Kategorie: Buchstabe - G

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Gaststätte Kurzhals

1862 eröffnete auf der Rabeninsel die Gaststätte Kurzhlas als dritten Ausschank. Beliebt waren der Speckkuchen, die mittäglichen Konzerte und der zweimal in der Woche stattfindende Tanzabend. Die Familie Kurzhlas besaß auch einen Böllberger Kaffeegarten „Nieles Kaffeegarten“, der 1983 unter diesem Namen wiedereröffnete.

Gaststätte Lucullus

Die Gaststätte „Lukullus“ in der Lessingstraße war zu DDR-Zeiten ein Begriff. Lucullus war ein römischer Senator und Feldherr und bekannt für seinen Reichtum und seine ausgedehnten Gastmähler. Heute ist es ein griechisches Restaurant mit dem Namen „Dionysos“. Es wird seit 1998 betrieben.

Gaststätten in Halle-Neustadt

1984 gab es in Halle – Neustadt 25 Objekte mit 3110 Plätzen. WK   Gaststätte                                                   Plätze 1       HOG „Gastronom“                                         478 1       HOG „Piratennest“                                         104 2       HOG „BAZ“                                                     240 2       HOG „Treff“                                                    312 2       HOG Klubhaus „Johannes R. Becher“      100 3       HOG „Zum […]Weiterlesen »

Gaststuben

Es gab in Halle sehr viele Gaststätten und Gaststuben. Die „Goldene Rose“, der „Goldene Ring“, „Der schwarze Bär“ und der „Blaue Hecht“ waren Gaststätten ersten Ranges. Es gab aber auch genug Gaststuben, die kaum oder wenig Ausstattung hatten oder gar Schlimmeres waren, wie zum Beispiel „Das Raubschiff“. Es gab aber […]Weiterlesen »

Gau

Der Gau ist ein Begriff für Region, Landschaft oder Verwaltungseinheit. Halle und insbesondere die Burg Giebichenstein gehörten zum Gau Neletici im 10. Jahrhundert.

Gau Neletici

Der Gau Neletici (Neletici) wurde im 10. Jahrhundert geschaffen. Otto I. (936–973) teilte die vom Heiligen Römischen Reich eroberten slawischen Gebiete in Gaue ein. Der ehemalige Saalekreis umfasste zwei sorbische Gaue, Nudzici und Neletici. Die Namen wurden aus den Orten Neutz bei Wettin und Nehlitz gebildet. Östlich des Gaus Neletici […]Weiterlesen »

Geiststraße

Die ersten Spuren der Geiststraße gab es schon um 1400. Ursprünglich war sie eine Abzweigung der Magdeburger Straße. Ein Ritterhof der Herren von Ostrau gab es an der Straße in Höhe der Thaliapassage. Blick in die Geiststraße (Foto: Michael Waldow)

Geisttor

Das Geisttor wurde auch Heilig-Geist-Tor genannt und 1870 abgerissen. Es befand sich in Neumarkt in der Nähe des St. Antonius Hospitals. Es war eins der fünf Tore Neumarkts.

Genzmer Brücke

Die Genzmer Brücke aus dem Jahre 1904 ist eine Eisenfachwerkbrücke, welche den Stadtteil Glaucha mit den Pulverweiden verbindet. Die Brücke wurde nach dem ehemaligen Stadtbaurat Ewald Genzmer benannt und gilt mit ihren 67 m Länge als schönes bautechnisches Denkmal. Jedes Jahr im Septmber findet das Brückenfest, organisiert vom WUK Theater, […]Weiterlesen »

Genzmer, Ewald

Ewald Genzmer war von 1892-1904 Stadtbaurat in Halle (Saale). An dem Schreibtisch von Ewald Genzmer (1856–1932) entstand auch der Wasserturm Nord. Nach 1904 arbeitet er in Danzig und später in Dresden, wo er verstarb. Genzmer war Mitglied der Freimaurerloge zu den „Drei Degen“. Seine letzte Ruhestätte befindet sich deshalb auch […]Weiterlesen »

