Schlagwort: Orte

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Pfännergraben

Der Pfänner- oder Palästergraben war ein abgeschlossener Graben am Galgtor. Der Graben war beiderseits von Mauern eingeschlossen. In diesem Graben übte schon 1505 die Stadtschützengilde, von der sich 1560 die Büchsenschützengilde trennte, die Palästerschützen übten mit der Armbrust. Sie schossen auf einen silbernen Vogel, der das Geschenk eines Fürsten war. […]Weiterlesen »

Pfännerhöhe

Die Pfännerhöhe oder Preßlers Berg war der südlichste Punkt des mittelalterlichen Halles, von wo aus man die Stadt übersehen konnte. Die Pfännerhöhe war der Mal-, Ding- oder Gerichtshügel des Marktfleckens Halle vom 11. bis 12. Jahrhundert. Hier tagten die Pfänner als Schöffen unter dem Vorsitz des Salzgrafen und des Burggrafen […]Weiterlesen »

Pfarrbezirke

Es gab in alter Zeit bis zu Chr. Olearius‘ „Halygrafia“ vier wesentliche Pfarrbezirke auch Sprengel genannt, der jeweils eine Kirche vorstand und die ein bestimmtes Gebiet umfassten.: Das Marienviertel Das Ulrichsviertel Das Nicolausviertel (Klaustorvorstadt) Das Moritzviertel

Pfingstwiese

Bereits 1555 wird die Wiese erwähnt. Der Name rührt von den Pfingstfestlichkeiten her, die hier abgehalten wurden. Fröhner holten das entstehende Gras ab. Während der Festlichkeiten fand auf der Wiese das Armbrustschießen auf Holzvögel statt. 1560 fand hier ein riesiges und kostspieliges Schützenfest mit dem Namen „Der Schützenhof“ statt. Um […]Weiterlesen »

Pforten

Die fünf Pforten der Stadt gingen alle auf die Westseite zur Saale raus. Es  waren dies: Mühlpforte Kuttelpforte Körberpforte Saalpforte Moritzpforte Nur die Mühl- und die Kuttelpforte hatten Brücken.   Kaffeemühle mit Körberpforte (linker Bildrand) (Zeichnung: Kurt Händler)

Prinzentor

Das Prinzentor ist der ehemalige Ein- oder besser Aufgang zur Oberburg des Giebichenstein. Es ist nicht der heutige Eingang durch die Mauer, der erst später geschaffen wurde. Das Prinzentor war bis dahin lange Zeit verbaut.

Provinzial-Irrenanstalt Halle-Nietleben

Die Provinzial-Irrenanstalt Halle-Nietleben war eine Nervenheilanstalt in Sachsen-Anhalt. Wichtige Teile der medizingeschichtlich bedeutenden Architektur, so die Isolierhäuser, das Wirtschaftsgebäude und Teile der „Communicationen“, wurden Anfang der 1990er Jahre abgerissen.Sie wurde auf dem Weinberg von Bahrdt 1841-1847 gebaut. Ab 1935 wurde sie Luftnachrichtenschule. Hier fanden auch Tötungen von Patienten in der […]Weiterlesen »

Provinzirrenanstalt

Die Provinzial-Irrenanstalt Halle-Nietleben war eine Nervenheilanstalt in Sachsen-Anhalt. Wichtige Teile der medizingeschichtlich bedeutenden Architektur, so die Isolierhäuser, das Wirtschaftsgebäude und Teile der „Communicationen“, wurden Anfang der 1990er Jahre abgerissen. Der Bau wurde schon 1821 beschlossen verzögerte sich aber bis 1841. Es war damals die modernste Anstalt Europas. Ab 1925 wurden […]Weiterlesen »

Pulverweiden

s. Gasthof „Goldene Egge“ Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1172.  Da war es noch ein Morastteich bei der Hohen Brücke. Hier stand auch eine Mühle des Klosters Neuwerk, die aber 1225 abgerissen wurde. Da der Rat der Stadt nicht einverstanden war, kaufte er die Pulverweiden für 200 Mark […]Weiterlesen »

