Schlagwort: Gaststätte

96 Beiträge

damit sind auch Cafes, Restaurant, alte Ausspnnhöfe, Tavernen, Cafes und ähnliches

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Altdeutsche Weinstube

Die Altdeutsche Weinstube wird auch nach ihrem Initiator Traegersche Weinstube genannt. Sie lag an der Ecke Alte Markt zur Rannischen Straße und wurde 1879 eröffnet. Sie besaß ein Weinstübchen als Probierstube für Weine. 1954 wurde die Weinstube eine HO-Gaststätte, der sogenannte „Schoppenstuhl“. Es gab eine Karte mit 34 Weine als […]Weiterlesen »

Apollogarten

Südlich der Genzmerbrücke, zwischen Hospitalgarten und Unterplan stand der Apollo-Garten. Nach den Befreiungskriegen 18/15 wurde er zu einem der beliebtesten Ausflugslokale. Von hier gab es einen lukrativen Gondelbetrieb ab 1814 zur Rabeninsel. Vom Apollo-Garten gab es Aussichten auf die Pulverweiden und die Saaleaue. Zu Feiertagen gab es „Musik mit Tanzvergnügen“. […]Weiterlesen »

Bergschänke

1799 gab es in Halle eine Hochwasserkatastrophe bei der auch die Fischersiedlung Kröllwitz überflutet wurde. Unter den „Opfern“ befand sich auch die Dorfschenke, die vom Wirt später hoch über der Saale auf einem Porphyrfelsen errichtet wurde. Folgerichtig benannte er sie in Bergschänke um. Sie zählte nach den Befreiungskriegen 1813-15 zu […]Weiterlesen »

Birkenwäldchen

Das Restaurant Birkenwäldchen lag in Kröllwitz in der gleichnamigen Landhauskolonie. Es lag in der Nähe des Abzweigs der Kröllwitzerstr. und der Dölauer Straße gegenüber der Geflügelzuchtanstalt bei der Fibinger Schlucht           Postkarte H. Leistenschneider

Bratwurstglöckle an der alten Promenade

Das Restaurant „Bratwurstglöckle“ öffnete am 10. April im Haus „Alte Promenade“. Das Bratwurstglöckle befand sich auf historischem Boden in der Jägergasse 1. Der Vorgänger waren Residenz- und Verwaltungsräume des Dominikanerklosters, bis 1830 die Universität das Gelände übernahm und Hörsäle einrichtete. 1906 ließ ein neuer Besitzer die Gebäude einreißen und im […]Weiterlesen »

Brauerei „Zu den drei Schwänen“

Um 1600 besaß der Amtsmann von Giebichenstein mit Namen Cyriakus ein Stadthaus in der Amtsstadt Neumarkt, die ihm unterstellt war. 1696 erwarb ein Pfälzer das Grundstück und erhielt das Braurecht vom Landesherrn. Sein Mannheimer Bier wurde beliebt. Eine Schmiedearbeit im Oberteil zeigte drei Schwäne, die dem Objekt seinen Namen gaben. […]Weiterlesen »

Broihansschenke

Die Broihansschenke hatte einige Namen (Broyhan, Breihan, oder Broihan). Sie war ein ehemaliges Zollhaus an der Grenze zu Merseburg und lag am mittelalterlichen Heer– und Handelsweg in Beesen über die Elster. 1604 und 11608 entstand hier eine Holzbrücke und das Zollhaus nahm den Brückenzoll ein, nachdem man sich ins Stegbuch […]Weiterlesen »

Burse zur Tulpe

1843 wurde das Hotel eröffnet und hieß aufgrund der Tulpenbeete schlicht „Zur Tulpe“. Es befand sich auf der Alten Promenade Ecke Kaulenberg. Zur Berühmtheit wurde es heiß es in eine 1893 als dort der bekannte Opernsänger Albert Niemann oft zu seinen Proben sang. 1907 wurde das Hotel zwangsversteigert an die […]Weiterlesen »

Café Barbarossa

Das Café Barbarossa öffnete im März 1880 seine Pforten und lag am Flussufer gegenüber der Würfelwiese an der Brücke über dem Mühlgraben. Es gab dort einen schattigen Garten, der von Johann Christoph Dreyhaupt (1699-1768) geschaffen wurde. Durch seine Chronik des Saalkreises geriet der Historiker an den Rand des Ruins, sodass […]Weiterlesen »