Geografie von Halle-Neustadt

Gesamtfläche: 979,2 ha Stadtviertel: Nördliche Neustadt  211,2 ha Südliche Neustadt    238,8 ha Westliche Neustadt  236,6 ha Gewerbegebiet          292,5 ha Die Neustadt hat in ihrer eine Ost-West-Ausdehnung eine Länge von 5,6 km. In Nord-Süd-Richtung erstreckt sie sich über 3,4 km. Der Granauer Berg am westlichen Ende der Neustadt ist mit 133,4 […]Weiterlesen »

Georg-Cantor-Straße

1874 wurde der Straßenzug neu angelegt und erhielt den Namen Henriettenstraße. Dort befand sich die „Kinderbewahranstalt“ des Neumarktes als vierte Einrichtung dieser Art. Weiterhin entstanden hier zwei- bis dreistöckige Mietshäuser. 1975 wurde die Straße nach Georg Cantor, einem Mathematiker (1845–1918), der die Mengenlehre populär machte, benannt. Er wohnte aber in […]Weiterlesen »

Georg-Schuhmann-Platz

In früheren Zeiten hieß der Platz noch Königsplatz. Unter dem späteren Platz der SA (heute Georg-Schumann-Platz) befand sich zu NS-Zeiten Halles größter Luftschutzbunker. 1950 hieß der Platz noch Stresemannplatz. Nach 1950 bekam er den Namen Georg-Schuhmann-Platz. Otto Anton Georg Schumann (1886-1945) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Gerbersaale

Die Gerbersaale oder auch Hallsaale oder Kärwesaale (von den Halloren so genannt wegen des Kärwegalgens) waren einer von ursprünglich 7 Nebenarmen der Saale und nahmen ihren Anfang am südlichen Teil des Ratswerders (Paradies). Heute markiert die Villa Ulrich diese Einmündung. Der Weg führt durch Glaucha, unter der Moritzbrücke hindurch, vorbei […]Weiterlesen »

Gerenthe

Die Gerenthe sind die Einkünfte der Hallknechte. Sie erhielten sie später auch als Pension, mit der sie Arbeiter einstellten, die später zu Hallknechten (Gerenthnern) befördert wurden. Die Hall- oder Bornknechte sind Leute aus der Stadt und gehören nicht zur Salzsiedebevölkerung. Durch die Gerenthe waren sie aber eng an die Salzsiederei […]Weiterlesen »

Gerichtsbarkeit im Thal

Die Halle hatte ihre eigene Gerichtsbarkeit, auf die die Gerichtsbarkeit des Berges nicht zugreifen konnte. Das Thalamt war der Ort und wurde auch Thalgerichtsamt genannt. Der Gerichtsbezirk war durch Grenzsteine gekennzeichnet, die alle 10 Jahre kontrolliert werden sollten. „Am Roten Kuckuck“, einer Kothe, wurden die Enthauptungen vollzogen, die Erhängungen fanden […]Weiterlesen »

Gerichtsbarkeit in Halle

Es gab in Halle verschiedene Gerichtsbarkeiten, so das Burggrafengericht, das Schultheißen- oder Berggericht und das Thalgericht. Die weltliche Gerichtsbarkeit für Halle lag beim Erzbischof, der dieses Amt auf seinen Burggrafen übertrug. Der Schultheiß wirkte als Stellvertreter für den Burggrafen und schlichtete regelmäßig die kleineren Händel in der Stadt. In späterer […]Weiterlesen »

Gerichtsstätten

Gerichtsstätten ohne das Thal ein gemeindliches Untergericht (Gericht der Gemeinde) durch den Schultheißen auf dem Neumarkt. Die Stelle wird „bei den Dingbänken“ genannt. Es wird 1276 erwähnt. das Obergericht des Gaus und des Amtsbezirks Giebichenstein auf der Unterburgbrücke durch den Burggrafen, später Vogt und Burghauptmann das städtische Hochgericht außerhalb der […]Weiterlesen »

Gertraudenfriedhof

Von 1902 bis 1912 erwarb die Stadt allmählich das Gelände. 1913 wurde das Friedhofsgelände drainiert und man baute die Verwaltungshäuser, die Leichenkammer und das Krematorium. Eine Umfassungsmauer wird ebenfalls gebaut. Am 13.09.1914 wird der Friedhof eingeweiht. Bestattet wurde an diesem Tag ein tödlich verwundeter Franzose. Östlich vom Haupteingang wurde ein […]Weiterlesen »