Rabeninsel

Im 13. Jahrhundert befindet sich die Rabeninsel im Besitz des Klosters Neuwerk. Es ist ein dichtbewachsener Waldwerder, gegenüber der Böllberger Mühle. 1291 überließen die Mönche den Werder Ritter Prowe im Tausch gegen die Mühle.  Im 18. Jahrhundert nannte man die Insel das „Krähenholz“, wegen der vielen Krähen, die dort ihr […]Weiterlesen »

Rabenstein

Der Rabenstein ist eine Gerichtsstätte, die sich in der Nähe des Galgens am Riebeckplatz befand. Sie wurde durch Genehmigung des Kardinals Albrecht hier eingerichtet und diente anderen Hinrichtungsarten als dem Hängen. Der Rabenstein, „ein hoch gemauertes Kreisrund, auf welchem die Verurteilten hingerichtet wurden“, ließ man, nach Bestätigung von Kardinal Albrecht […]Weiterlesen »

Rannischer Platz

Jenseits des Rannischen Platzes waren einst Felder, Kirschgärten und Weinberge. Schon in jener Zeit entstanden hier 3 Wege. Der erste in Richtung Burgliebenau der alte Handelsweg (Liebenauer Straße), der mittlere in Richtung Merseburg (Beesener Straße) und der letzte in Richtung Böllberger Weg (Wörmlitzer Straße). Im Mittelalter weideten hier die Schafsherden […]Weiterlesen »

Rannisches Tor

Das Rannische Tor stand an der Ecke der Einmündung der Rannischen Straße in den Franckeplatz. 1461 stürzte der erste errichtete Bau in wesentlichen Teilen ein. Beim Bau scheint das Marientor aus Naumburg Pate gestanden zu haben.  Das Tor war früher der südliche Zugang der alten Salz- und Handelsstraße (Salzkärrnerstraße). Vermutlich […]Weiterlesen »

Ratswerder

Die Insel Ratswerder wurde 1325 vom Rat der Stadt aus dem Besitz Burchard III. erworben und ist der südwestliche Teil der Strohhofinsel. Durch den Besitzerwechsel erhielt sie ihren Namen. Eine Straße, die dorthin führte, wurde Werdergasse genannt. Eine ältere Bezeichnung der Insel ist auch Bussowerder nach einem hallischen Bürger.

Reichardts Garten

Johann Friedrich Reichardt kaufte das ehemalige Kramersche Gut, um einen Naturpark nach dem Beispiel von Goethe in Weimar und Fürst von Dessau in Wörlitz zu schaffen. Vorher erstreckten sich hier eine Apfelplantage und ein Steinbruch. 1800 war der Park fast fertig. Er wurde bald zum Sammelpunkt vieler Schöngeister und Professoren […]Weiterlesen »

Reileck

Das Reileck – benannt nach dem ehemaligen Mediziner Johann Christian Reil – ist ein Ort, an dem mehrere beliebte Stadtviertel aufeinandertreffen: das Paulusviertel, Giebichenstein und das Mühlwegviertel können von hier aus bequem erreicht werden. Dass es zum Reileck wurde, ist in den 1920ern der Ehefrau des Apothekers der dort ansässigen […]Weiterlesen »

Reils Bad

Johann Christian Reil richtete an dem Mühlgraben nach der Neumühle zu ein Bad ein Solbad ein, um der verarmten Stadt eine Geldquelle zu kommen zu lassen. Dafür verwendete er neben eigenen Mitteln auch Aktien. Dieses Solebad wurde Fürstental genannt und bezog seine Sole unentgeltlich aus der königlichen Saline. Einstmals war […]Weiterlesen »

Reilsberg

Mit 130 m Höhe ist der Reilsberg eine der höchsten Porphyreruptionen. Auf seiner Kuppel befand sich ein großes Hügelgrab aus der Steinzeit (vor 2000 v. Chr.). Reil wurde 1813 dort beigesetzt. Im 12. Jahrhundert hatte das Kloster hier einen 12 Morgen großen Weinberg, den Erzbischof Wichmann 1182 gegen andere Besitzungen […]Weiterlesen »

Reitbahn, alte

Die alte Reitbahn lag an der alten Stadtbefestigung, der Großen Wallstraße. Die Reitbahn umfasste ein großes Gelände bis zur Biegung am heutigen Universitätsring. Sie war von drei scheunenartigen Gebäuden besetzt. Eine hohe Mauer mit Tor schloss sie zur Ullrichstraße ab, ein anderer Ausgang führte zum Paradeplatz. 1611 hat sie der […]Weiterlesen »

