Gütchenberg

Beim Gütchenberg (älteste Bezeichnung 1473: Grettkenberg später Gittchenberg) lag auch der Gütchenteich (Gittchenteich). Der Teich wurde durch eine Erdsenkung geschaffen und war von einer Hügellandschaft umschlossen. Von der Grube hieß es, neben anderen Sagen, dass die in Halle geborenen Kinder vom Storch dort herausgeholt wurden. Der Name, so vermutet Schultze – Galléra kommt entweder von einer Frau Grete, die dort wohnte oder ist die Verkleinerungsform (Grettchen) eines dämonischen Wesens. Später wurde daraus die Gütchengrube, da die Gütchen, Gütel, Hollen, Holden usw. die jungen Kinderseelen sind, die bei Frau Holle im unterirdischen Paradies auf ihr erneutes Erscheinen im Erdenlicht warten.

Die Grube war Schauplatz von Selbstmordtaten und auch anderen Unglücks- und Mordfällen.

 

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Halle (Saale) - Lexikon

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