Der Ablauf der Vereidigung des Schultheißen Johann Pöller am 21. Oktober 1575 wurde wie folgt beschrieben: Schultheiß Johann Pöllner merkt an, dass in den Eidesformeln erwähnt wird, man wolle sich nach den jüngst reformierten Rechtsgrundsätzen richten. Da hierfür jedoch nicht alle Punkte und Artikel allen anwesenden Personen bekannt sind, sollten […]Weiterlesen »
Enzyklopädie
Den Eid schwören mussten alle Thalbeschäftigten nach einem genauen Ritual und nach Berufsgruppen oder Gewerken im Thal. Die Bornschreiber hielten alle Namen fest und überprüften sie. Dann musste der Eid vorgelesen und nachgesprochen werden. Ein Meineid konnte empfindliche Strafen nach sich ziehen. Mehrere Personen schwören, indem sie die Hand auf […]Weiterlesen »
Conrad von Einbeck (1360 – 1428) war ein Steinmetz und Baumeister, er erlernte die Kunst in Prag. Er war maßgeblich an der Umgestaltung der Moritzkirche seit 1382 (als Magister Lapicidarum = Meister der Steinmetze) zusammen mit Peter von Mortal beteiligt. Einbeck hinterließ ein Porträt, das wahrscheinlich ihn selbst darstellt. Er […]Weiterlesen »
Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden in die Stadt Halle (Saale) eingemeindet. 1817: Glaucha und Neumarkt 1891: Gutsbezirk Freiimfelde 1900: Giebichenstein, Trotha, Kröllwitz und Gut Gimritz (auf der Peißnitzinsel) 1. Juli 1950: Stadt Ammendorf (mit den Stadtteilen Beesen, Burg in der Aue, Osendorf, Planena und Radewell), Bruckdorf, Büschdorf, Diemitz, Dölau, Kanena, […]Weiterlesen »
Die Einung und Willkür dienten dazu, die Interessen der Stadt durchzusetzen. Meist wurden sie mit der Formel „durch unsere stat …. fride und notdurft“ ausgedrückt. Dies rief oft Konflikte mit dem Landesherrn hervor, da sie dessen Interessen und seiner wirtschaftlichen Macht entgegentraten.
Die Entwicklung der Einwohnerzahlen in Halle – Neustadt von 1967–2015. 1971 arbeiteten 40,4 % der berufstätigen Halle-Neustädter in Leuna oder Buna, 1983 nur noch 26 %. Information auf Wikipedia
Jahreszahl Bürger 981 einige hundert 1310 ca. 3.000 Ende des 14. Jahrhunderts 4.000 1480 […]Weiterlesen »
Die Eisdiele befand sich im Block 330 in Halle-Neustadt. Einen Bericht über den Block gibt es hier…
Die Eissporthalle in den 1970er-Jahren (Quelle: Stadtarchiv Josef Münzberg). Bereits seit 1957 gab es im Winter auf diesem Platz eine offene Eisbahn. Sie wurde 1967 als Kunsteisbahn ausgebaut und 1968 mit einer Dachkonstruktion versehen. Pünktlich zu den Arbeiterfestspielen im Mai 1968 konnte sie als Halle mit einer Kunsteisbahn der Bevölkerung […]Weiterlesen »
1887 wurden die Eiswerke Passendorf in der Teichstraße gegründet. Der Betrieb produzierte Kunsteis für Eisschränke (hölzerne Vorläufer der Kühlschränke). Die Initiative für den Betrieb eines Eiswerkes soll vom Bürgermeister Passendorfs, Karl Bedau, ausgegangen sein. 1983 kostete ein Block Roheis zwei Mark der DDR und einen Eimer Roheis 37 Pfennige. Im […]Weiterlesen »
Die Elisabethbrücke ersetzte die im 13. Jahrhundert geschaffene Hohe Brücke, die weiter südlich lag. Am 14. November 1843 weihte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. mit seiner Frau , der Namensgeberin Elisabeth, den neuen Brückenzug ein. Die Brücke war mit neun Bögen und einem Damm am Sandanger ausgestattet. Etwas weiter […]Weiterlesen »
Die sächsische Elle, die auch in Halle ihre Anwendung fand betrug 56,64 cm, dagegen die preußische Elle 66,69 cm.
