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Salzwirkeradvent (Salzwirkerbrauch)

Auch wenn heute keine Salzkronleuchter in den Stuben aufgehängt werden, so begeht die Brüderschaft doch noch heute eine besondere Feierlichkeit – den Salzwirkeradvent. Am Samstag vor dem vierten Advent trifft sich die gesamte Brüderschaft am Salzwirkerportal vor der Marktkirche. Alle Familien erscheinen, feierlich in Tracht gekleidet. Nach dem Gottesdienst folgt […]Weiterlesen »

Salzwirkerbräuche

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich viele Bräuche der Salzwirker und später leiteten sich aufgrund der Verdienste der Salzwirker um die Stadt auch Privilegien ab. Leider sind viele heute in Vergessenheit geraten und werden nicht mehr ausgeübt. Einige dieser Bräuche sind: Friedewirken durch den Salzgrafen Salzwirkeradventadvent Salzwirkerweihnachtsfest mit Salzkronleuchter Martinstag […]Weiterlesen »

Salzwirkerfestkuchen

Der Salzwirkerfestkuchen wurde am Ende des Pfingstbieres verteilt. Ab dem 20. Jahrhundert nannte ein Bäcker dem Kuchen Hallorenkuchen. Dazu benötigt man: 750 g Mehl einen halben Liter Milch 2 – 3 Eier 250 g Butter 200 g Zucker Zitronen (abgeriebene Schale) 125 g süße Mandeln 75 g Zitronat 5 g […]Weiterlesen »

Salzwirkerprivilegien

Die Salzwirker bekamen im Laufe der Zeit einige Privilegien durch die Landesherrn verliehen. Die Ursachen liegen auch darin begründet, dass die Salzwirker zu Kriegs- und Katastropheneinsätzen befohlen wurden (1386 im Thalrecht aufgezeichnet). Durch ihre Gewöhnung an harte, straff organisierte Arbeit, ihren Mut, ihre Körperkräfte und ihre Geschicklichkeit waren sie sehr […]Weiterlesen »

Sammelkanal

Der Sammelkanal verläuft unter dem Fußweg der Magistrale vom Gimritzer Damm bis zum WK I. Er ist 3 m breit und ca. 3,40 m hoch und beinhaltet: – Heißwasserleitungen – eine Trinkwasserleitung – eine Brauchwasserleitung – eine Mitteldruckgasleitung – ein Spannungskabel – Steuer- und Signalkabel Die Schmutzwasserleitung verläuft parallel zum […]Weiterlesen »

Sandanger

Bis 1880 war der Sandanger eine Insel. 1901 wurde dort ein Spielplatz ausgewiesen und der Sandanger war mit reicher Vegetation ausgestattet. Heute ist der Sandanger bebaut und hat seinen Inselcharakter verloren.

Sandberg

Es gibt den Großen und den Kleinen Sandberg. Die Trennung in beide Namen erfolgte erst 1828. Der Sandberg führte seinen Namen durch den Sand, unter dem sich Ton lagerte. Als Baugrund war er eigentlich nur bedingt geeignet. So stürzte das Kornhaus an der Stadtmauer gelegen, 1704 ein. Erst 1100 wurde […]Weiterlesen »

Sandbergweg

Der Sandbergweg durch die Dölauer Heide wurde 1929 vom Heideverein angelegt. Trotzdem ist er wahrscheinlich schon viel früher in Gebrauch gewesen, da man Spuren einer großen Rundsiedlung faktisch in der Mitte des Sandbergweges gefunden hat, die vor ca. 3500–2800 v. Chr. existierte. Gedenkstein Sandbergweg (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Sängerschaft Fredericiana

Die Sängerschaft am Jägerplatz 14 ging aus dem 1866 gegründeten studentischen Gesangsverein Fredericiana hervor. Von 1899 bis 1933 war der Verein Besitzer des alten Fachwerkbaus. Das Gebäude wurde 1880 als Café „Barbarossa“ errichtet. Danach regierte der „Sozialismaus“ und setzte dem Haus zu. Hier residierte die FDJ-Kreisleitung, dann das Haus der […]Weiterlesen »

