Schlagwort: Halle-Neustadt

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Gimritzer Damm

Der Gimritzer Damm entstand in den 30er Jahren und wurde von der Hochwasserkatastrophe 2013 überrascht. Nur unter großen Mühen gelang es den Einsatzkräften, den Kollaps zu verhindern, der weite Teile Halle-Neustadts überflutet hätte. Danach dauerte es noch bis 2019, bevor nach endlosen Querelen und Behördenstreitigkeiten ein neuer Damm gebaut werden […]Weiterlesen »

Große Badende

Die Skulptur von Wieland Förster wurde 1972 in Halle-Neustadt auf einer Freifläche vor dem Schwimmbad aufgestellt. Auf behördliche Weisung wurde sie wegen ihrer formalistischen Darstellung entfernt und auf einen Schrottplatz verfrachtet. Kunstfreunden ist es zu verdanken, dass sie geborgen wurde und heute ihren Platz in der staatlichen Galerie Moritzburg hat. […]Weiterlesen »

Gründung Halle-Neustadt

Halle – Neustadt wurde 1964 gegründet und am 12. Mai 1967 zur eigenständigen und kreisfreien Stadt erklärt, nachdem sie ursprünglich als neuer Stadtteil von Halle (Saale) erbaut worden war. Nach einer Abstimmung anlässlich der Kommunalwahl am 6. Mai 1990 wurde Halle–Neustadt mit der Stadt Halle (Saale) vereinigt. Der Standort wurde […]Weiterlesen »

Grünflächen in Halle-Neustadt

Halle-Neustadt war und ist eine der grünsten Städte in Deutschland. 1989 waren 42 % der Fläche Grün- und Freiflächen, das macht 30 qm pro Einwohner. (Quelle: Halle Information: Konzeption Stadtrundfahrt März 1989)

Gummistiefel

In den ersten Phasen des Baus der Stadt waren Gummistiefel geradezu „überlebensnotwendig“, um durch den Schlamm, besonders bei feuchtem Wetter, zu kommen. Oft standen vor den Blöcken ein paar Stiefel, der, der gerade anzog, der sie benötigte. Weiße Stiefel wurden an die Lehrerinnen und Horterzieherinnen der 1. POS ausgegeben, als […]Weiterlesen »

Halle-Neustadt Verein e.V.

„Der Verein fördert das weitere Zusammenwachsen von Halle und Halle-Neustadt. Er wirkt für die städtebauliche, wirtschaftliche, ökologische, soziale und kulturelle Weiterentwicklung Halle-Neustadts als Stadtteil von Halle. Der Verein leistet Beiträge, um Lösungsansätze für unmittelbar anstehende Probleme und langfristig zu gestaltende strategische Fragen im breiten Konsens angehen zu können. Er fördert […]Weiterlesen »

Hilscher, Rudolph

Rudolph Hilscher (1921–2017) erhielt seine Ausbildung 1946–1952 bei Gustav Weidanz. 6 Plastiken von ihm gibt es in Halle-Neustadt. – Vater und Sohn – Taubenbrunnen – Sportliche Übung – Ballspieler – turnende Kinder – Aufbauhelfer

Hinrich, Heiner

Heiner Hinrichs (1937–2021) war Architekt und 1965 mit 27 Jahren jüngster Bauleiter der DDR. Hinrichs war als Bauleiter im Kombinat WBK 2 in Halle tätig. 1964/65 erstellte er in Rekordzeit von nur 17 Monaten das Interhotel in Halle. Mit 27 Jahren wurde er von der Kombinatsleitung zum Oberbauleiter für Sonderaufgaben […]Weiterlesen »

Hochhaus der Chemie

s. auch Chemieturm Joachim Bach sah in der Bebauungskonzeption einen 100 m hohen Turm (Hochhaus der Chemie) für das Zentrum vor. Doch schon 1974 wurde diese Version stillschweigend aus den Plänen entfernt. Zwei Wohnhochhäuser entstanden stattdessen.