Die Ellenbogengasse verband Große und Kleine Klausstraße. Sie verlief in krummer Richtung, begann östlich von der schmalen Gasse und stieß mit ihrer Mündung auf die Kleine Ulrichstraße. Sie war eng und in der Mitte ausgebuchtet.
Die Firma war das führende Bekleidungshaus in den Zwanzigerjahren und wurde 1900 gegründet. 1912 wurde es das Kaufhaus Alex Michel und später dann in Hollenkamp umbenannt. Das Gebäude stand am Marktplatz 18, Ecke Kleinschmieden 1–3, und wurde 1909 vom Architekten Otto Boenicke erbaut. Warenhaus […]Weiterlesen »
In der neuen Willkür von 1482 bestand der „Engere Rat“ aus 12 Mitgliedern. Neben zwei Ratsmeistern (Bürgermeistern) gab es den Weinmeister, den Bierherren, einen Fleischschätzer, einen Brotwäger, einen Korn- und einen Marktherrn.
Wie hat man in Halle den salzigen Quell entdeckt? Es hat ein Schwein vor Zeiten sich darin versteckt. Und kam heraus und war mit Salz kandiert. Das hat die Leute auf die Spur geführt. Aus Dankbarkeit legt man das Schwein Noch jetzt in Salz und pökelt’s ein. oder O sag, […]Weiterlesen »
Eine alte Gartenwirtschaft beim Packhof, die schon 1820 in Betrieb war. Um 1840 war die Pansesche Eremitage ein beliebter Kaffeegarten, wo auch die Halloren ihr Pfingstbier feierten. Um 1890 schloss die Gastwirtschaft ihre Pforten. (Quelle: Topographie oder Häuser und Straßengeschichte der Stadt Halle a.d. Saale, Bd. 2, Vorstädte, Dr. Siegmar […]Weiterlesen »
Am heutigen Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte (früher 1. Polytechnische Oberschule) erfolgte am 15. Juli 1964 die Grundsteinlegung Halle – Neustadts durch Horst Sindermann. Heute ist die ehemalige Schule Landesbildungszentrum für Blinde- und Sehbehinderte. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)
Dorothea Erxleben (1715-1762) war die erste Frau, die an der Hallischen Universität 1754 promovierte, obwohl ihr zuvor lange Zeit der Zugang zur Uni verwehrt worden war. Um dies zu erreichen, wandte sie sich erfolgreich an Friedrich den Großen, der 1741 die Universität anwies, Dorthea aufzunehmen. Dorothea Christiane Erxleben (1715-1762) hatte […]Weiterlesen »
Der Titel „Erz“ bedeutet so viel wie „Anfang“ oder „Führung“ im Sinne von „Ober“. Der Bischof ist wiederum der Aufseher. Damit ist der Erzbischof der „Oberaufseher“. Er kann diesen Titel vom Papst als Ehrentitel erhalten. Der Erzbischof kann den Titel auch als Leiter einer Kirchenprovinz, also eines Verbands von Kirchenprovinzen […]Weiterlesen »
Erzbischof Ernst von Wettin (1455–1513) war seit seinem 12. Lebensjahr Administrator des Erzstifts, also der Landesherr). 1478 zog er in die Stadt Halle ein, beseitigte deren seit Jahrhunderten gewonnene Freiheit. Am 09.01.1479 verfügte er in einer Willkür, dass die Salzjunker (Pfänner) 25 % ihrer Thalgüter und 20 % ihres Vermögens […]Weiterlesen »
Graf Günther von Schwarzburg (1382–1445) wurde mit 21 Jahren 1403 Erzbischof. Da er infolge Geldmangels das Pallium* (es kostete 12.000 Gulden) nicht erhielt, verweigerte die Stadt Halle seine Huldigung. 1404 legte er sein Pallium vor und vereinbarte mit der Stadt, die Privilegien nicht anzutasten. Dafür beanspruchte er Kriegsdienste, wobei die […]Weiterlesen »
Erzbischof Johannes wurde 1429 geboren. Er war Pfalzgraf vom Rhein,Herzog von Bayern und Enkel des deutschen Königs Ruprecht. Am 13. Dezember 1464 wurde er Nachfolger von Friedrich II. Halle verweigerte ihm nicht nur die Huldigung, sondern auch den Durchzug bis zur Burg Giebichenstein. Johannes musste einen großen Umweg bis zur Furth […]Weiterlesen »
