Schlagwort: Gebäude

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Glockenturm des Doms

Da der Dom nicht wie ein Dom aussieht, weil ihm wichtige Merkmale fehlen, wurde er als Dominikanerkirche schlicht gebaut. Auf dem Domplatz wollte man ihm einen freistehenden Glockenturm spendieren. Doch die Glocke war zu schwer, der Glockenturm wurde nach fünf Jahren abgerissen. Die Glocke „Susanna“, die für einen Glockenturm des […]Weiterlesen »

Hanauer Puff

Das Bordell lag in der Großen Klausstraße beim Gasthof „Zum halben Mond“. Hier wohnte eine Frau mit ihrer Tochter Christel, die sich der Prostitution bedienten. Andere Frauenzimmer kamen auch dort hin, um sich Liebhaber unter den Studenten zu suchen. Der Name kam von Studenten aus Hanau, die hier zeitweise Quartier […]Weiterlesen »

Händelhaus

Das Händel-Haus ist ein Musikmuseum der Stadt Halle (Saale). Vor 1558 wurde ein Renaissance-Komplex gebaut. Er ist das Geburtshaus Georg Friedrich Händels, das über 100 Jahre im Eigentum der Familie Händel war. Die Grundmauern reichen jedoch bis ins Mittelalter zurück. Händelhaus (Zeichnung: Beatrix Thieme)

Hauptpostamt

Das Gebäude der Oberpostdirektion wurde 1892–1896 im romantischen Stil erbaut. In der Mitte befindet sich ein Turm, der die Fernsprechleitungen enthielt. 1912 erfolgte eine Erweiterung und die Turmspitze verschwand.

Haus „Zu den drei goldenen Kronen“

Am Alten Markt 7 steht ein altes Patrizierhaus, das um 1500 auf einem wesentlich älteren Gemäuer errichtet wurde. Die Jahreszahl 1516 über der Tür weist auf einen weiteren Umbau hin. Über dem Schlussstein des Türbalkens kann man folgende Inschrift lesen: „D.h. h. tz. d. g. k. 1516″, was bedeutet: Dieses […]Weiterlesen »

Haus Christopherus

Haus Christopherus am Alten Markt 12 ist ein historisches Patrizierhaus. Das Hauswahrzeichen ist der Hl. Christopherus. Er durchschreitet einen Fluss und trägt in der einen Hand einen Baumstamm und in der anderen Hand das Christuskind. Die Skulptur stammt aus dem 17. Jahrhundert, doch schon 1708 war sie ohne nennenswerte Verwendung […]Weiterlesen »

Hausmannstürme

Die Hausmannstürme der Marktkirche „Unser lieben Frauen“ haben ihren Namen vom Hausmann, der schon im 16. Jahrhundert hier wohnte. Lazarus Arndt (gest. 1595) war wohl der erste Türmer und wurde im Kirchenbuch der Marienkirche erwähnt. Er überwachte die Stadt und löste Alarm bei Feuer mit der Sturmglocke aus. Der Türmer […]Weiterlesen »

Herberge der Bäckerinnung

Die Bäckerinnung ist eine der ältesten Innungen in Halle (Saale). 1849 entstand in der Glauchaer Straße 17 am Hospitalplatz eine Wohnung des Maurermeisters Eilenburg, die 1907 zur Herberge für die Innung umgebaut wurde. Das Parterre wurde als Schankraum genutzt, während sich die eigentlichen Innungsräume im oberen Stockwerk befanden. Über dem […]Weiterlesen »

Himmelreich

Das sogenannte Himmelsreich war wohl das älteste Hochhaus Halles. Die Wendeltreppe bestand aus Eisen und auch die Balkone waren aus Eisen. In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts war es eine Kaserne. Heute befindet sich ungefähr an dieser Stelle das Grünewald-Denkmal.

