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Meckel, Johann Friedrich

Johann Friedrich Meckel der Jüngere (1781–1833), war ein bedeutender Anatom.

Ein besonderes Interesse Meckels galt der Neuroanatomie. Er beschrieb den kompletten Verlauf des Nervus trigeminus, den Ursprung der Chorda tympani, das Ganglion submandibulare und die als Cavum Meckeli bezeichnete Duraduplikatur des Ganglion trigeminale. Das von ihm entdeckte Ganglion pterygopalatinum wurde später auch als Ganglion Meckeli bezeichnet. Weitere neuroanatomische Arbeiten Meckels betrafen den Nervus facialis.

Der Anatom fertigte zahlreiche anatomische Präparate an, darunter Korrosionspräparate und Wachs-Injektionspräparate. Die Präparate gingen vor allem in die spätere Meckelsche Sammlung seines Sohnes Philipp Friedrich Theodor Meckel und seines Enkels Johann Friedrich Meckel (der Jüngere) über, teilweise auch in die „Waltersche Sammlung“ seines Nachfolgers Johann Gottlieb Walter.

Johann Friedrich Meckel war Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften und der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften.

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Halle (Saale) - Lexikon

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