Gasthof „Zum Goldenen Schlösschen“

Der Gasthof ist ein spätgotisches dreigeschossiges Traufenhaus (traufständig, wenn die Giebel von der Straße abgewandt sind), der 1412 schon erwähnt wird. Die Altarleute von den vier Kirchen der Stadt (St. Marien, St. Gertruden, St. Ulrich und St. Moritz) hatten eineinhalb Mark am Haus zu verdienen.

1471 wird das Haus neu erbaut. Sein Erbauer war Laurentius Prellwitz (Großvater  von Hans von Schönitz) aus einer alten hallischen Familie. Das Hauszeichen war ein vergoldetes Vorhängeschloss. Über dem Haus stand einst ein stattlicher Turm (seit 1750 verschwunden).

Am 05.08.1545 wohnte hier Martin Luther.

Um 1700 wurde aus dem Gasthof ein Wohnhaus. Weil Luther hier logierte, scheuten sich oft Mieter einzuziehen. Ehemals war hier noch ein Rest der alten Stadtmauer zu sehen. 1866 wurde die Mauer verbaut.

Der Gasthof, heutiger Zustand
(Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

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Halle (Saale) - Lexikon

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