Ringleben

Ein kleines Dorf Ringleben (Rinkartsleiba, Ringkarts-Leben), das es schon lange nicht mehr gibt. Es befand sich auf dem Porphyrfelsen, wo das heutige Theater steht. Es war ein sehr altes Dorf und stammt nach Schultze-Galléra noch aus der Zeit der Slawen, die das Dorf vielleicht Lucke nannten. Einige alte Gassen, die […]Weiterlesen »

Rittergut Beesen

Im Mittelalter waren hier die Herren von Beesen, die aber Ende des 14. Jahrhunderts ihr Gut verließen. 1387 erhielten es die Herren v. Kothe, ab dem 15. Jahrhundert die Herren v. Bose. Markant ist der Turm des Wohnhauses beim Rittergut Beesen, der 1557 entstand. Das Speichergebäude (rechts) stammt aus dem […]Weiterlesen »

Ritterhöfe und Herrensitze

Es gab ab dem 9. Jahrhundert einige Ritterhöfe oder auch Herrensitze, die sich aus den Schenkungen Otto I. entwickelten. Ihren Aufschwung hatten sie vom 10. bis 12. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert wurden sie aufgrund der stetigen wirtschaftlichen und städtebaulichen Bedingungen allmählich an verschiedene Bürger und Glaubensgemeinschaften verkauft. Es entstand aus […]Weiterlesen »

Röderberg

Der Röderberg war die Radhinrichtungsstätte (heute Grundstück 13 und 14 am Röderberg) der Burg Giebichenstein, die vom Scharfrichter persönlich vollzogen wurde. Die ehrlosen (auch schimpflich genannten) Hinrichtungen wurden auf dem Galgenberg von den Henkersknechten vollzogen. Der Röderberg war auch Fundort von vorgeschichtlichen Altertümern aus der Hallsteinzeit (etwa 700 v. Chr.)

Röhrplatz

Der Röhrplatz befand sich vor Kleinschmieden. Dort teilte sich die Straße „Kleinschmieden“ in zwei Teile. Nach Norden war es die Straße zum Giebichenstein (Große Ulrichstraße) über das Ulrichstor. Nach Osten war es die Steinstraße mit ihrem Weg nach Magdeburg, dem Sitz der Erzbischöfe über das Steintor. Auf dem Platz stand […]Weiterlesen »

Roland

Seit 1161 soll ein hölzerner Roland auf einem kleinen Hügel seinen Platz gehabt haben. Dort tagte auch das Berg- oder Blutgericht. 1341 entstand nach dem großen Brand an seinem Platz ein Archivturm (hinter der späteren Waage) und der Roland kam auf den Marktplatz. 1426 wird der Roland in Halle das […]Weiterlesen »

Roßplatz

Der Rossplatz mit seiner Gaststätte zur Grünen Tanne markierte einst den äußersten Rand der Stadt Halle. Er lag vor den Toren der Stadt Halle am Ende der Steintorvorstadt und wurde als Ausspannplatz für die Pferdefuhrwerke genutzt. Seit 1830 war hier der große Vieh- und Krammarkt zu finden. Hier befindet sich […]Weiterlesen »

Saale

Die Slawen trugen wahrscheinlich zur Benennung der Saale bei,  als Salzfluss, weil salzige Spuren vorhanden waren. Dies kamen daher, weil beim Fördern der Salzquellen auch in alter Zeit übrig gebliebene Restsole in das Saalewasser floss. Die Saale im Herbst von der Talstraße aus (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten Verlag

Saalpforte

Die Saalpforte ist eigentlich die Mühlpforte. In einer Urkunde Kardinals Albrecht von 1541 erlaubte er den Paulanermönchen den Begriff Saalpforte zu gebrauchen. Sie war eine der fünf Pforten der Stadt, die wie die Kuttelpforte ihre eigene Brücke besaß.  

Saalwerder

Der Saalwerder oder auch Paulswerder ist eine ehemalige Insel. Dort befand sich das Unterdorf Trotha mit seinen Häusern an der Lindenstraße, heute Saalwerderstraße.