Erzbischof Wichmann (1116–1192) errichtete das Augustinerchorherrenstift Moritzkloster und stattete es aus. Er förderte unter anderem die Städte Magdeburg und Halle. 1116 als zweiter Sohn Geros und Mathildes von Seeburg geboren, besuchte die Domschulen in Halberstadt und Paris. Er wurde Domherr und Propst von St. Paul in Magdeburg. 1136 Domherr in Halberstadt […]Weiterlesen »
968 Adelbertus (ein Mönch aus Trier) 968 – 982 Ochrich 982 – 1004 Giselarius 1004 – 1012 Wolhard 1012 Daganus 1012 – 1013 Waltherus 1013 – 1024 Gero 1024 – 1051 Hunfried 1051 – 1063 Engelhard 1063 […]Weiterlesen »
Das Territorium eines Erzbistums ist das geistliche Fürstentum und wird Erzstift genannt.
Die Stampfbetonschale des Eselsbrunnens wurde von der Firma Karl Lingesleben 1906 angefertigt. Vorher stand dort ein Zinkkasten. Doch irgendwie fehlt noch die künstlerische Verzierung. Der hallesche Bildhauer Heinrich Keiling (1856 – 1940) gewann einen ausgeschriebenen Wettbewerb und schuf den Eselsbrunnen. Als Modell für den Jungen stand der dreizehnjährige Walter Hoffmann. […]Weiterlesen »
Die Mühle wurde 1887 errichtet. Sie ist wie die Lettiner Mühle eine Turmholländermühle. Sie diente Passendorf und Zscherben. In der späteren „Eselsmühle“ konnten drei Tonnen Schrot und zweieinhalb Tonnen Mehl pro Woche gemahlen werden, beliefert wurden damit die Bäcker in Nietleben, Passendorf und Zscherben, aber auch in Halle. 1939 wurde […]Weiterlesen »
Das 1878 angelegte Feld an der heutigen Julius-Kühn-Straße wird seit dem ersten Jahr ununterbrochen für Anbauversuche mit Roggen genutzt. Dabei ist es laut Campus Halensis der „älteste landwirtschaftliche Dauerversuch Deutschlands und der zweitälteste weltweit“. Das circa 6000 Quadratmeter große Feld wird für Versuche mit verschiedenster Düngearten genutzt. Vermutlich spricht man […]Weiterlesen »
Am Hansering wurde 1967 das Fahnenmonument anlässlich des 50. Jahrestages der Oktoberrevolution von Sigbert Fliegel aufgestellt. Herbert Müller war für die Statik des 20 m hohen Monuments verantwortlich. (er gestaltete auch die hyperbolischenn Schalen in Halle-Neustadt). Ursprünglich war die Fahne mit roter Fahne überzogen, was die Arbeiterklasse symbolisierte. Zur Wende […]Weiterlesen »
Das Fahnenschwenken ist ein Brauch, der oft bei Huldigungen der Landesherren gezeigt wurde. Dabei wird die Brüderschaftsfahne durch den Fähnrich nach einer bestimmten Melodie in rhythmischen Schwingungen geschwenkt, bis sich das schwere Seidentuch um den Fahnenschaft gewickelt hat. Der Fähnrich verharrt kurz, um es gleich wieder auszuwickeln. Zelebriert wird auch […]Weiterlesen »
Den Namen erhielt die Straße folgerichtig von dem seit Jahrhunderten bekannten Fährbetrieb über die Saale, bevor eine Brücke entstand. Zu dieser Zeit war die Fährstraße eher ein unbefestigter Weg. Am Ausgang der Fährstraße befand sich über Jahrhunderte eine Richtstätte für Kindesmörderinnen, an denen das Säcken praktiziert wurde. Säcken = der […]Weiterlesen »
Die faule Witschke war eine feuchte Senke, die nördlich der Ludwig-Wucherer-Straße vom Hasenberg kam und bis zum Paulus- bzw. Mühlenbergviertel lief. Sie wurde mit Geröll aus der Grube „Frohe Zukunft“ 1875 verfüllt und fließt heute unterirdisch weiter.