Hodscha–Nasreddin Brunnen

Der Hodscha Nasredin Brunnen wurde 1980 von Bernd Göbel geschaffen und stand ursprünglich im Kinderdorf an der Station Junger Techniker. Da der Brunnen sich langsam auflöste (durch Diebstahl verschwanden Teile) wurde er 1990 abmontiert. 2001 erhielt er im Zuge der Sanierung des Landesamtes für Vermessung seinen jetzigen Platz. Hodscha Nasredin […]Weiterlesen »

Hotel Neustadt

Das Hotel war ein selbstverwalteter „Hotelbetrieb“ in der Scheibe A 2003/04 und wurde vom Thalia Theater vorangetrieben als Wohn- und Festivalhotel. Es hatte 91 individuell gestaltete Zimmer mit „Bar, Friseur, Zimmerservice, Sauna, Weckdienst u.v.m. 100 beteiligte Jugendliche und über 60 Künstler wirkten daran mit. Zahlreiche Aktionen fanden statt. Mehr Informationen […]Weiterlesen »

Innenleben

Graco schuf 2015 dieses Wandbild, das auf eindrucksvolle Weise das Innenleben verschiedener Wohnungen zeigt. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Junges Paar

Die Plastik von Martin Wetzel am nördlichen Ende des Wasserspielplatzes entstand 1963/64 und wurde 1969 aufgestellt. 2013 wurde die Plastik gewaltsam entwendet und beschädigt wieder aufgefunden. Sie steht inzwischen wieder an ihrem angestammten Platz.             Junges Paar (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Kaktusbrunnen

Der aus Klinkersteinen eingefasste Brunnen hat in der Mitte den Kaktus stehen, der aus Keramik besteht und 2,50 m groß ist. 1983 bekam er seinen angestammten Platz im heutigen Carl-Schorlemmer Ring. Der Künstler ist Peter Michael (Drachenbrunnen an der Marktkirche), der bei Gerhard Lichtenfeld studierte.

Kaufhalle Basar

Die Kaufhalle „Basar“ am Treff (offiziell Objekt 435) wurde am 06.12.1968 errichtet und war damals die modernste und größte Kaufhalle der DDR. Der damalige Direktor war Bruno Geyer. Der „Basar“ galt mit seinen 15 Abteilungen – im damaligen Sprachgebrauch „Bedarfskomplexe“ – und 60 Kühltruhen als eines der Vorzeigeobjekt der Republik. […]Weiterlesen »

Kinderkreuzzug

Das Relief wurde von Gerhard Geyer 1974 geschaffen und bezieht sich auf eine Ballade von Bertolt Brecht „Kinderkreuzzug 1939“. Dort bricht eine polnische Kindergruppe quer durch Polen auf, um das Land des Friedens zu suchen. 1212 gab es in Deutschland den sogenannten Kinderkreuzzug, bei dem Kinder aufbrachen, um waffenlos nach […]Weiterlesen »

Kirchner, Wolfgang

Der Ingenieur für Baustofftechnologie kommt 1964 nach Halle. Von 1964 bis 1990 ist er im Plattenwerk im Neustädter Versorgungsgebiet als Montageleiter, später als Leiter der Technischen Kontrollorganisation (TKO), verantwortlich, für die Qualität, tätig.

Kreuzworträtsel Mord

Einer der spektaktulärsten Mord Geschichten in der DDR mit dem Tötungsverbrechen an einem Kind. Der Hallische Schriftsteller Harald Korall hat die Tat in einem Roman verarbeitet. Er wurde auch in einem Polizeiruf Film verarbeitet. „Tötungsverbrechen in Halle-Neustadt ist aufgeklärt“ hieß es am 21. November 1981 in der Halleschen Tageszeitung. Am […]Weiterlesen »

Kugelstoßer

Der Kugelstoßer ist eine kraftvolle Plastik von Heinz Beberniss, die nach der Wende so manch farbliche Schmiererei an seltsamen Stellen hinnehmen musste. Er schuf sie 1974 und sie steht vor dem Neustädter Stadion.

Kulturwerkstatt Grüne Villa

Die Kulturwerkstatt GRÜNE VILLA versteht sich als Ort der Begegnung und des Austausches, um voneinander zu lernen, sowie Ideen, in Taten umzusetzen. Zum Internetauftritt geht es hier entlang. Das Projekt „Neustadtwege – Meine Stadt, meine Bühne“ 2022 beschäftigt sich mit Lebenswegen von Menschen rund um den Treff.