Cafè Bauer

1878 errichtete der hallesche Kaufmann Richard Steckner in der Großen Steinstraße ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude. 1887 wurde dann im Erdgeschoss das Café Bauer nach Wiener Art eröffnet. Die Gäste konnten also stundenlang an einem Caffè sitzen und Zeitung in Ruhe lesen. Die Räume fielen durch reichliche Stuckarbeiten und Gemälde an […]Weiterlesen »

Café David

Auf der alten Promenade entstand 1870 das Café David (später im 20. Jahrhundert war hier der Reichshof). Es gehörte eigentlich zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt Halle. In dem Garten des Caffees befanden sich Kolonnaden, Grotten und Felspartien, die abends im Lichte vieler Gaslampen erstrahlten.

Café Monopol

Das Café „Monopol“ wurde im Dezember 1890 eröffnet. Es war das dritte hallesche Café. Der Cafétier lobte das Café sogar als Sehenswürdigkeit erster Klasse. Es befand nahe der Post in der an der Alten Promenade (Joliot Curie Platz) Ecke Große Steinstraße. Es hatte eine elektrische Beleuchtungsanlage 350 Glühlampen. Am Wochenende […]Weiterlesen »

Cafe Roland

1984 wurde auf dem Marktplatz das Café Roland eröffnet. Die Namensgebung erfolgte nach dem steinernen Roland. Vorher gab es schon ein gleichnamiges Gebäude, das 1945 nach dem Bombenangriff stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das Café war damals sehr beliebt und zu Festtagen gab es dort die „Wiener Schrammeln“. 1937 wurde […]Weiterlesen »

Cafe Schade

1586 hatte Familie Schade in Wettin ihr erstes gemütliches Café eröffnet. Das Backhandwerk wurde über mehrere Generationen weitergegeben. Berühmt wurde das Café durch seinen Baumkuchen, 2015 musste der Inhaber Ralf-Peter Schade das erste Mal Insolvenz anmelden. Im Frühjahr 2016 versuchte Schade einen Neuanfang. Die ehemalige Produktionsstätte in der Seebener Straße […]Weiterlesen »

Dresdner Bierhalle

Im Zentrum der Altstadt, am Giebelhaus Kaulenberg, Ecke Große Ulrichstraße, eröffnete 1863 die Dresdner Bierhalle. Dort gab es „Echtes Dresdner Waldschlößchen“-Bier und Cumbacher. Die Gaststätte erhielt bald Zulauf von Vereinen, da sie günstig gelegen war. So wurde hier 1868 der Verein für Sprach- und Literaturwissenschaften „Littaria“ gegründet. Hier fand sich […]Weiterlesen »

Eremitage

Eine alte Gartenwirtschaft beim Packhof, die schon 1820 in Betrieb war. Um 1840 war die Pansesche Eremitage ein beliebter Kaffeegarten, wo auch die Halloren ihr Pfingstbier feierten. Um 1890 schloss die Gastwirtschaft ihre Pforten. (Quelle: Topographie oder Häuser und Straßengeschichte der Stadt Halle a.d. Saale, Bd. 2, Vorstädte, Dr. Siegmar […]Weiterlesen »

Felsenburgkeller

Die Ausflugslokale „Felsenburgkeller“ und „Felsenkeller“ entstanden kurz hintereinander in unmittelbarer Nachbarschaft, weil die halleschen Brauereien Palmie‘ und Bauer hier in die Porphyrhänge kühle Lagerstätten für ihren Gerstensaft eingesprengt hatten, der an Ort und Stelle natürlich auch ausgeschenkt werden sollte. 1855 wurde der Felsenburgkeller durch Ferdinand Palmie‘ eröffnet. 1863 liess der […]Weiterlesen »

Felsenkeller

Die Ausflugslokale „Felsenburgkeller“ und „Felsenkeller“ entstanden kurz hintereinander in unmittelbarer Nachbarschaft, weil die halleschen Brauereien Palmie‘ und Bauer hier in die Porphyrhänge kühle Lagerstätten für ihren Gerstensaft eingesprengt hatten, der an Ort und Stelle natürlich auch ausgeschenkt werden sollte.

Fritzengarten

Der Fritzengarten ging 1996 aus dem 1888 gebauten Cafe Barbarossa hervoer und ist auch Stammsitz des Gesangsverein Fredericiana. (Foto: Catatine, Wikipedia)