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Sternstraße

Die Sternstraße bzw. Sterngasse werden bei Olearius (1667) und Dreyhaupt nicht erwähnt. Obwohl der Name neueren Ursprungs ist scheint die Straße doch sehr alt. Die Straße führt den Namen vom ehemaligen Gasthof „Zum Goldenen Stern“ an der Ecke Märkerstraße und Kleiner Berlin.

Sternwarte im Botanischen Garten

1778-1779 entstand die Sternwarte, die das älteste von der Universität errichtete Bauwerk ist.  Carl Gotthard Langhans d. Ä. war der Baumeister der Sternwarte und auch der spätere Baumeister des Brandenburger Tores. Das Innere der Sternwarte wurde 1826 umgebaut. Die Konstruktion folgte dem Architekturvorbild vom Turm der Winde in Athen.

Stiftung Altes Rathaus Halle (Saale) & Bürgerinitiative Historische Rathausseite Halle (Saale) e.V

Seit 2008 setzt die ehemalige Bürgerinitiative Markt-Nordostecke/Rathausseite ihre Arbeit ehrenamtlich fort unter dem Namen Bürgerinitiative Historische Rathausseite Halle (Saale) e.V. – Bürgerinitiative zur Rekonstruktion des Architekturensembles Altes Rathaus & Ratswaage. Die Kurzform lautet BI Rathausseite e.V. Der Verein wurde im Mai 2008 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Stendal unter der […]Weiterlesen »

Stisser, Kilian

Kilian Stisser wurde 1562 in Quedlinburg als ein Sohn des Kanzlers der Grafen von Mansfeld geboren und studierte später in Helmstedt, Wittenberg und Jena Rechtswissenschaften. Seine berufliche Laufbahn begann Stisser 1591 als Kanzler des Mansfelder Grafen Bruno. Bereits 1592 wurde er Bürger der Stadt Halle und war ab 1594 als […]Weiterlesen »

Stöpper

s. auch Tätigkeiten im Thal Der Stöpper (Verladeknecht) verpackte das Salz mit Planen und stopfte Zwischenräume mit Stroh und Weidenruten aus. Es gab acht Wagenläder nebst vier Knechten, sowie vier Karrenläder mit vier Knechten, sowie sechs Stöpper mit je einem Knecht. Hohndorff, Friedrich: Das Saltz-Werck zu Halle in Sachsen befindlich […]Weiterlesen »

Störzer

s. auch Tätigkeiten im Thal Die Störtzer (Bornknechte)schütteten die Eimer in einen großen Trog, den sogenannten Kahn. Er war aus einem Stück gefertigt.

Straßenbahn

1882 wurde in Halle die Pferdebahn eröffnet. Die sogenannte „Rote Bahn“ führte vom Markt zum Giebichenstein nach Trotha. Schon 9 Jahre später wurde das Netz erweitert und elektrifiziert. 1889 eröffnete als zweites Straßenbahnnetz die Stadtbahn Halle (Grüne Bahn) ihre Pforten. 1917 wurden beide Bahnen von der Stadt übernommen und es […]Weiterlesen »

Straßennamen Halle-Neustadt

In Halle-Neustadt gab es nur wenige Straßennamen (Magistrale, Am Zollrain, Richard-Paulick-Straße).  Die Blocknummern waren auch für den Halle-Neustädter nicht einfach. Bodo Wylezich, Kabarettist der Halle-Neuspötter, dichtete: „Wenn Du in Halle-Neustadt mal ne Liebste willst besuchen. Dann gehste ziemlich schnell am Stock und fängst bald an zu fluchen. Die Straßen sind […]Weiterlesen »

Straßennamen, ehemalige

Albrechtstraße – Kardinal-Albrecht-Straße / Puschkinstraße Alte Promenade – Universitätsring Artilleriestraße – Damaschkestraße / Dieselstraße Blücherstraße – Kurt-Eisner-Straße Blumenthalstraße – Adolf-von-Harnack-Straße Bismarckstraße – Carl-von-Ossietzky-Straße Boelckestraße – Dessauer Straße Breitscheid-Straße – Rudolf-Ernst-Weise-Straße Cecilienstraße – Herweghstraße Flottwellstraße – Ernst-Eckstein-Straße / Türkstraße Friedrichstraße – August-Bebel-Straße Friedrichsplatz – August-Bebel-Platz Gartenstraße – Senefelderstraße Gneisenaustraße – Wolfensteinstraße […]Weiterlesen »