s. Monument der revolutionären Arbeiterbewegung und Riebeckplatz
Im Mittelalter ist die Fehde eine tätliche Feindseligkeit oder Privatkrieg zwischen Einzelpersonen, Sippen oder Familien zur Durchsetzung von Rechtsansprüchen durch kämpferische Auseinandersetzung. Die Fehde diente vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit zur Regulierung von Rechtsbrüchen direkt zwischen Geschädigtem und Schädiger ohne Anrufung einer neutralen, dritten Instanz, insbesondere der ordentlichen Gerichtsbarkeit. […]Weiterlesen »
Die ursprüngliche Fehm- und Räderstätte für Hinrichtungen mit dem Rad und Hexenverbrennungen lag vor der Steintorvorstadt. Später wurde der Rabenstein zum Richtplatz am Riebeckplatz verlegt. Es war ein Rasenplatz vor dem äußeren Steinthor. Bekannte Hinrichtungen waren die von: – Daniel Stirer, 1599, verbrennen wegen Brandstiftung an der Schneidemühle vor dem […]Weiterlesen »
Der südwestliche Teil der Straße ging in die Bülow-, Kleist- und Kaiserstraße auf. Im nördlichen Teil befanden sich eine Abdeckerei und eine Gärtnerei.
Die Ausflugslokale „Felsenburgkeller“ und „Felsenkeller“ entstanden kurz hintereinander in unmittelbarer Nachbarschaft, weil die halleschen Brauereien Palmie‘ und Bauer hier in die Porphyrhänge kühle Lagerstätten für ihren Gerstensaft eingesprengt hatten, der an Ort und Stelle natürlich auch ausgeschenkt werden sollte. 1855 wurde der Felsenburgkeller durch Ferdinand Palmie‘ eröffnet. 1863 liess der […]Weiterlesen »
Die Ausflugslokale „Felsenburgkeller“ und „Felsenkeller“ entstanden kurz hintereinander in unmittelbarer Nachbarschaft, weil die halleschen Brauereien Palmie‘ und Bauer hier in die Porphyrhänge kühle Lagerstätten für ihren Gerstensaft eingesprengt hatten, der an Ort und Stelle natürlich auch ausgeschenkt werden sollte.
Die Felsenstraße biegt von der Rainstraße ab und läuft dann parallel zur Burgstraße. Vorher hieß sie aufgrund des felsigen Geländes Steinstraße. Da Halle schon eine Steinstraße hatte, wurde nach der Eingemeindung daraus die Felsenstraße.