Hirschapotheke

Die Hirschapotheke (Haus Nr. 17) auf dem Markt wurde 1533/34 erbaut und war dreigeschossig und mit einem Satteldach versehen. 1535 erhielt ein Dr. Wiehe das Privileg, diese zweite Apotheke zu betreiben. 1636 erwarb ein gewisser Apotheker Teißer den Blauen Hirsch. Die Hirschapotheke, wie sie heute genannt wird, ist die Erinnerung […]Weiterlesen »

Holzwarte

Die Holzwarte war ein großer Turm der Holzwirte, der aus dem Häusergewirr des Alten Marktes im Mittelalter herausragte. 1411 hieß er „holtwerter turm“. 1437 erhielt der berüchtigte Stadthauptmann Henning von Strobart das Holzwirtsche Grundstück und musste es bei seiner Niederlage 1454 abgeben.

Hospital St. Antonii

Das Hospital St. Antonii hieß 1241 noch curia leprosorium. Es gehörte der Stadt Halle und zur St.-Moritz-Kirche. Es wurde auf freiem Felde, weit weg von Halle und Neumarkt, wegen der Ansteckung errichtet und mit einer Mauer umgeben. Es diente zur Aufnahme der Aussätzigen, die mit Lepra befallen waren. 1636, im […]Weiterlesen »

Hospital St. Cyriaci et Antonii

1341 entstand auf dem heutigen Areal der Residenz das Cyriakshospital. Das Hospital St. Antonii hieß 1241 noch curia leprosorium. Es gehörte der Stadt Halle und gehörte zur St.-Moritz-Kirche. Es wurde auf freiem Felde, weit weg von Halle und Neumarkts, wegen der Ansteckung errichtet und mit einer Mauer umgeben. Er diente […]Weiterlesen »

Hospital St. Kunigund

Der Deutsche Orden begann mit dem Bau des Hospitals St. Kunigunde wahrscheinlich vor 1200. Um 1203 war es vollendet und wurde der heiliggesprochenen Kunigunde, der Gemahlin Kaiser Heinrich II., gewidmet. Es führte seitdem den Namen: „Deutschordenshospital St. Kunigund von Halle“. Wenige Jahrzehnte später entstand daneben eine Kapelle. Seit dem dritten […]Weiterlesen »

Hotel „Zum Kronprinzen“

Das Hotel „Zum Kronprinzen“, zu DDR-Zeiten ein Ärztehaus, war als traditionsreiches Hotel im 16. Jahrhundert bekannt. Das Baujahr war um 1532 und wurde als Bürgerhaus und als Gasthof mit Weinausschank durch Phillip Ernst Erpel genutzt. Später wurde es nach seinem nächsten Besitzer Stryk’scher Hof genannt. 1805 nahm Goethe hier an […]Weiterlesen »

Hotel „Zur Börse“

Die Urform des Hotels Zur Börse, südlich von der Marienkirche stehend, (neben der ehemaligen „Marienbibliothek“) war der 1582 errichtete „Schöppenstuhl“ des Berggerichts mit seinen Schöffenbüchern. 1846 eröffnete Julius Scharre ein „Destillations-Geschäft, Cigarren-Handlung und Caffeehaus zur Börse. 1858 bis 1860 wurde das Haus umgebaut und hieß nun „Hotel garni“. Vor diesem […]Weiterlesen »

Hubertushaus

Das Hubertushaus entstand um 1925 auf dem Areal von Schurig’s Garten. Nach 1932 bekam es einen neuen Namen durch Besitzerwechsel und hieß fortan Hubertus (auch Hupe zu DDR-Zeiten genannt). In seinem Biergarten war Platz für 1000 Leute. Es war ein beliebtes Ausflugsziel am Rande der Dölauer Heide gegenüber den Brandbergen. […]Weiterlesen »

Kaffeemühle

Die Kaffeemühle war ein Halbschalenturm, der später mit Fachwerk geschlossen wurde, nachdem die Pfännerschaft den Wehrturm 1861 gekauft hatte. Auf den Turm setzte man ein Fachwerkhaus für sieben Familien. (ca. 40 Menschen wohnten wohl dort). Die Adresse war „Hallmauer 1“. Kaffeemühle von hinten gesehen, also Blickrichtung Westen vom Hallmarkt aus. […]Weiterlesen »

