Fahnenschwenken

Das Fahnenschwenken ist ein Brauch, der oft bei Huldigungen der Landesherren gezeigt wurde. Dabei wird die Brüderschaftsfahne durch den Fähnrich nach einer bestimmten Melodie in rhythmischen Schwingungen geschwenkt, bis sich das schwere Seidentuch um den Fahnenschaft gewickelt hat. Dann verharrt er kurz, um es gleich wieder auszuwickeln. Zelebriert wird auch das kleine Fahnenspiel, was viel Kraft und Geschick erfordert. Seinen Ursprung hat das Fahnenschwenken in den Sitten der Landsknechte des 16. Jahrhunderts.

Aufzug der Halloren
nach Skizzen von W. E. Urzt