Straßennamen, verschollen

Im Mittelalter wurden oftmals die Straßen nach den dort lebenden Handwerkern benannt, die heute verschollen sind. Aus dieser engen Gemeinschaft resultierten wohl auch die Innungen. Diese Straßen oder Gassen gibt es schon lange nicht mehr: In den Heringsmengern (Menger = Kaufmann) In den Mazmachern In den Pechmengern In den Lederschneidern […]Weiterlesen »

Strobart, Henning

„Strobart so ist der Heuptmann gemandt, Er ist ein küner Mann erkandt Er darfs gar frieschlich wagen Und wenn es an ein Treffen geht Thut er nicht zur seit austraben.“ Ein Ascherslebener, bekannt als „Pfaffenfeind“, preist Strohbart, der entweder selbst aus Aschersleben oder aus Halberstadt stammte. Henning Strobart (geboren um […]Weiterlesen »

Strohhof

Der Strohhof ist eine kleine Saaleinsel zwischen der Gerbersaale und der Schwemmsaale, deren spitzes Nordende die Spitze heißt. Früher lagen dort große Stroh- und Holzhaufen, daher der Name Strohhof. Stroh und Holz wurden zum Sieden der Sole in den vielen kleinen scheunenartigen Salzsiedehäusern (Siedekothen) in der Halle verwendet. In frühester […]Weiterlesen »

Struensee, Johann F.

(* 5. August 1737 in Halle † 28. April 1772 in Kopenhagen) Johann F. Struensee war ein deutscher Arzt und Aufklärer. Im dänischen Altona wurde er Stadtphysicus und Armenarzt. Als erster beschrieb er die Maul- und Klauenseuche und entwickelte Hygienemaßnahmen. Er wurde Leibarzt des labilen Königs Christian VII. der ihn […]Weiterlesen »

Struensee, Johann Friedrich

Dr. Johann Friedrich Struensee (1737-1773), Doktor der Medizin, Arzt, wurde als Leibarzt von dänischen König  Christian VII. berufen und erhielt die Grafenwürde. Sein Liebesverhältnis zur Königin Caroline Mathilde war zur damaligen Zeit ein Skandal und ist noch heute Inhalt von Romanen und Filmen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war er der Vater der […]Weiterlesen »

Subach, Peter

Peter Subach war ein reicher und frommer Kaufmann, der sich besondere Verdienste um die Stadt hochverdient gemacht hat. Peter Subach war ein reicher und frommer Kaufmann. Mit seiner Gattin Margaretha Subach hatte er wohl gemeinsam den Altar zu Ehren des heiligen Erhard gestiftet und mit einem jährlichen Einkommen in Höhe […]Weiterlesen »

Suburbium

Das Suburbium wird immer wieder im Zusammenhang mit dem fränkischen Kastell genannt, das am Domplatz vermutet wird. Drumherum bildete sich dann die Kastellsiedlung mit Handwerkern und Gemeinem Volk. Es entspricht einer mittelalterlichen Vorstadt oder Vorburg. Quelle: Wikipedia (gekürzt) Suburbium (. Vorstadt, Vorburg) ist eine Siedlung, die einer Burg vorgelagert ist […]Weiterlesen »

Synagoge

Die älteste bekannte Synagoge lag im ehemaligen Judendorf (Gegend Moritzburg) an der nördlichen Seite des heutigen physikalischen Instituts. Der Friedhof lag am jetzigen Jägerberg im Norden. 1493 und 1498 wurden die Juden aus Halle vertrieben durch Erzbischof Ernst. Erst 1692 siedelten sich einige Halberstädter Juden wieder in Halle an. 1700 […]Weiterlesen »

Tafelwerder

Der Tafelwerder ist der Werder zwischen einem ehemaligen Saalearm und der Einmündung zum Trothaer Hafenbecken. Früher wurde er Tappelwerder genannt. Es kommt von topol (Pappel), was slawischen Ursprungs ist. In mittelalterlichen Lehnbüchern wurde er auch als Werder bei Franzig genannt (Franzig ist eine ehemalige Wüstung).  Halle (Nord) an der Saale. […]Weiterlesen »

