Die Magdeburger Straße war bis zum Mittelalter eine ungepflegte Heerstraße, und man nannte den Weg Mayborsche oder auch Magdeburger Weg, weil er in diese Richtung führte. Von da aus hatte man einen Blick über die Stadt und bis zur Dölauer Heide. Ab dem 16. Jahrhundert begann eine schrittweise Besiedlung. Dort befand sich auch die berühmte „Maille“. Etwa um 1800 wurden Pappeln als Alleebäume gepflanzt und der Weg verschönert bzw. ausgebaut. In den nachfolgenden Jahren wurde die Straße, an deren Ende auch das Steinthorviertel war, weiter mit Häusern ausgebaut.