Kulturwerkstatt Halle-Neustadt

Die Kultur- und Theaterwerkstatt Halle-Neustadt ist ein Projekt des Aktionstheater Halle e.V. und findet im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt. Das Projekt wird durch das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e. V. und sein Projekt „Jep – Jugend engagiert“ gefördert. (Quelle und Text: Halle […]Weiterlesen »

Landesamt für Vermessung und Geoinformation

Ursprünglich sollte das Gebäude als Rathaus für Halle-Neustadt geplant. Es wurde 1990 fertiggestellt. Durch den Bürgerentscheid hörte Halle-Neustadt als eigenständige Stadt im selben Jahr auf zu existieren. Damit verlor das Gebäude seine ursprünglich vorhergesehene Funktion. (Foto: Michael Waldow, Halle-Neustadt)

Lang, Liane

Liane Lang, geb. Kuwilsky (* 10. April 1935 in Teuchern; † 30. April 2020 in Halle (Saale), war eine deutsche Politikerin (SED). Sie war von 1970 bis 1990 Oberbürgermeisterin von Halle-Neustadt. Am 12. Februar 1990 kündigten Lang und der Hallenser Oberbürgermeister Eckhard Pratsch die Verschmelzung ihrer beiden Städte an. Mit […]Weiterlesen »

Lebensbaum

Eine Arbeit von Willi Neubert 1966. Das Kunstwerk befand sich über dem Eingang der 1. POS, Oebisfelder Weg, Halle-Neustadt. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Lenin Büste

Mai 1971 Die Leninbüste von Bojarski im Bildungszentrum (vor dem heutigen Ordnungsamt, damals Klubmensa) wird feierlich enthüllt. Sie ist ein Geschenk der sowjetischen Garnison in der Heide. 1991 wird sie entfernt und eingelagert.   Mit Hakenkreuz beschmiertes Lenin-Denkmal, im Hintergrund Wohnhochhäuser (Foto: Joachim F. Thun, Bundesarchiv_B_145_Bild-F089030-0010, Halle-Saale, Halle-Neustadt, Wikipedia Commons)

Lichtenfeld, Gerhard

Gerhard Lichtenfeld (* 6. November 1921 in Halle (Saale); † 6. November 1978 ebenda) war ein deutscher Künstler. Lichtenfeld absolvierte zwischen 1942 und 1945 das Studium der Rechtswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle. Zuvor hatte er nach einem Unfall beim Arbeitsdienst seinen linken Unterarm verloren. Trotzdem versuchte er ein […]Weiterlesen »

Lichtkunstwerk(e) in Halle-Neustadt

Zu den Lichtkunstwerken gehörte auch eine visionäre Idee, die nie umgesetzt wurde. So sollten einige Fassaden von Häusern als Videowände Informationen und Werbung den zur Arbeit gehenden Werktätigen zeigen. So zum Beispiel an Block 360 und Block 358.

Liebespaar

Die Plastik wurde von Martin Wetzel 1973 geschaffen und steht in der Galerie im Grünen. Dieselbe Plastik gibt es auch in Rostock. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Magistrale

Die Bezeichnung „Magistrale“ für die Hauptverkehrsstraße in Halle-Neustadt kommt von dem lateinischen Wort „magis“ und bedeutet „groß“ oder „am meisten“. Eine Magistrale ist im Allgemeinen die Hauptverkehrslinie einer Stadt oder Region, und da die Straße in Halle-Neustadt diese Funktion als zentrale Hauptverkehrsader erfüllte, erhielt sie diesen Namen.  1968 wird die […]Weiterlesen »

Marsch der Jugend

Das Wandbild wurde von Josep Renau (auch Jose) 1972/73 geschaffen und hing an der Klubmensa, später Kulturtreff, heute Ordnungsamt. Es musste 1998 wegen Feuchtigkeitsschäden abgenommen werden. Der volle Titel lautet „Die Idee wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift – Marsch der Jugend.“ (Foto: Postkarte)

Müller, Herbert

Herbert Müller, auch Schalenmüller genannt, (* 28. Februar 1920in Halle an der Saale; † 7. Juli 1995 ebenda) war ein deutscher Bauingenieur und Architekt, der durch seine Bauten mit hyperbolisch-paraboloiden Betonfertigteilschalen bekannt wurde. Er selbst nannte sie „HP-Schalen“. Müller hatte einen großen Anteil am Aufbau des Stadtviertels Halle-Neustadt, in dem […]Weiterlesen »

Neuordnungskonzept

2001 beschließt der Stadtrat ein „Neuordnungskonzept“ in Halle-Neustadt. Wegen des hohen Leerstandes sind 12,5 Prozent der Wohnungen zum Abriss vorgesehen. Abbruch im Thaler Weg (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Nilpferdbabies und Widder

Die Nilpferdbabys stehen heute am Taubenbrunnen zusammen. Ein Köthener Künstler namens Robert Propf schuf die Kunststeinplastiken 1969. Früher standen sie dort etwas vereinzelt. Dort befindet sich auch die Skulptur Widder (Künstler ?).   (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Oberschlesischer Bergmann

