Am Bauhof

1488 wird der städtische Bauhof ins Leben gerufen, nach der die Straße benannt ist.
Hinter der Stadtmauer, zwischen Leipziger Straße und Rannische Straße, befindet sich das Gelände. Dort war das Lager für städtische Baumaterialien und Zimmerer hatten ihre Arbeitsstätte dort. Die Galgen der Stadt entstanden in den Werkstätten des Bauhofs.

Olearius berichtet, am „Neuen Bauhof“, so die damalige Bezeichnung, werden Almosen in Form von Brot und Geld täglich nach vorherigem Gebet an die Armen ausgegeben.. 1785 wurde am Bauhof die erste Armenschule eröffnet.

Bauhof um 1890
(Aquarell: unbekannter Künstler)