Talvogt

Der „Talvogt“ war eine Gaststätte in der Talamtstr. 4, die 1892 eröffnet wurde. 1927 wurde der Talvogt gründlich renoviert. Eine weitere Renovierung erfolgte 1958, wo die Gaststätte eine HO-Gaststätte wurde. 1976 wurde die Gaststätte aus baulichen Gründen geschlossen. Später wurde daraus dann eine Selbstbedienungsgaststätte, die die Grillette anbot, ein in […]Weiterlesen »

Tätigkeiten im Thal

Salzgraf Pfänner 5 Thalvoigte Träger 4 Brunnenvorsteher Siedemester 5 Schöffen Bornschreiber Oberbornmeister Gruder   Holzmeisterknecht Unterbornmeister Zustörerin   Meister der Wagenläder Bornknechte Korbmacher   Uffwäger Haspler/Radetreter Pfannenschmied   Stöpper Störzer Rufer   Verschläger Zäpper Stegschäufler     Träger der Zober Stegkehrer     Oigler       Schema von Bernd […]Weiterlesen »

Taube Gasse

Die Taube Gasse oder Tobe Gasse ist der ehemalige Name der Gasse „Kühler Brunnen“, wo Hans v. Schönitz seinen Palast erbaute. (siehe Kühler Brunnen) Mittelaltergruppe mit Halloren in der Gasse vom Markt kommend. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)        

Taubenbrunnen

Rudolph Hilscher schuf 1970 diesen Brunnen an der gleichnamigen Strasse „Am Taubenbrunnen“. Er besteht aus neun auffliegenden Tauben. Leider war er seit 2008 ausser Betrieb, so dass er 2015 abgebaut werden musste. Bis Oktober 2023 soll er wieder für über 500000 € saniert werden. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Tauchhaus

Ein armseliger Bau, der den Juden als rituelles Waschhaus diente. 1462 wurde es an die Spelleute (den Pfeifern) vergeben. Das Haus der Spielleute am Kaulenberg bei der Bagardie (Beguinenhaus) am Bäckerturm wurde abgerissen.

Taverne

Kommt aus dem italienischen und bezeichnet eine Gastwirtschaft oder Schänke. Mittelalterliche Taverne mit Salzmagd (3D-Bild: Michael Waldow, MSW-Welten)

Taverne „Zum Schild“

Die Taverne richtete um 1200 der Deutsche Orden. Sie gehörte im Laufe der jahrhunderte zu den verrufendsten Gasthöfen der Stadt. !501 kam es aufgrund eines Mordfalls zu Differenzen zwischen dem Orden und der Stadt halle, die die Gerichtshoheit einforderte. 1507 kaufte dann den Standort und riss das Gebäude ab. 1535 […]Weiterlesen »

Temnitz

Temnitz oder Thenitz (slaw. Kerker) wurden die Kerker im Rathaus genannt, die rechts neben dem Durchgang lagen. Der kleinste, finsterste hieß das „Weinfäßchen“. Das Frauengefängnis lag auf dem Hof, war ein eigener Bau und hieß „Blandinnenstube“ oder „Frauenkemmeriche“ (1475). Im oberen Stockwerk befand sich die gelbe Stube zur Aufbewahrung von […]Weiterlesen »

Tetzel, Johann

Johann Tetzel oder Johannes Tetzel, auch Dietze, Dietzel, Tetzell, Detzel, Thizell (* um 1460 oder um 1465 in Pirna oder Leipzig; † 11.08.1519 in Leipzig) war ein deutscher Dominikaner, Ablassprediger und Ketzer-meister des Ordens. Seine Ablasspredigten stellten den Anlass für Luthers, gegen den Ablass gerichtete 95 Thesen, dar. Tetzel wirkte […]Weiterlesen »

Thaerviertel

Das Viertel entstand ab 1913 und hat die Thaer-, Conrad-, Liebig-, und die Volkhardtstraße. Der Bauverein für Kleinwohnungen schuf dieses Viertel. Thaer straße – nach Albrecht Thaer, dem Bgründer der neuen deutschen Landwirtschaft (1752-1828) Conradstraße – nach Johannes Conrad (1839-1915), Nationalökonom und Statistiker Liebigstraße – Justus von Liebig (1803-1873), bedeutender […]Weiterlesen »