Bronzeplastik „Oberschlesischer Bergmann“ von August Dyrda, Halle-Neustadt, Am Tulpenbrunnen, Geschenk der ehemaligen polnischen Partnerstadt Tychy 1984 an die ehemals eigenständige Stadt Halle-Neustadt, Quelle: Wikipedia

Panzerzug

Der Zug wurde 1971 der Stadt Halle-Neustadt geschenkt, nach Beschluss der SED-Kreisleitung, auf Anregung der VEB Leuna-Werke. Er sollte an den Aufstand von 1921 erinnern, (Generalstreik in Leuna, ausgehend von einem Bergarbeiterstreik im Mansfelder Revier). Während dieses Aufstandes entstand der gepanzerte Zug inkl. 4 Wagen. Nach dem Aufstand wurde der […]Weiterlesen »

Passage, Neustädter

1970 wird die Hauptpost in der Passage errichtet. Das städtebauliche Rückgrat des Stadtzentrums entwerfen die Architekten Peter Morgner, Ingrid Schneider und Edith Scholz – ein Ensemble aus fünf 18-geschossigen Hochhausscheiben. Von 1971 – 1975 werden die fünf Hochhausscheiben errichtet. 1971/72 wird die angrenzende Kaufhalle für den Wohnkomplex IV gebaut. Ein […]Weiterlesen »

Paulick, Richard

Prof. Dr. Richard Paulick (* 7. November 1903 in Roßlau (Elbe); † 4. März 1979 in Ost-Berlin) war ein deutscher Architekt. Er gilt als „Vater“ der DDR-Plattenbauten. Er war der leitende Architekt für Halle–Neustadt und hatte im BAZ eine Wohnung und ein Büro. Er war von 1963 bis 1968 Chefarchitekt […]Weiterlesen »

Piratennest

Das Piratennest war ein trocken gelegtes Fahrgastschiff mit 104 Plätzen bei den Kleinen Teichen (Angersdorfer Teiche). Die Monika wurde auf der Rummelsburger Anker-Werft gebaut und war von 1912 bis 1919 im Besitz der Gebrüder Golland in Maltsch an der Oder. Danach ging sie ohne Namenswechsel in die Hände von Carl […]Weiterlesen »

Plattenwerk

1964 eröffnete das Plattenwerk in der heutigen Porphyrstraße. Es produzierte die Platten für die Wohnblöcke. Bevor es in Betrieb ging, kamen die ersten Platten zum Beispiel für Block 612, aus Merseburg. Platten für gesellschaftliche Bauten wurden in der Regel nicht vom Plattenwerk gefertigt, ebenso die Delta-Dächer. Das Werk arbeitete an […]Weiterlesen »

Reflexion, Geschichte

Klaus Friedrich Messerschmidt errichtet die Plastik mit vier Figuren, die mit dem Rücken zueinander stehen und offensichtlich nichts miteinander anzufangen wissen. Eigentlich war das Werk 1988 mit dem Titel „Den Mansfelder Arbeiter gewidmet“ aufgestellt worden. Das missfiel dem Auftraggeber und die Gruppe wurde nicht aufgestellt. 2000 wurde sie doch am […]Weiterlesen »

Rufen und Hören

Die Plastik besteht aus zwei Figuren, die rufen und hören und wurde von Wolfgang Dreysse als Doppelplastik 1989 geschaffen. Sie stehen am östlichen Teil der Passage in Halle-Neustadt. Plastik „Rufen und Hören“ in der Passage (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Sammelkanal

Der Sammelkanal verläuft unter dem Fußweg der Magistrale vom Gimritzer Damm bis zum WK I. Er ist 3 m breit und ca. 3,40 m hoch und beinhaltet: – Heißwasserleitungen – eine Trinkwasserleitung – eine Brauchwasserleitung – eine Mitteldruckgasleitung – ein Spannungskabel – Steuer- und Signalkabel Die Schmutzwasserleitung verläuft parallel zum […]Weiterlesen »

Schultyp „Erfurt“

Der Schultyp wurde 1969 entwickelt. In Halle-Neustadt wurden sie „atombombensicher“ gebaut. So waren die Keller mit Beton an die Fensterscheiben anklappbaren Betonelementen versehen. Es befanden sich weiterhin Stahltüren in den Räumen mit Filteranlagen. Ein unterirdischer Verbindungsgang führte ins Freie.

Schwimmerin

Die Plastik auf einem 2,20 m hohen Sockel von Wilfried Fitzenreiter 1969 musste nach Protesten der Bevölkerung abgebaut werden. Die Proteste richteten sich vor allem gegen den hohen Sockel. (Foto: Nachlass Fitzenreiter)