Kaffeerösterei „Hensel & Haenert“

Das „Hensel & Haenert“-Kolonial-Großhandelshaus entstand 1848 aus der 1820 gegründeten Seilerei Gottlieb Friedrich Hensel.  Der Grundstein für die Kaffeerösterei wurde 1890 gelegt. Hensel & Haenert bauten den Kaffeegroßhandel aus und importierten Usambara-Kaffee aus den deutschen Kolonien (Tansania). 2013 wurden Teile des Komplexes abgerissen. (Quelle: brandenburg.museum-digital.de)

Kapelle St. Alexander

Die Kapelle „St. Alexander“ stand in der Nähe des Gasthofes „Goldenes Herz“. Über sie ist nichts Weiteres bekannt. Der Heilige Alexander war ein Märtyrer, der den Tod in Alexandrien erlitt.  

Kapelle St. Andreas

Die Kapelle „St. Andreas“ stand auf dem Neumarkt (Ecke Geiststraße und Breite Straße), befand sich im Besitz der Familie v. Dieskau und wurde 1400 erstmals erwähnt.  

Kapelle St. Lambert

Die Kapelle „St. Lamberti“ stand zwischen Schlamm und Kleinschmieden wahrscheinlich da, wo heute die Apotheke „Zum blauen Hirsch“ steht. Früher hieß der Ort Lampert’s Hof. Die Kapelle gehörte zum Neuen Werk, dessen Propst Roggerus sie 1121 schon einverleibt hatte.1458 brannte das Dach ab und sie wurde wüst. Der präzise Standort […]Weiterlesen »

Kapelle St. Margarethen

Die Kapelle „St. Margarethen“ war auf der Unterburg des Giebichensteins zu finden und wurde in einer Nachricht 1012 erwähnt. Vor der Kapelle wurde der Sarkophag des Erzbischofs Walthardt beigesetzt. Er wurde in der Südwestecke der Unterburg 1912 wieder aufgefunden.

Kapelle St. Nikolai

Zu den ältesten Heiligtümern gehört die Kapelle „St. Nikolai“. Sie wird zwischen der Großen und Kleinen Klausstraße vermutet (Schultze-Galléra vermutete sie bei der Kleinen Klausstr. Nr. 8) und 1121 dem Kloster Neuwerk unterstellt. 1445 wurde die Kapelle durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen. Sie wurde notdürftig repariert, 1569 auf Veranlassung […]Weiterlesen »

Kapelle St. Pauli

Die Kapelle „St. Pauli“ auf dem Besitz der Ritterfamilie Pruve in der heutigen Brüderstraße (früher Pruvestr.), deren Name sich ursprünglich vom Familiennamen Pruve ableitete. Die Kapelle wurde 1182 das erste Mal erwähnt.  

Kapelle St. Petri

Eine Kapelle „St. Petri“ auf dem Petersberg (heutiges Opernhaus), die wohl auf einer heidnischen Stätte stand, die dem germanischen Gott Donar gewidmet war. Die Kapelle St. Petri war die Pfarrkirche der Vorstädte bzw. Gemeinden Petersberg und Ringleben und gehörte zur Ulrichskirche am Ulrichstor. 1213 wurde sie erwähnt und dem Kloster […]Weiterlesen »

Kapelle St. Wolfgang

In der heutigen Leipziger Straße Nr. 96 stand ehemals die Kapelle „St. Wolfgang. St. Wolfgang war Missionar in Böhmen unter Kaiser Otto II, dann Bischof. Die Kapelle entstand um 1300. Sie erhielt 1531 für ihren Turm die Glocken der Ulrichskirche vom Ulrichstor. 1665 wurde die Spitze des Glockengehäuses auf die […]Weiterlesen »

Kapelle Zu den drei Heiligen Königen

Die Kapelle „Zu den drei Heiligen Königen“ stand dicht bei der Halle. Sie soll 1360 von Baldewien Heise erbaut worden sein und gehörte dem Kloster Neuwerk. 1530 bricht sie Hans von Schenitz ab. An der Stelle baut er sich einen Salzkoth und verbaut die Steine in seinem Kühlen Brunnen.