Feste und Bräuche der Salzwirker Zappeltanz Fahnenschwenken Fischerstechen Rumpeltopf schlagen Pfingstbier und Sonnen Volksauszug zum Heiligbronnen (heute Gesundbrunnen), der „wundertätigen“ Quelle Alte Volksfeiern Laternenfest am letzten Wochenende im August Nikolaustag am 06. Dezember Volksfeier am Luzientag am 13. Dezember (die Ratsmannen bzw. Pfänner traten zu einem Fest zusammen, in dessen […]Weiterlesen »
Das berühmte Festkleid der Halloren ist an die Mode des 18. Jahrhunderts angelehnt. Es entstand in Zeiten, in denen es zwar den Salzwirkern gut ging, jedoch die Wirtschaftslage sehr unsicher war (Inflationen). So legten die Salzwirker, nicht wie heute in Aktien, sondern in gutes Tuch und Schmuck, an. Diese friederizianische […]Weiterlesen »
Die Freiwillige Feuerwehr Halle-Neustadt (eigentlich Freiwillige Feuerwehr Passendorf) wurde am 16. Mai 1973 als Betriebsfeuerwehr des volkseigenen Betriebes Kommunale Gebäudewirtschaft gegründet. Sie ist damit die jüngste Freiwillige Feuerwehr der Stadt Halle (Saale). Erst im Jahr 1979 wurde die Betriebsfeuerwehr als öffentliche Feuerwehr anerkannt und erhielt den Namen Freiwillige Feuerwehr Halle-Neustadt. […]Weiterlesen »
Halle – Neustadt, Die Stadt der Chemiearbeiter (DEFA-Studio für Kurzfilme Babelsberg 1975), Youtube Stau jetzt geht es los, 1992, Vimeo Neustadt – Der Stand der Dinge, Link PlattenbauTV Halle-Neustadt 2004 Trailer, YouTube Hallesche Kometen (Spielfilm), 2006, Trailer YouTube „Zeit der Fische“, Spielfilm, Wikipedia Das ist Halle-Neustadt, 2012, YouTube Alte Liebe […]Weiterlesen »
Die Finkenflucht befand sich im „Kleinen Schlamm“ und wurde dort 1450 eingerichtet. 1466 war es dann wieder ein Privathaus und wurde das Eberhausen-Haus genannt. Junge Männer, die sich die Hörner oder anderes abstoßen mussten, nannte man bezeichnenderweise Finken. Die „Finken“ oder „Gimpel“ fingen sich die geschmückten Dirnen und gingen auf […]Weiterlesen »
Der Fischerplan ist einer der fünf Pläne Halles und wird 1667 von Olearius erwähnt. Eine enge Gasse mündete auf dem Platz, westlich gibt es einen kleinen Durchgang zum Ratswerder.
Beim Brauch des Fischerstechens (heute wird es Wasserstechen genannt) der Halloren, der sich aus der Verbundenheit der Halloren zur Saale ergibt, beweisen die Halloren ihren Mut und ihren natürlichen Umgang mit dem Element Wasser. Schließlich besaßen sie auch das Privileg des Fischfangs von Schiepzig bis Röpzig. Dieses übernahmen sie von […]Weiterlesen »
Das Denkmal ist wohl nur noch alten Hallensern bekannt. Es steht in der Nähe des Postamtes, schräg gegenüber vom Gericht. Es wurde 1967 zum 50 Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland für Aufmärsche von Herbert Müller errichtet und hiess, aufgrund seiner roten Farbe, da noch schlicht „Die Fahne“. 2004 wurde das […]Weiterlesen »
Die einstige Fleischergasse wird 1275 als „vleschoverstraße oder vleischstrasze“ erwähnt. Später nannte man sie auch „Knochenhauerstrate“. Hier hatten die Rind- und Hammelschlächter ihr Domizil. Heute heißt die alte Straße Mittelstraße. Blick in die Fleischerstraße (Foto: Gottfried Riehm)
Der Floßmeister hatte mit seinen Knechten die Aufgabe, allen Unrat und die Asche, sowie Unbrauchbares mittels Floß auf den Strohhof zu bringen. Der Floßmeister hatte sechs Kähne, wo er den Unrat aus der Halle verbrachte und dann in gewissen Abständen in die Saale warf. Siehe auch Tätigkeiten im Thal