Thal oder die Halle

Das Thal zu Halle beschreibt das Areal um den heutigen Hallmarkt (oder die Halle, wie die Salzwirker dieses Gebiet bezeichnen gleichbedeutend mit dem Stadtnamen ist). Es liegt zwischen der Oberstadt und der Saale. Dieses Gebiet lag, verglichen mit der heutigen Zeit, ca. 8 Meter tiefer als die Oberstadt. Im Thal […]Weiterlesen »

Thalamt (Talamt)

Das Thalamt oder Thalhaus stand unterhalb der St. Gertruden Kirche. Es war der Sitz des Salzgrafen, einem Beamten des Landesherren (Erzbischof). Da das Thal einen eigenen Rechtsbereich hatte, wurden die Rechtsangelegenheiten des Thales in diesem Haus abgewickelt. Es wurde im gotischen Stil erbaut 1464 das erste Mal erwähnt. 1558 wurde […]Weiterlesen »

Thalamtstraße

Die Thalamtstraße (heute Talamtstraße) wurde erst 1886 so benannt. Der Name kommt vom alten Thalamt vor der St. Getruden – Kirche (heute die blauen Türme der Marktkirche). Die Straße führt bis zur Hallsaale übers Thal. Im Mittelalter standen auf dem unteren Teil die Kothen der Salzsieder. Die Talamtstraße heute (Foto: […]Weiterlesen »

Thalarmenbeutel

Aus diesem Beutel bekamen die Salzwirker und die Bornknechte bei Problemen einen zinslosen Kredit. Sie zahlten ihr Leben lang einen gewissen Beitrag in den Thalarmenbeutel ein, um im Alter versorgt zu sein.Der Thalarmenbeutel existiert noch heute in der Salzwirker-Brüderschaft. In der Thalarmenbeutelordnung ist die Verwendung der Mittel genau festgelegt. Damit […]Weiterlesen »

Thalgericht

Das Thalgericht war ein Teil der Doppelgerichtsbarkeit in Halle. Während beim Berggericht der Schultheiß (das Amt wurde als Mannlehen verliehen) den Vorsitz hatte, war es der Salzgraf im Thalgericht. Bereits im 13. Jahrhundert wurde das Thalrecht niedergeschrieben. Letzte Seite des Thalrechts von 1386 (Stadtarchiv Halle)

Thälmannplatz

s. auch Riebeckplatz Von 1964–1970 entstanden auf dem Thälmannplatz die Hochstraße, viele Gesellschaftsbauten (Haus des Lehrers, Interhotel), Fußgängertunnel usw. Hier wurde auch das Monument der Arbeiterbewegung, die berühmten Fäuste aufgestellt. Das Denkmal wurde nach Entwürfen von Gerhard Lichtenfeld, Heinz Beberniß und dem Architekten Siegbert Fliegel (er war auch Mitarchitekt von […]Weiterlesen »

Thalordnung

Die älteste Thalordnung ist wahrscheinlich 1360 entstanden. Die Entwicklung dieser Thalordnung vollzog sich bis ins Jahr 1386. Die Thalordnung beginnt mit den Worten: „Dis is des dales recht unde das man in dem tal halden sal“. In einer Willkür von 1315 sind diese Worte ebenfalss überliefert. In der Thalordnung gibt […]Weiterlesen »

Thalrecht

Das 1. Thalrecht wurde 1386 geschrieben. 100 Jahre später wurde es erneut von den Bornmeistern und Schöffen aufgeschrieben. Die Bestimmungen des Thalrechts enthalten juristische Grundsätze ebenso wie Festlegungen zu Arbeitsablauf und Organisation des Salinenbetriebes. So legte ein Artikel die Zusammenkunft des Thalgerichts an drei Tagen des Jahres fest. Zum Schutz […]Weiterlesen »

Thalvogt

s. auch Tätigkeiten im Thal Der Thalvogt ist ein landesherrlicher Verwaltungsbeamter und sorgte im Thal für Ruhe und Ordnung. Er hatte ein eigenes Haus. Er entsprach dem Gerichtsfron oder Stadtfron der Oberstadt, war aber unabhängig von ihnen. Ihm unterstanden das Gefängnis und der „Stock“. Am Stock wurden Leute, die den […]Weiterlesen »