Sassenstädte

Der Bund der Sassenstädte wurde in Lübeck am 21. September 1450 gegründet. Bedingung war, dass diese Staädte auch Hansestädte sein mussten. Er sollte die Städte zwischen Elbe und Weser zusammenschließen. 1475 nahm Halle als Mitglied des Bundes mit 60 Mann am Krieg gegen Karl den Kühnen von Burgund teil. Der […]Weiterlesen »

Schafbrücke

Die Schafbrücke (früher Zollbrücke bei Ammendorf) ist eine Bogenbrücke aus Sandstein bei Ammendorf/Beesen. Dort verlief die ehemalige Heerstraße von Magdeburg nach Merseburg. Sie erhielt ihren Namen von der Schaaf’chen Ziegelei. Vor der Errichtung der vierbögigen Brücke 1733 gab es hier eine Holzbrücke. Mit dem Brückenbau geht auch eine Sage einher: […]Weiterlesen »

Schaller, Johann Gottlob

Johann Gottlieb Schaller (1734–1814) war ein deutscher Zoologe und Entomologe. Er schrieb Fortgesesste Beiträge zur Geschichte exotischer Papilions in Der Naturforscher  in denen er viele neue Schmetterlingsarten beschrieb.

Scharren

Die Scharren oder Schernen (Verkaufslauben) waren zu ebener Erde. Es waren entweder einfache Bänke mit kleinen Tischchen, wo die Händler ihre Waren feilboten oder sie hatten auch kleine Verdecke. Sie waren über den gesamten Marktplatz dicht an dicht. Sie gehörten meist nicht den Verkäufern, sondern der Kirche, dem Erzbischof, dem […]Weiterlesen »

Scharrengasse

Die Scharrenstraße ist eine Straße in der nördlichen Innenstadt von Halle an der Saale. Sie verbindet die Geiststraße mit Harz (Straße) und Weidenplan. Die Straße verläuft parallel zum Universitätsring. Die Straße ist benannt nach den Fleischbänken, den Scharren. 1893 wurde die ehemalige Gasse zur Straße. Bis zur Eingemeindung nach Halle gehörte sie zur […]Weiterlesen »

Scharrenstraße

Die Straße bekam ihren Namen durch die Scharren, also Fleisch-, Brotbänken oder Schuhverkaufsstellen. Sie zog sich an der dritten inneren Stadtmauer entlang. Um 1750 hieß die Straße noch „Schärne“, 1830 „Scharrngasse“, 1893 dann Scharrenstraße.

Scheep

Am Pfannenboden bildet sich nach zwei Siedetagen eine Kruste aus Pfannenstein der Scheep. Er wurde mit dem Scheephammer regelmäßig abgeklopft,

Scheidt, Samuel

Samuel Scheidt (1587 – 1654) Der Hallenser Samuel Scheidt (1587 – 1654) gehörte zu den wichtigsten evangelischen Kirchenmusikern des 17. Jahrhunderts. Seine Symphonien zeigten einen modernen italienischen Stil. 1603 war er Hilfsorganist in der Moritzkirche. Von 1607 bis 1608 war er Schüler des berühmten Jan Pieterszoon Sweelinck in Amsterdam und […]Weiterlesen »

Schenke

Im 11. bis 12. Jahrhundert gab es vier wichtige Ämter, die den Landesherren in Halle und Umgebung vertraten. Das waren Burggraf, Schultheiß, Salzgraf und der Schenke. Der Schenke war allein für die Versorgung des Bischofs, seiner Gäste und seines Hofstaates verantwortlich.