Kapelle Zum Heiligen Geist

Die Kapelle „Zum Heiligen Geist“ (St. Spiritus) ist in Neumarkt angesiedelt und entstand zugleich mit dem Hospital St. Antonii um 1239/40. Sie wurde vom Rat der Stadt Halle gestiftet. Einer der Priester war 1525 einer der Ersten, die Luthers reine Lehre predigten. 1636 brannte die Kapelle gänzlich nieder.

Kapelle Zum Heiligen Grab

Die Kapelle „Zum Heiligen Grab“ (St. Sepilchri) stand in der Halle (Hallmarkt) und war kleineren Ausmaßes. Sie wurde Anfang des 14. Jahrhunderts gebaut und stand an der Stelle des Kothes „Zum Ziemer“Sie diente lediglich als Versammlungsort der Salzwirker, die hier St. Moritz Verordnungen ihrer Herren entgegennahmen.  Die Hauptkirche für Gottesdienste […]Weiterlesen »

Kapelle Zum Heiligen Kreuz

Im westlichen Teil des alten hallischen Rathauses befand sich die Kapelle „Zum Heiligen Kreuz“. Diese wurde erstmals 1327 urkundlich erwähnt. Sie diente den Ratsherren der Stadt Halle, vor ihren Amtsgeschäften, die allmorgendliche Messe zu besuchen. Ursprünglich wurde sie als frei stehender Bau auf dem Marktplatz erbaut und erst später im […]Weiterlesen »

Kästnersches Kossätengut

Das alte Bauerngehöft hieß auch Kramersches Gut. Es stand bis 1803, bevor Johann Friedrich Reichardt 1794 erwarb. In dem Haus war Geastfreundschaft ein oberstes Gebot von Reichardt. Es verschaffte später dem Anwesen den ehrenhaften Titel „Giebichensteiner Dichterparadies“ oder auch „Herberge der Romantik“. Goethe, Wackernagel, Brentano und Prinz Louis Ferdinand gehörten […]Weiterlesen »

Kaufhalle Basar

Die Kaufhalle „Basar“ am Treff (offiziell Objekt 435) wurde am 06.12.1968 errichtet und war damals die modernste und größte Kaufhalle der DDR. Der damalige Direktor war Bruno Geyer. Der „Basar“ galt mit seinen 15 Abteilungen – im damaligen Sprachgebrauch „Bedarfskomplexe“ – und 60 Kühltruhen als eines der Vorzeigeobjekt der Republik. […]Weiterlesen »

Kaufhaus

Die erste Erwähnung eines Kaufhauses auf dem heutigen Marktplatz war Anfang des 12. Jahrhunderts. Es gehörte dem damaligen Erzbischof. Mehrere Kaufhäuser wurden bei den Ausgrabungen 2004-2006 gefunden. Ein 66 Meter langes Kaufhaus (wahrscheinlich für Tuche) war das längste. Es verlief nördlich der Marktplatzverwerfung und parallel zu den heutigen Straßen und […]Weiterlesen »

Kloster St. Moritz

1519 erfolgte durch eine Bulle des Papstes Leo X. die Bestätigung oder Confirmation des vom Kardinal Albrecht neben der Domkirche errichteten „Neuen Stiftes“ zu Halle. Das Moritzkloster wurde eingezogen. Für die Durchführung seiner Pläne, brauchte der Kardinal Mittel und Räumlichkeiten. Letztere vor allem, um die Dominikaner aus ihrem Kloster umzusetzen […]Weiterlesen »

Kloster St. Pauli

Das Kloster „St. Pauli zum Heiligen Kreuz“ wurde auch das Paulerkloster, Predigerkloster oder Dominikanerkloster genannt. Heute befindet sich an dieser Stelle das chemisch-physikalische Institut. Der Kreuzgang erstreckte sich aufwärts bis zum Dom über das heutige Zoologische Institut. Südlich schloss sich die Klosterkirche an (Dom). 1271 wurde das Kloster von einem […]Weiterlesen »

