. 1926 endete der Betrieb. Er hat eine Teufe (Tiefe) von 28 m und wurde 1955 verfüllt und mit einer Betondecke verschlossen. Der Brunnen hatte den stärksten Quell- oder Zufluss. Wenn man ihn fast abschöpfte, hörte man ein Rauschen in der Tiefe (nach Hondorff). Nahm man aus dem Deutschen Born viel Sole, ging hier die Sole merklich zurück. Der Brunnen ist im Zuge der Hallmarktgestaltung um 7 m nach Osten versetzt gegenüber dem Mittelalter. 1955 wurde der Brunnen verfüllt und geschlossen, aber 1999 wieder geöffnet und gesichert.

1515 kamen auf einen Zentner Sole 20,5 Pfund (ca. 9 kg) Salz.

Quelle: Neue Hallesche Pfännerschaft e. V.

 

 

 

 

 

Gutjahrbrunnen, Kupferplatte von Maja Graber
(Foto: Michael Waldow)

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Halle (Saale) - Lexikon

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