Jägerberg

Ursprünglich war dieser Platz nördlich des Judendorfes vor dem 16. Jahrhundert eben. 1534-1537 ließ Kardinal Albrecht zum Schutz der Moritzburg gegen Angriffe aus dem Norden einen riesigen Erdwall aufhäufen, heute als Jägerberg bekannt. Die 1503 bezogene Moritzburg hatte, dem Sinn einer gegen die Stadt gerichteten Zwingburg entsprechend, ihre Befestigungen vor allem an der Ost- und Südseite. Während die Westseite durch den Mühlgraben so schlecht und recht geschützt war, bot sich die Nordseite relativ schutzlos. Als nun dem Kardinal durch den sächsischen Kurfürsten Gefahr drohte, ließ er seine Burg stärker befestigen.

1793 erwarb das Gelände die Freimaurerloge „Zu den drei Degen“, die ein Gebäude (1820)  im klassizistischen Stil darauf errichtete. 1933 erfolgte das Verbot der Loge und das Haus wurde enteignet. Nach 1945 wurde das Haus Kulturstätte (Tschernyschewski – russischer Demokrat und Philosoph im 19. Jh.) der Roten Armee. 1952 wurde es der Universität zur Nutzung überlassen. Nach der Wende ging das Haus 1998 an die Loge zurück. Seit 2008 ist das Haus (auch Weißes Haus genannt) Sitz der Leopoldina.

Blick zur Freimaurerloge (heutige Leopoldina)
(www.leopoldina.org)

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Halle (Saale) - Lexikon

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