Schieferbrücke

1505 wurde die erste Schieferbrücke durch den Ratsbaumeister gezimmert. Sie besaß ein kleines Tor, das Schiefertor östlich der Brücke.  In der heutigen Form wurde die Schieferbrücke 1901 gebaut als eine eine Bogenbrücke. Sie ersetzte eine hölzerne Brücke. Heute ist sie die Straßenbahnbrücke über die Saale. Schieferbrücke (Foto: Haag, Paul)

Schieferdecker

Der Schieferdecker stieg zum Empfang hochherrschaftlichen Besuchs auf den Turmhelm des Roten Turms und stellte sich auf den Turmknauf mit seinen 246 Stacheln (zur Abwehr böser Geister). Dort gab er entweder Gewehrschüsse ab oder schwenkte eine Fahne. Dazu leerte er noch ein Glas Wein als Willkommensgruß. Anschließend wechselte er Schuhe […]Weiterlesen »

Schießgraben

Der Schießgraben war die Übungsstätte verschiedener Schützengesellschaften vom Leipziger Turm bis zum heutigen Postamt. Die Gräben waren von Mauern eingeschlossen. Am Leipziger Tor war eine Mauer, die die Schießgräben abschloss. Dort befand sich auch das Schützenhaus. Mit der Niederlegung der alten Stadtmauer gab es auch die Schießgräben nicht mehr. Die […]Weiterlesen »

Schildberg, Nikolaus

Nicolaus Schildberg war ein Bürger und Zinngießer in Halle. Er übte das Amt des Kämmerers im Rat der Stadt aus. Im Jahre 1476 begann er mit dem Bau einer Kapelle zwischen Klaustor und Schieferbrücke, die er St. Maria Magdalena, St. Jacob, dem Heiligen Kreuz, St. Wentzel und St. Wolfgang weihen […]Weiterlesen »

Schimmelstraße

Die Schimmelstraße existierte bereits im Mittelalter. Ein einfaches Tor (Schimmeltor) sperrte den Zugang zur Steintorvorstadt ab. Bis 1744 heißt sie auch Schummel- oder Schümmelgasse. Schultze-Galléra glaubt, dass die Straße als Diebes- oder Schmugglergasse galt. Ab 1750 findet man hier große Gärten angelegt. Wolfshagen Garten Hupes Garten Fehlings Garten Lehmannsche Oekonomie […]Weiterlesen »

Schimmeltor

Das Schimmeltor gehörte zur Steintorvorstadt und lag am Ausgang der Schimmelgasse zur Hagenstraße. Am Ausgang der Gasse stand das meist verschlossene Schimmeltor. Dahinter fanden die Soldaten- oder Militärhinrichtungen statt. 1843 wurde das Schimmeltor auch für die Öffentlichkeit freigemacht. 1844 wurde ein neues Tor und ein Toreinnehmerhaus an der Stelle eines […]Weiterlesen »

Schlag

Im Mittelalter nannte man eine Zollstelle den Schlag. In Halle war unter anderem die Broihanschenke solch eine Zollstelle.  Broihanschenke (Foto: Christoph Werner, halle-lese.de)

Schlamm

Der Schlamm ist die heutige Nikolaistraße. Der Name rührt von dem Erdreich dort, das hauptsächlich aus wasserundurchlässigen Ton bestand, sodass die Gebäude, die dort standen, immer ein wenig feucht waren.

Schleiermacher, Friedrich Daniel

Friedrich Daniel Schleiermacher (1768-1834) war ein Evangelischer Theologe und Philosoph. Er war   1804 Universitätsprofessor und 1809 Universitätspfarrer in Halle und wichtiger Vertreter des deutschen Idealismus. Schleiermacher war der bedeutendste evangelische Theologe des 19. Jahrhunderts.  

Schleifweg

Ehemals bildete der Schleifweg und bezog deswegen seinen Namen. Heute ist er aber gerade angelegt. Zu seiner Anhöhe ziehen auch der Gabelsberger Straße und der Königsberg.  