Salonplatz

1809 wurde der „Salon“ des Reilschen Bades (nachmals „Fürstenthal“) eröffnet, nach welchem diese Gegend, gegenüber der Domkirche, der sogenannte Stabholzplatz, noch längere Zeit „Salonplatz“ genannt worden ist.  

Sandanger

Bis 1880 war der Sandanger eine Insel. 1901 wurde dort ein Spielplatz ausgewiesen und der Sandanger war mit reicher Vegetation ausgestattet. Heute ist der Sandanger bebaut und hat seinen Inselcharakter verloren.

Schafbrücke

Die Schafbrücke (früher Zollbrücke bei Ammendorf) ist eine Bogenbrücke aus Sandstein bei Ammendorf/Beesen. Dort verlief die ehemalige Heerstraße von Magdeburg nach Merseburg. Sie erhielt ihren Namen von der Schaaf’chen Ziegelei. Vor der Errichtung der vierbögigen Brücke 1733 gab es hier eine Holzbrücke. Mit dem Brückenbau geht auch eine Sage einher: […]Weiterlesen »

Schieferbrücke

1505 wurde die erste Schieferbrücke durch den Ratsbaumeister gezimmert. Sie besaß ein kleines Tor, das Schiefertor östlich der Brücke.  In der heutigen Form wurde die Schieferbrücke 1901 gebaut als eine eine Bogenbrücke. Sie ersetzte eine hölzerne Brücke. Heute ist sie die Straßenbahnbrücke über die Saale. Schieferbrücke (Foto: Haag, Paul)

Schießgraben

Der Schießgraben war die Übungsstätte verschiedener Schützengesellschaften vom Leipziger Turm bis zum heutigen Postamt. Die Gräben waren von Mauern eingeschlossen. Am Leipziger Tor war eine Mauer, die die Schießgräben abschloss. Dort befand sich auch das Schützenhaus. Mit der Niederlegung der alten Stadtmauer gab es auch die Schießgräben nicht mehr. Die […]Weiterlesen »

Schimmeltor

Das Schimmeltor gehörte zur Steintorvorstadt und lag am Ausgang der Schimmelgasse zur Hagenstraße. Am Ausgang der Gasse stand das meist verschlossene Schimmeltor. Dahinter fanden die Soldaten- oder Militärhinrichtungen statt. 1843 wurde das Schimmeltor auch für die Öffentlichkeit freigemacht. 1844 wurde ein neues Tor und ein Toreinnehmerhaus an der Stelle eines […]Weiterlesen »

Schneidemühle

Alte Mühle, die dem Rat der Stadt gehörte. 1599 wurde sie von einem gewissen Daniel Stirer angezündet, der daraufhin am Ulrichstor lebendig verbrannt wurde.

Schwanenteich

Der Schwanenteich war ein Teich, der durch zwei Bäche gebildet wurde. Er lag einst an der Ulestraße. Die beiden Bäche kamen vom Hasenberg, vereinten sich, flossen in den Schwanenteich und von da aus in den Mühlgraben.

Schwarze Brücke

siehe Häscherbrücke Die Schwarze oder Häscherbrücke an der Herrenstraße, Links ist die Schwemme, eine Brauerei, zu sehen. Hier beginnt der Mühlgraben als einer der sieben Nebenarme der Saale. (Foto: Riehm, Gottfried, um 1900)    

Schwarzer Adler

Der „Schwarze Adler“ war ein Eckhaus am Anfang von Kleinschmieden mit vier Stockwerken. In seinem Oberstock befand sich die „Wiener Bierhalle“. 1889 wurde der Renaissancebau abgerissen für ein „modernes“ Eckhaus. Es entstand ein Manufakturhaus (Pinthus), dem weitere drei Giebelhäuser zum Opfer fielen. Eins davon hatte einen kostbaren Erker und gehörte […]Weiterlesen »

Schwarzes Kastell

Das schwarze Kastell (oder auch Frankenkastell oder Schwarzes Schloss) ist ein bisher nicht identifiziertes Objekt aus dem frühen Mittelalter. Man nimmt an, dass es sich um ein fränkisches Kastell gehandelt haben könnte. Andere Forscher meinen auch darin eine größere Mikwe (Badehaus für rituelle Waschungen) zu sehen, da auf dem Gebiet […]Weiterlesen »