Gertrudenkirche

Zu der ehemaligen Gertrudenkirche oder Gertraudenkirche gehört das westliche Turmpaar, das leicht schiefsteht. Die Ursache ist in der tektonischen Störung zu suchen, die den Marktplatz quert und Halle das kostbare Salz gab. 1529 wurde das Langhaus abgebrochen und in den darauffolgenden Jahren mit den Türmen der Marienkirche verbunden. Die Marktkirche […]Weiterlesen »

Geschäftshaus Pottel-Broskowski

Auf dem Gelände des ehemaligen Ulrichstores, das 1828 abgerissen wurde, entstand 1897 das Jugendstilhaus. Eigentümer war das Architekturbüro Knoch&Kallmeyer. Die Firma Pottel-Broskowski eröffnete im Erdgeschoss ihre Delikatessen-, Wein-, Liqueur-, Conserven- und Kaffeehandlung. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Geschichtswerkstatt

Das Museum Halle-Neustadt versteht sich als Geschichtswerkstatt und widmet sich der Chronik vom Baubeginn 1964 bis zur Wende 1990. Link zur Geschichtswerkstatt…  

Gesenius, Wilhelm

Wilhelm Gesenius (1786–1842) war ab 1810 als ordentlicher Professor in Halle. Neben theologischen Vorlesungen, speziell zur Erklärung alttestamentlicher Bücher, wandte er sich der Sprachenforschung zu. Er veröffentlichte u. a. ein „Hebräisch-Deutsches Handwörterbuch über das Alte Testament“, eine „Hebräische Grammatik“ und das „Hebräische Lesebuch“; geb.in der freien Reichsstadt Nordhausen. Die Geseniusstraße […]Weiterlesen »

Gesundbrunnen – Heiliger Born

Der Gesundbrunnen lag einst mitten im Felde bei der Einmündung der Steubenstraße in die Kantstraße, eine kleine Oase, von alten Akazien beschattet, an einem Spielplatz mit Kastanien bepflanzt und von Jelängerjeliebergebüsch umgeben. Die Quelle des berühmten Brunnens war seit dem frühesten Mittelalter bekannt, sie kam südwärts von höhergelegenem Terrain, trat […]Weiterlesen »

Giebichensteiner Straße

Die Giebichensteiner Straße bekam erst 1900 ihren Namen. Vorher hieß sie Uferstraße und davor Saalweg. Im Mittelalter zog sich von der Burg aufwärts bis zum „Felsenkeller“ ein stattlicher Eichenwald. Die Porphyrberge gingen bis an die Saale vor. Dort gab es bei der Lehmannschen Villa auch einen Steinbruch.

Gimritzer Damm

Der Gimritzer Damm entstand in den 30er Jahren und wurde von der Hochwasserkatastrophe 2013 überrascht. Nur unter großen Mühen gelang es den Einsatzkräften, den Kollaps zu verhindern, der weite Teile Halle-Neustadts überflutet hätte. Danach dauerte es noch bis 2019, bevor nach endlosen Querelen und Behördenstreitigkeiten ein neuer Damm gebaut werden […]Weiterlesen »

Glaucha

Der Ort Glaucha geht auf eine slawische Siedlung des 7./8. Jahrhunderts zurück. Er entwickelte sich bis 1390 aus mehreren Siedlungszellen (Ober-, Unterglaucha, Klitzschendorf, Adelssitze am Steinweg) zu einem ummauerten Flecken. 1525 wird die Stadt als Glouch (abgeleitet von Luch, Lugk oder Lauch) bezeichnet, was so viel wie sumpfiges Land bedeutete. […]Weiterlesen »

Glocken des Roten Turms

Insgesamt sind im Turm 81 Glocken eingebaut. Die erste Glocke kam 1460 in den „Neuen Turm“ (Name, bevor er Roter Turm wurde) mit einem Gewicht von 35 Tonnen und einem Durchmesser von 1,59 m (Umfang fast 5 m). Die Umschrift lautete: „Diese Glocke ertönt fromm zu Marias Ehren“. Ein paar […]Weiterlesen »