Schlete oder Schließ

Schlete oder Schließ sind Unkosten, die beim Salzsieden entstehen und vom Verschläger berechnet wurde. Dazu gehören: Salzkörbe Schuttfuhrlohn Thalhausgeld Schornsteinsetzer und Trinkgeld Solen – Abgang Mauerziegel für Herd und Ofen Abgang von blechernen Röhren Siedegeräte (Schippen, Schaufeln, Fasswaschen) Eimer, Leitern, Spritzen, Feuerhaken (gehörten zur Pflichtausstattung der Kothe) Holz Neujahrsgeld der […]Weiterlesen »

Schlossberg

Der Schlossberg hieß einst Rodenberg, Rudenberg oder Reidenberg. Der ursprüngliche Name ist gar Hundeberg oder Rüdenberg. 1266 hat die Patrizierfamilie Barath einen Hof zwischen der Mühle und dem Judendorf. 1275 wird sogar eine Badestube erwähnt.

Schlossfreiheit

Im Zuge des Baus der Moritzkirche entstand die Schlossfreiheit mit einer Pferderennbahn vor der Moritzburg. Dafür wurden viele Bauten niedergelegt (Ulrichskirche, Pfarrhaus, Schule usw.) Heute ist es der Parkplatz (Friedemann – Bach – Platz) vor der Moritzburg.

Schlüters Kaffeehaus

1863 wurde das Kaffeehaus in Betrieb genommen. Es lag gegenüber dem Kreisgericht, an der Ecke Brüder- und Kl. Steinstraße. Schon 1869 bekam es einen neuen Namen „Cafe anglais“. 1975 bekam das Kaffee einen 3. namen „Restauration zum Marktgrafen“. Im 17. Jahhundert war es der Sitz der Administratbehörde. Heute ist das […]Weiterlesen »

Schmale Gasse

Die Schmale Gasse war eine kleine Gasse bzw. ein Durchschlupf, der den unteren Graseweg mit der Großen Klausstraße verband.  Sie besaß keine selbstständig gezählten Häuser und war am Anfang der Gasse vier Schritte breit und am Ende zur Großen Klausstraße nur einen Schritt. 1830 spottete ein Student: Fremdling! Verachte mich […]Weiterlesen »

Schmeerstraße

Die Schmeerstraße in Halle (Saale) ist eine der ältesten und geschichtsträchtigsten Straßen der Altstadt. Hier ist ein kompakter Bericht: Die Schmeerstraße liegt im historischen Zentrum von Halle (Saale) und verbindet den Marktplatz mit der südlichen Altstadt. Sie gehört zu den ältesten Handelsstraßen der Stadt und spielte bereits im Mittelalter eine […]Weiterlesen »

Schmidt’s Garten

1828 eröffnete der Stadtrat Schmidt eine eigene Brauerei in Glaucha, um sein Bier in seinem Garten ausschenken zu können. Der Garten lag an der Wörmlitzer Straße, damals ein alter Wirtschaftsweg, der nach dem Verschwinden der Tongruben eine herrliche Aussicht für Schmidts Etablissement bot. 1853 entstand in Schmidts Garten ein Gartenhaus, […]Weiterlesen »

Schneidemühle

Alte Mühle, die dem Rat der Stadt gehörte. 1599 wurde sie von einem gewissen Daniel Stirer angezündet, der daraufhin am Ulrichstor lebendig verbrannt wurde.

Schöffen oder Schöppen

Die Beisitzer bei mittelalterlichen Gerichten waren die sogenannten Schöffen (auch Schöppen, vom althochdeutschen scaffin). Der Schöffenstuhl in Halle wird erstmalig 1172 erwähnt. Die Schöffen haben das Urteil gesprochen oder „schöpften“ das Urteil. Die Siegel der Schöffen vom Berg unterschieden sich von den Siegeln der Schöffen vom Thal (unten).

Schöffenbücher

Die Schöffenbücher der Stadt Halle umfassen Schriftstücke von 1266 – 1807. Es sind mehr oder weniger lange Protokolle, des vierzehntäglichen Schöffengerichts, in denen privatrechtliche Angelegenheiten der Bürger geregelt wurden (Eigentum, Geschäfte, Erbangelegenheiten).

Schöffengericht

Das Schöffengericht (auch Schöffenstuhl genannt) tagte unter dem Vorsitz des Schultheißen in Halle. Es wurden ab 1266 bis 1807 (Auflösung der Schöffen) 166 Schöffenbücher geschrieben.

