Kategorie: Buchstabe - P

69 Beiträge

E P

Pfingstbier

Ein Privileg aufgrund der Einsatzwilligkeit und der Unterstützung in Notzeiten war das „Pfingstbier„. Es wurde seit alters her von Bauern und Handwerkern in der Pfingstzeit gefeiert. Seit der Gründung der Salzwirkerbrüderschaft wurde es zu einem der wichtigsten Ereignisse der Halloren. In der ältesten „Ordnung der Salzwürker – Brüderschaft im Thal […]Weiterlesen »

Pfingstwiese

Bereits 1555 wird die Wiese erwähnt. Der Name rührt von den Pfingstfestlichkeiten her, die hier abgehalten wurden. Fröhner holten das entstehende Gras ab. Während der Festlichkeiten fand auf der Wiese das Armbrustschießen auf Holzvögel statt. 1560 fand hier ein riesiges und kostspieliges Schützenfest mit dem Namen „Der Schützenhof“ statt. Um […]Weiterlesen »

Pforten

Die fünf Pforten der Stadt gingen alle auf die Westseite zur Saale raus. Es  waren dies: Mühlpforte Kuttelpforte Körberpforte Saalpforte Moritzpforte Nur die Mühl- und die Kuttelpforte hatten Brücken.   Kaffeemühle mit Körberpforte (linker Bildrand) (Zeichnung: Kurt Händler)

Pilsner Urquell

Das Gebäude befindet sich halb verfallen in der Brüderstraße 5. 1869 wurde es als Restaurant „Böhmische Bierhalle“ eröffnet. 1891 wurde es durch einen neuen Wirt als „Pilsner Bierhalle“ wiedereröffnet. 1902 wurde das in der Brüderstraße 20 ein Hotel und Restaurant mit dem selben Namen eingeweiht. Das Hotel hatte auch einen […]Weiterlesen »

Piratennest

Das Piratennest war ein trocken gelegtes Fahrgastschiff mit 104 Plätzen bei den Kleinen Teichen (Angersdorfer Teiche). Die Monika wurde auf der Rummelsburger Anker-Werft gebaut und war von 1912 bis 1919 im Besitz der Gebrüder Golland in Maltsch an der Oder. Danach ging sie ohne Namenswechsel in die Hände von Carl […]Weiterlesen »

Pläne in Halle

Die Pläne Halles (der Plan ist eine platzartige Erweiterung der Straße bzw. eine Ausbuchtung) Fischerplan Karzerplan (Katzen- oder Kayserplan)) Freudenplan Galgtorplan Holzplan (vor dem Claustor) Töpferplan Töpferplan am Leipziger Tor (Foto: Gottfried Riehm)

Planetarium

1978 wurde auf der Peißnitzinsel das Raumflugplanetarium „Simund-Jähn“errichtet. Es bot 130 Sitzplätze und gab fast 40 Jahre Einblick in unser Sternensystem. 2013 wurde es bei der Flut so stark beschädigt, dass es 2018 abgerissen werden musste. Ein neues Planetarium entstand auf dem Holzplatz aus dem alten Gasometer und wurde im […]Weiterlesen »

Platanenstraße

Ursprünglich hieß die Straße Bergstraße. Sie war einst Auffahrtstraße zur Wernickeschen Villa (ehemalige Brummsche Villa).  Nach der Eingemeindung Trothas wurde sie in Platanenstraße umbenannt und mit Platanen bepflanzt. Hier zweigte auch die heute nicht mehr existierende Fasanenstraße ab.