Glockenturm des Doms

Da der Dom nicht wie ein Dom aussieht, weil ihm wichtige Merkmale fehlen, wurde er als Dominikanerkirche schlicht gebaut. Auf dem Domplatz wollte man ihm einen freistehenden Glockenturm spendieren. Doch die Glocke war zu schwer, der Glockenturm wurde nach fünf Jahren abgerissen. Die Glocke „Susanna“, die für einen Glockenturm des […]Weiterlesen »

Gnoten

Gnoten waren im ausgehenden 18. Jahrhundert Handwerksgesellen, die ständig mit den Studenten auf Kriegsfuß standen und so manche Rauferei hervorbrachten.

Göbelbrunnen

Ursprünglich war der Brunnen als Marktbrunnen geplant, 1970er- und 1980er-Jahren ursprünglich als Marktbrunnen geplant. Prof. Bernd Göbel (*1942) schuf einen nicht unumstrittenen Geschichtsbrunnen, der auf dem Hallmarkt seinen Platz fand ud zum Anziehungspunkt wurde. Der Brunnen besteht aus einem massiven Wasserbecken aus Naturstein und entspricht in der Grundform einem Quadrat. […]Weiterlesen »

Goldberg

Der Goldberg war in vorgeschichtlicher Zeit eine Begräbnisstätte. Später suchten dort Grabräuber vergeblich (?) nach Gold. Das Gebiet war in früheren Zeiten ungleich größer. Sandgruben ließen das Terrain kleiner werden. Heute gibt es dort einen kleinen Tiergarten. Besonders markant ist der Tierfriedhof. Ein Teil der Fläche war früher ein KZ-Außenlager.

Goldene Kugel

Die goldenen Kugel ist an einem Haus neben dem Künstlerhaus „Goldener Pflug“ angebracht. Früher gehörte das im 16. jahhudert gebaute haus, das auf Grundmauern aus dem 13. Jahhundert stammt, zum Goldnen Pflug. Die Kanonenkugel sollen Napoleons Soldaten 1813 zur Zeit der Befreiungskriege abgefeuert haben. Anscheinend blieb eine Kugel im Haus […]Weiterlesen »

Goldenes Buch

Das Goldene Buch der Stadt Halle gibt es seit 1903. Anlass war der Besuch des Kaiserpaares zur Einweihung der Paulskirche. Dort trugen sich Kaiser Wilhelm I. und seine Frau Auguste Victoria II. sowie Eitel Prinz von Preußen ein. Die drei waren dann auch die einzigen, die sich in diesem ersten […]Weiterlesen »

Goldgulden

1 Rheinischer Goldgulden entsprach 23,22 Pfennigen oder fast 2 Groschen oder nach heutigem Goldwert ca. 20 €. Soviel musste an Erzbischof Günther 1427 für den Friedensschluss mit Halle gezahlt werden. Das sind nach heutigem Goldwert ca. 2.400.000 €.

Goldsolebrunnen

Auf dem Markt wurde das Wasserspiel „Goldsole“ 2006 eingeweiht, das an die Zeiten der Salzgewinnung erinnern soll. Das Wasser ist salzhaltig und wird durch Schlitze in Bronzeplatten hinausbefördert.  Es erinnert an die Sole, die Halle reich gemacht hat. Der Brunnen wurde vom Landschaftsarchitekturbüro Rehwald konzipiert. (Abbildung: Michael Waldow, MSW-Welten)

Gose

Der Name leitet sich vermutlich von dem kleinen Harzflüsschen Gose ab, aus dem die Braumeister bereits im Mittelalter das Wasser zur Herstellung des Bieres bezogen. Im Mittelalter fand die Gose vom Harz aus Verbreitung und etablierte sich vor allem in der Gegend um Dessau, Halle und Leipzig. Die Gose stellt […]Weiterlesen »

Gosenschänke

Den Gasthof gibt es etwa seit 1534. Er befindet sich in der Burgstraße in der Nähe vom „Mohr“. Berühmt wurde es durch seine Döllnitzer Rittergutsgose, die ihr auch den Namen gab. (Collage: Michael Waldow, MSW-Welten)  