Thalvorsteher

siehe auch Tätigkeiten im Thal  Die vier Thalvorsteher waren für den Betrieb der Salzgewinnung von der Förderung bis zum Verdampfen zuständig. Ihnen unterstanden die Unterbornmeister für die Soleförderung mit Radtretern, Hasplern, Störzern, Zappern und Soleträgern zur Verfügung. Als Zweites unterstanden ihnen die Siedemeister mit ihren Knechten. Die Thalvorsteher berechnen die […]Weiterlesen »

Thalzimmerhaus

Das Thalzimmerhaus befand sich im ehemaligen Johannishospital neben der Moritzkirche. Es war ein  Lager für Baumaterialien. Hier fanden auch die vom Thalgericht verordneten Todesstrafen durch Erhängen statt. Dazu schob der Henker einen Balken zur Saale aus dem Giebel.

Thingstätte

DieThingstätte wurde angeblich auf einer uralten Kultstätte errichtet. Der Architekt Ludwig Moshamemr entwarf das innere Gewölbe und war an der Gestaltung maßgeblich beteiligt. Geleitet wurde der Bau von Walter Tießler und Wilhelm Jost (Architekt des Stadtbades, Gertrudenfriedhofs, Ratshof, Solbad Wittekind u.a.). Es gab 5050 Sitzplätze. 1934 reiste Goebbels nach Halle […]Weiterlesen »

Thomas Müntzer

Thomas Müntzer, evangelischer Theologe und Revolutionär in der Zeit des Bauernkrieges. Unter anderem war er auch Lehrer in Halle und Aschersleben. 1489 wurde er in Stolberg (Harz)geboren. 1506 Immatrikulation an der Universität in Leipzig 1512 immatrikulierte sich an der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). An welcher Universität er seinen Titel […]Weiterlesen »

Thomasius, Christian

Christian Thomasius (1655 -1728) wirkte nach einem Lehrverbot in Leipzig ab 1690 in Halle. Er publizierte am 01. Juni sein erstes Lehrprogramm, das auch für die Thalleute von Interesse war. Er trug wesentlich zur Abschaffung der Hexenprozesse und der Folter bei. Christian Thomasius (Porträt von Heinrich Sporleder, Wikipedia)

Thüringer Bahnhof

1871 wurde der Thüringer Bahnhof eröffnet und war Umschlagplatz für Waren aller Art. Er war war Ausgangspunkt der Bahnstrecke Halle-Bebra. 1896 eröffnete die Bahnstrecke Klaustor-Hettstedt der Halle-Hettstedter Eisenbahgesellschaft die Hafenbahn. Damit begann ein Aufschwung der Thüringer Bahnhofs als Güterbahnhof, die viele Fabriken und Betrieb anschloss. Vom Bahnhof Turmstraße zweigte die […]Weiterlesen »

Tiergartenstraße

Um 1890 entwickelte sich die Tiergartenstraße am nördlichen Fuße des Reilsberges. Dort gab es auch den alten Angerweg, der heuete nicht mehr existiert und in dieser Straße aufging.

Tierskulpturen

In der Nähe des Passendörfer Schlösschen befinden sich 4 Tierskulpturen von Otto Leibe. Darunter auch die 1982 geschaffene Schildkröte und das Krokodil an einem Kinderspielplatz. Weiter Figuren sind an diesem Ort Wildschwein und Ameisenbär von 1970. (Fotos: Michael Waldow, MSW-Welten)

Tittelweg

Der Tittelweg im Norden der Heide ist dem Juwelier Franz Tittel (1880–1936) gewidmet. Er war bekannt als ein Freund der Heide (Ehrenvorsitzender des Heideverein) und war Juwelier der Halloren. 1914 galt er als Vater der Kriegsgefangenen, da er deren Fürsorge ehrenamtlich im Roten Kreuz organisierte.

Tittenklapp

s. Bordell Der Tittenklapp war der Vorgängerbau des Palais vom Kühlen Brunnen und am Ende lag eine Sackgasse. Heute befindet sich an der Stelle die Hallesche Spezialitätenbrauerei Kühler Brunnen GmbH & Co. KG.            

Töpferplan

Die Töpfer, die unweit des Galgtores wohnten, erkauften sich den Platz 1706 für 30 Reichstaler, um einen Platz zum Trocknen der Töpferwaren zu haben, der nicht verbaut werden durfte. Das gab dem Töpferplan seinen Namen. Töpferplan am Leipziger Tor (Foto: Gottfried Riehm)