Schwedenschanze

Die Schwedenschanze diente im 30-Jährigen Krieg den schwedischen Truppen als Verteidigungsanlage. Sie befindet sich in der Dölauer Heide. Die Schanze war Teil eines komplizierten Systems von Schanzen, Wällen und anderen Befestigungen, die durch die schwedischen Truppen 1636 errichtet wurden. Die Befestigungsanlage diente zur Rückgewinnung der Stadt Halle, die kurz vorher […]Weiterlesen »

Siegesbrunnen

 siehe auch Marktbrunnen Im August 1875 fassten patriotische Männer den Entschluss, den im großen Krieg (1871) gefallenen 72 Hallenser zu gedenken. Am 22.03.1877 wurde nach Entfernung der Fontäne (seit 31.05.1868) der Grundstein des Siegesbrunnen gelegt.  Am 22. März 1877 erfolgte auf dem Markt die Grundsteinlegung des Siegesbrunnens. Die Enthüllung erfolgte […]Weiterlesen »

Siegessäule

Zwischen dem Theater und der Post auf dem heutigen Juliot-Curie-Platz stand die Siegessäule im Gedenken an die Gefallenen des Krieges 1866 zwischen Preußen und Österreich. Sie wurde zu Ehren der gefallenen Männer von 1866. Die Entwürfe stammen von Oberbaurat Hitzig aus Berlin. In der Merkelschen Werkstatt zu Halle wurde das […]Weiterlesen »

Silberhöhe

Die Silberhöhe, heute Neubaugebiet, war Teil der Wüstung Malderitz (1184 erstmals erwähnt, mit einer Familie Malderitz, 1479 schon als „Wüst“ benannt). Der Name, von Malderitzer Bürger geprägt, geht wahrscheinlich auf „Salwerhohe“ zurück, was so viel wie dunkelfarbige (Ackerland) Höhe bedeutet.  

Skaterbahn

Seit 2009 wurde im Zentrum die Skatebahn auf 140 140 qm errichtet. Auch wenn der größte Skatepark der Region langsam in die Jahre kommt, so wirkt er weiter über die Jugendkultur hinaus. Die Bahn verfügt auch über eine Flutlichtanlage. Es gibt noch eine Skaterbahn am sogenannten „Kinderdorf“, die aber dem […]Weiterlesen »

Sophienhafen

Gegenüber der Würfelwiese zweigt von der Hafenstraße der Sophienhafen ab. Er wurde 1857 auf dem ehemaligen Gelände der Kunigundenkomturei (1507 verkauft) angelegt. Hier war eine bedeutende Umschlagstelle für Mitteldeutschland. (Quelle: Topographie oder Häuser und Straßengeschichte der Stadt Halle a.d. Saale, Bd. 2, Vorstädte, Dr. Siegmar Baron von Schultze-Gallera, Verlag Rockkenstuhl) […]Weiterlesen »

Sperlingsberg

Der Sperlingsberg wird von Olearius als einer der neun Berge Halles erwähnt. Eine Anspielung auf die sieben Hügel, auf denen Rom erbaut worden sein soll. Es gab einen Koth, der nach ihm benannt worden war. Der Sperlingsberg stand einst am Waageplatz und wurde vor ihrem Bau eingeebnet. Ursprünglich soll dort […]Weiterlesen »

Spittelwerder

Das Spittelwerder war das Gelände der heutigen Saline, das eigentlich dem Spital St. Cyriakus in Glaucha gehörte. Es wurde 1698 widerrechtlich vom Rat der Stadt in Besitz genommen. Ab 1722 entstand hier die königliche Saline.  

St. Moritz Figur bei der Burg Giebichenstein

Für Halle war der „Heilige Mauritius“ ein besonderer Schutzpatron, dem wir häufig begegnen. Mauritius war der Sage oder Legende nach ein Anführer einer thebanischen Legion im 3. Jahrhundert, der sein Leben für seine Truppe opferte, weil er nicht dem christlichen Glauben abschwören wollte. Aus ihm wurde St. Moritz, Schutzheiliger des […]Weiterlesen »