Plattenbauten

Der abfällig gebrauchte Begriff zum Beispiel für Halle-Neustadt ist keine Erfindung der DDR. Schon in den 20iger Jahren baute man so in Frankreich. Kein anderer als der Architekt und Stadtplaner Le Corbusier stellte schon 1925 in Paris seine Idee von der Wohneinheit vor, die aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg […]Weiterlesen »

Plattenwerk

1964 eröffnete das Plattenwerk in der heutigen Porphyrstraße. Es produzierte die Platten für die Wohnblöcke. Bevor es in Betrieb ging, kamen die ersten Platten zum Beispiel für Block 612, aus Merseburg. Platten für gesellschaftliche Bauten wurden in der Regel nicht vom Plattenwerk gefertigt, ebenso die Delta-Dächer. Das Werk arbeitete an […]Weiterlesen »

Platzknechte der Halloren

Platzknechte sind Halloren die beim Pfingstbier zum Tanz neben den Kranzjungfern anführen. Sie sind mit bunten Bändern und  Bändern geschmückt. Sie führen auch meist den sogenannten Zappeltanz auf. (Quelle und Bild: Gartenlaube; 1899)

Polizeipräsidium

Das Verwaltungsgebäude wurde zwischen 1907 und 1909 zwischen der ehemaligen »Halle« und dem Moritzkirchhof nach dem Entwurf des Stadtbaurates Zachariae gebaut. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Bau. Der Zugang erfolgt über eine kleine Vorhalle, von der aus man das Treppenhaus betritt. Über lange Flure kommt man zu den Dienstzimmern. […]Weiterlesen »

Popolaren

Die Popolaren oder auch Demokraten waren die Gegner der Pfänner im 15. Jahrhundert. Besonders taten sich diese Leute um 1478 hervor, als es zum Sturz der Pfänner und zum Verrat Halles an den Erzbischof Ernst kam. Haupträdelsführer war der Schuhmachermeister Jacob Weißack, der im September 1478 das Ulrichstor für die […]Weiterlesen »

Poststraße

Der Name Poststraße (heute Hansering, früher auch Preußenring und Adolf-Hitler-Ring) kam erst mit dem Bau der Neuen Post (1839–40 gebaut) ab 1873 auf. Vordem gab es hier noch die Gräben der alten Stadtmauer, wo die Schützengesellschaften übten. Man nannte sie deshalb auch schlicht den Schießgraben. 1872 wurden die Gräben zugeschüttet […]Weiterlesen »

Praetorius, Michael

Michael Praetorius, Sohn des lutherischen Predigers Michael Schulteis. Er war deutscher Komponist und bedeutender Musikschriftsteller. Er war Kapellmeister am Erzbischöflich-Magdeburgischen Hof in Halle (Saale). 15. Februar 1571 wurde Michael Praetorius in Creuzberg bei Eisenach geboren. Sein eigentlicher Name war Michael Schultheiß oder Schulteis. Er war der Sohn des lutherischen Predigers […]Weiterlesen »

Preise im Mittelalter

Das Hauptzahlungsmittel des Mittelalters ist neben Naturalien Silber. Die Wikinger bewerteten es nach Gewicht und zerhackten dabei Münzen, Barren etc. Aus dem Museumskatalog von Haithabu stammt folgende Aufstellung: Westeuropa: 1 kg Getreide: 3 g, Messer: 3 g, Schnalle: 5 g, Sporen: 20 g, Lanze: 51 g, Steigbügel: 126 g, Schwert: […]Weiterlesen »

Preßlers Berg

1840 eröffnete der Brauer Friedrich Preßler ein Etablissement am heutigen Rannischen Platz an der Liebenauer Straße. Damals hatte man von dort einen weiten Blick zur Stadt und konnte bei günstiger Wetterlage den Petersberg sogar sehen. Die Gaststätte ging durch die Bebauung rund um den Rannischen Platz. Heute ist es die […]Weiterlesen »

Preussenhof

Der Preußenhof stand in der Nähe des Bahnhofs in der Delitzscher Straße 3. Es entstand 1896 auf dem Gelände des ehemaligen Hotel de Prusse, wurde später Hotel Bristol und dann Preußischer Hof genannt. In der Steinstraße gab es ebenfalls einen Preußischen Hof, der 1865 gebaut wurde und 1896 einging. Vorher […]Weiterlesen »