Korn- oder Zeughaus

Von 1505 bis 1509 entstand auf dem Sandberg das Korn- oder Zeughaus (auf dem Gelände des heutigen Gerichtsgebäudes). Es war dreistöckig, mit zehn Fenstern. Im Osten fügte es sich in die Stadtmauer ein und hatte einen 38 m langen Keller. 1509 wurden nach der Fertigstellung 2000 Scheffel (160.000 l) Korn […]Weiterlesen »

Kühn Museum

1865-1869 entstand der Haustiergarten, initiiert von Julius Kühn. Zum Haustiergarten gehörten Stallanlagen für Rinder, Pferde, Esel, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Kaninchen, Gänse, Enten und Hühner, die dazugehörigen Wirtschaftsgebäude, aber auch ein Tierhospital, eine Operationshalle und eine Veterinärklinik. Der Haustiergarten existierte bis zum Jahre 1969. Danach wurde es das Julius Kühn […]Weiterlesen »

La Fleur

La Fleur heißt eigentlich Jean Michael Millié und war Glaubensflüchtling aus Frankreich. 1679 erwarb er das Bürgerrecht in Halle. Administrator August von Sachsen stellte ihn als Kammerdiener und „Reuter“ (mittelalterlicher Mundartdichter) ein. Nach dem Tod seines Gönners erbat sich La Fleur eine Sprach- und Exerzierschule eröffnen zu können, was ihm […]Weiterlesen »

Landesamt für Vermessung und Geoinformation

Ursprünglich sollte das Gebäude als Rathaus für Halle-Neustadt geplant. Es wurde 1990 fertiggestellt. Durch den Bürgerentscheid hörte Halle-Neustadt als eigenständige Stadt im selben Jahr auf zu existieren. Damit verlor das Gebäude seine ursprünglich vorhergesehene Funktion. (Foto: Michael Waldow, Halle-Neustadt)

Landgericht Halle

Am 24.01.1991 erscheint der folgende Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung: Das dominierende Bauwerk am Hansering wird 90 Jahre alt [zur Erklärung: Baubeginn 1901; Einweihung des Gebäudes des „Zivilgerichts“ 01.10.1905]. Der Hansering, der zuvor Poststraße und danach zeitweise Preußenring und anders hieß, gehört sicher zu den schönsten Straßen Halles. Das dominierende […]Weiterlesen »

Lettiner Mühle

Die Turmholländermühle wurde 1816 gbaut. 1819 erhielt sie das Mühlenprivileg. Bis 1960 produzierte sie Mehl und bis 1990 dann Schrot. (Zeichnung: Beatrix Thieme)

Löwenapotheke

1555 bekam Wolff Holzwirth das Privileg, eine weitere Apotheke zu eröffnen, da der alten Ratsapotheke eine „unfleißige Haltung“ bescheinigt wurde. Somit gab es drei Apotheken, die „Ratsapotheke“, die Apotheke des Dr. Wyhe und die nunmehr eröffnete Löwenapotheke, obwohl Erzbischof Sigismund verfügt hatte, dass Halle nur zwei Apotheken haben dürfe. 1665 […]Weiterlesen »

Löwengebäude

Das Löwengebäude wurde in den Jahren 1832-1834 von Schinkel-Schülern und dem Kölner Dombaumeister Zwirner entworfen. Vorher diente die Waage am Markt (1945 abgerissen) als Universitätshauptgebäude. Zuvor hatte Schinkel versucht, die Moritzburg als Universität auszubauen, was aus Kostengründen nicht möglich war. Das Löwengebäude ist allerdings nur ein Torso, da die Seitenflügel […]Weiterlesen »

Maille

Die Maille stand auf dem Gelände der Krukenbergstraße. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie von Bartholomäus von Danckelmann errichtet. Der Name leitet sich vom französischen Maillespiel ab, bei dem mittels Hämmer eine Metallkugel auf einer bestimmten Bahn ein Ziel mit einer bestimmten Anzahl von Schlägen erreichen muss. Die Wirtschaft war […]Weiterlesen »