Goldene Kugel

Die goldenen Kugel ist an einem Haus neben dem Künstlerhaus „Goldener Pflug“ angebracht. Früher gehörte das im 16. jahhudert gebaute haus, das auf Grundmauern aus dem 13. Jahhundert stammt, zum Goldnen Pflug. Die Kanonenkugel sollen Napoleons Soldaten 1813 zur Zeit der Befreiungskriege abgefeuert haben. Anscheinend blieb eine Kugel im Haus stecken. Dumm nur, das sie auf Fotos von 1870 und 1900 nicht zu sehen ist. Die Tafel darunter weist eine Inschrift auf: „Bedenke am 28. April 1813. Schmidt.“ Das ist dann auch ein Rätsel. Das Haus hat auch einen Kaufmannsfigur an der Ecke hängen. Damit setzte sich der Kaufmann Hermann Luther selbst ein Denkmal. Der hatte 1933 sein Haus saniert und dabei die Figur, die große Ähnlichkeit mit ihm haben soll, angebracht, natürlich in mittelalterlicher Gewandung als Kaufmann.

(Quelle: Heidi Pohle, MZ, 07.02.2005)

 

 

 

 

 

 

(Foto und KI-bearbeitung: Michael Waldow, MSW-Welten)

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Halle (Saale) - Lexikon

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