Schöffenhaus

Das Schöffenhaus oder Schöppenhaus wurde um 1405 erbaut. Es war der Ort des Stadtgerichts außer den sogenannten „Blutgerichten“. Leichtere Vergehen wurden geahndet, indem man den Übeltäter vor dem Haus in aus Latten gefertigte „Strafkäfige“ sperrte, schwere Vergehen dann mit der „Staubsäule“. Es wurde im 19. Jahrhundert in das Hotel Garni […]Weiterlesen »

Schöffenweistum

Das sogenannte hallische Schöffenweistum von 1235, eine Rechtsmitteilung an die Stadt Neumarkt in Schlesien, lässt ein voll entwickeltes Bürgerrecht in Halle erkennen.

Schön-Ei sammeln

Eine alte hallesche Sitte war auch das „Schön-Ei“-Einsammeln, wobei vorrangig die Kinder von Haus zu Haus zogen. Doch auch viele Berufsgruppen nahmen dieses Geschenkeverteilen als willkommene Lohnaufbesserung, sodass schließlich der Magistrat der Stadt schon vor dem Dreißigjährigen Krieg regelmäßig durch Mandate und Kirchenzettel zur Osterzeit das „Schön-Ei“ verbot.

Schönitz, Hans

Hans von Schönitz oder Schenitz wurde 1499 geboren. Er betätigte sich als Kaufmann und gehörte zur Kramerinnung. Er war Mitglied im Ratskollegium. Schönitz fand Kontakt zum Erzbischof Albrecht, der einen Berater aufgrund seines aufwendigen Lebensstil benötigte. 1531/32 erbaute Schönitz auf dem Gelände des Lambertifriedhofs den „Kühlen Brunnen“. Zusätzlich bekam er […]Weiterlesen »

Schorre

Die Geschichte der Schorre beginnt im Jahr 1864. In diesem Jahr wurde sie als Gastwirtschaft unter dem Namen „Müllers Bellevue“ errichtet. Nach der Umbenennung in „Hofjäger“ war der Saal des Gebäudes im Jahr 1890 Schauplatz eines politischen Ereignisses. Nachdem sie zwölf Jahre lang aufgrund der Sozialistengesetze verboten war, traf sich […]Weiterlesen »

Schoss

Der Schoss war eine Art Steuer, die im Mittelalter auch erhoben wurde, in Halle besonders für Salz.  Hauptsächlich nach Kriegseinsätzen, die enorme Unkosten verursachten, war dies der Fall.  (Das Wort stammt von „zusammen geschossen“, d.h. gesammelt). Anfangs gab es den Eidschoss, bei dem jeder unter Eid sein Vermögen einschätzen musste. […]Weiterlesen »

Schreberhaus

1907 wurde der erste Schreberverein in Halle-Süd gegründet. Ziel des Vereins war es eine Anlage mit Spielplatz, Kieswegen, Wasserleitungen für die Gärten, einen jugendorientierten Treff zu schaffen. 1909 wurde das Vereinshaus mit Lokalität im Beesener Weg eingeweiht. 1961 übernahm die HOG die Beweirtschaftung. 1965 wurde das Haus abgerissen, nachdem es […]Weiterlesen »

Schreileute

Schreileute sind Zeugen in einem Verfahren. So ist im Weistum von 1266 überliefert, dass bei Notzucht 7 Schreileute vorhanden sein müssen, damit die Tat mit dem Scharfrichterschwert bestraft wird. Wenn sie fehlen, kann sich der Beschuldigte durch Eid als „Selbsiebenter“, wie es zu jener Zeit hieß, reinigen.

Schülershof

Der Name Schülershof kommt von den ehemaligen Besitzern mit dem Namen Schüler. 1266 wird er erstmals erwähnt (hinder des scoleres hofe).  1296 wird er noch als Besitztum ausgewiesen. Der Hof entwickelte sich zu einer Straße. 1479 tritt die Familie mit Burkhard Schüler in die Historie ein. Er war Krämer (Hutmacher), […]Weiterlesen »