Gosenstraße, Große und Kleine

Vordem hieß die Straße „Hohe Straße“. Da Halle eine ähnlich klingende Straße besaß „Hochstraße“ (hat nichts mit der Hochstraße nach Halle-Neustadt zu tun), wurde die Straße nach der Eingemeindung umbenannt. Die Gosenstraße, eigentlich Gosestraße bekam ihren Namen vom ehemaligen Gemeindevertreter des Ortes Giebichenstein, Johann Christian Gose (1799-1868). Auf dessen Grundstück […]Weiterlesen »

Graf

Zur Zeit der Karolinger waren Grafen hohe königliche Amtsträger, zuständig für das Heeresaufgebot und die Friedenswahrung. Ihre Amtsgewalt (comitatus, Grafschaft) war sowohl auf Regionen mit Königsgut (einzelne oder mehrere Gaue) als auch auf entsprechende Personenverbände bezogen. Mit der Zeit wurde das Amt des Grafen in vornehmen Familien erblich. Schließlich geriet […]Weiterlesen »

Granauer Schafteich

Der ehemalige Teich lag nahe des Lintbusches. 1464 wurden noch 600 Schafe des Vorwerks Granau in diesem Teich geschwemmt. Er war vormals 2 m tief. 1863 ertranken zwei Bergleute der Zscherbener Grube in ihm. Noch zu Schultze-Gallera-Zeiten war der Teich vorhanden, aber auch zu dieser Zeit merklich keiner. Heute ist […]Weiterlesen »

Graseweg

Für die Entstehung des Namens Graseweg, welcher seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar ist, sind zwei Theorien überliefert: In den Quellen erscheint bereits 1318 eine Notiz zum „Grashof“, welcher schon im 12. Jahrhundert einem nach diesem benannten Rittergeschlecht gehört habe. Verwilderte und außer Gebrauch gekommene Friedhöfe wurden als „Grasehof“ (lat. Viridarium) […]Weiterlesen »

Grober Gottlieb

Salzkrustenbraten und Innenraum der Gaststätte (Abbildung: Michael Waldow) Das Grundstück an dem die heutige Gaststätte steht, war schon im 12. Jahrhundert ein Ratslehen. Die erste Bebauung erfolgte schon 1310. Später trug das Grundstück die Nummer 405. Erster Besitzer, der nachgewiesen werden kann war Otto Wogau (*1477), ein Ratsherr. In der […]Weiterlesen »

Groschen

Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „dick“. 1 Groschen entsprachen 12 Pfennige (15. Jahrhundert). Damit war ein Groschen nach heutigem Stand der Dinge 0,1625 gr. Gold wert, was heute einem Goldwert von ca. 10 entspricht. Das Jahreseinkommen eines Steinmetzes betrug im 15. Jahrhundert 400 Groschen […]Weiterlesen »

Große Badende

Die Skulptur von Wieland Förster wurde 1972 in Halle-Neustadt auf einer Freifläche vor dem Schwimmbad aufgestellt. Auf behördliche Weisung wurde sie wegen ihrer formalistischen Darstellung entfernt und auf einen Schrottplatz verfrachtet. Kunstfreunden ist es zu verdanken, dass sie geborgen wurde und heute ihren Platz in der staatlichen Galerie Moritzburg hat. […]Weiterlesen »

Große Klausstraße

Im Mittelalter lag die Klausstraße zum Markt hin etwas tiefer und es führten vom Markt Bretterbrücken zu den Buden an der Lehmmauer der Lampertikapelle.  1564 wurden die Gänge abgeschafft. In der Straße stand der Bischofsbrunnen. Er wurde 1707 abgebrochen. Die Große Klausstraße war teilweise sehr eng, sodass der Magistrat 1827 […]Weiterlesen »

Große Märkerstraße

Die Große Märkerstraße gehört zu den älteren Straßen in der Innenstadt. Im 12. Jahrhundert war dort ursprünglich ein Hof, dessen Besitzer derer von Merkelin waren, eine alte Ritterfamilie. Ihre erste Erwähnung geschah 1315 als Merclines strate. Später hatte die Familie von Ammendorf hier viel Besitz. Ursprünglich endete die Straße im […]Weiterlesen »