Info Portal Halle

1395 Beiträge

1 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z

Libavius (Andreas Liebau)

Andreas Liebau (um 1560 – 1616) war Sohn eines Leinewebers und wurde ein Universalgelehrter und Chemiker. Man sagte ihm die erste Bluttransfusion nach, was aber nicht stimmte. Trotzdem hat er seinen Platz in der Geschichte. 1581 wurde er zum Dichter in Jena „gekrönt“. 1588 promovierte er in Basel zum Doktor […]Weiterlesen »

Lichtenfeld, Gerhard

Gerhard Lichtenfeld (* 6. November 1921 in Halle (Saale); † 6. November 1978 ebenda) war ein deutscher Künstler. Lichtenfeld absolvierte zwischen 1942 und 1945 das Studium der Rechtswissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle. Zuvor hatte er nach einem Unfall beim Arbeitsdienst seinen linken Unterarm verloren. Trotzdem versuchte er ein […]Weiterlesen »

Lichtkunstwerk(e) in Halle-Neustadt

Zu den Lichtkunstwerken gehörte auch eine visionäre Idee, die nie umgesetzt wurde. So sollten einige Fassaden von Häusern als Videowände Informationen und Werbung den zur Arbeit gehenden Werktätigen zeigen. So zum Beispiel an Block 360 und Block 358.

Liebespaar

Die Plastik wurde von Martin Wetzel 1973 geschaffen und steht in der Galerie im Grünen. Dieselbe Plastik gibt es auch in Rostock. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Lindbusch

Der Lindbusch ist ein Teil der Dölauer Heide im Südwesten (1212 Linteringeholt, 1403 Lyntberg, 1539 Lintholz). Der Name stammt ab von lint = Linde. Die Ableitung von Schlange (Lindwurm) ist falsch und beruht auf einer Sage. Blick auf den Lintbusch (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)  

Liste der Oberbürgermeister

Erster Bürgermeister (bis 1908) 1798–1808: Christian Friedrich Christoph Stelzer 1808–1827: Ludwig Carl Heinrich Streiber 1827–1837: Carl Albert Ferdinand Mellin 1838–1842: Johann Ferdinand August Schröner 1843–1855: Karl August Wilhelm Bertram 1856–1880: Franz von Voß 1880–1881: Richard Wilhelm Bertram 1882–1906: Gustav Staude 1906–1908: Richard Robert Rive Oberbürgermeister (ab 1908) 1906–1933: Richard Robert […]Weiterlesen »

Loch

Das Loch war ein schmaler Durchgang vom Markt zur Schmeerstraße. Er entstand durch die Garküchen und Lederkrame, die hier ihren Stand hatten.

Loge Philadelphia zu den drei Armen

Die Loge entstand 1756, wobei Philadelphia Bruderliebe bedeutet. Die Zusammenkünfte fanden in der Märkerstraße und in der Großen Steinstraße statt. (Quelle: Halle im Rokoko, Dr. Siegmar Baron von Schultze-Gallera, Verlag Wilhelm Hendrichs)

Loge zu den drei goldenen Schlüssel

Da die Loge sich des Französischen bediente, hieß sie im Original „Aux trois cels d’or“. Der Name weist auf Geheimnisse hin, die aufgeschlossen werden. Sie war als Tochterloge „Zu den drei Weltkugeln“ in Berlin gedacht und wurde 1743 von Studenten in Halle gegründet. Rituale und Instruktionen kamen von der Berliner […]Weiterlesen »

Löwenapotheke

1555 bekam Wolff Holzwirth das Privileg, eine weitere Apotheke zu eröffnen, da der alten Ratsapotheke eine „unfleißige Haltung“ bescheinigt wurde. Somit gab es drei Apotheken, die „Ratsapotheke“, die Apotheke des Dr. Wyhe und die nunmehr eröffnete Löwenapotheke, obwohl Erzbischof Sigismund verfügt hatte, dass Halle nur zwei Apotheken haben dürfe. 1665 […]Weiterlesen »

Löwenbrunnen

siehe Marktbrunnen Die gusseisernen Löwen wurden von Johann Gottfried Schadow (1764–1850) im Jahr 1816 geschaffen. Die Löwen zierten vorher einen Röhrenwasserbrunnen auf dem Marktplatz in Halle, wo sie am 23. Juli 1823 feierlich aufgestellt wurden. Zuvor baute der Schiffer Böttcher, der die Löwen wochenlang aus Berlin schipperte, ein Bassin auf […]Weiterlesen »

Löwengebäude

Das Löwengebäude wurde in den Jahren 1832-1834 von Schinkel-Schülern und dem Kölner Dombaumeister Zwirner entworfen. Vorher diente die Waage am Markt (1945 abgerissen) als Universitätshauptgebäude. Zuvor hatte Schinkel versucht, die Moritzburg als Universität auszubauen, was aus Kostengründen nicht möglich war. Das Löwengebäude ist allerdings nur ein Torso, da die Seitenflügel […]Weiterlesen »

Lucke

Die Lucke war ein kleines Flüsschen, das vom Weidenplan kommend mitten durch das landwirtschaftliche Institut lief, dann durch Walhalla (Steintorvarieté) bis zum Luckenteich am Ende der Luckengasse.

Luckenviertel

Östlich der Petersberger Vorstadt lag das Areal der „Lucke“. Der slawische Name bedeutet so viel wie sumpfige Niederung. Um 1840 kaufte der Bankier Lehman große Teile des Areals. Um 1860 begann mit der baulichen Erschließung des Luckenviertels die Entstehung der Hedwig-, Luisen-, Margarethen-, Martha- und Sophienstraße. Inmitten des Areals verschenkte […]Weiterlesen »

Luckenviertel

Der Name Luckenviertel leitet sich von der Lucke ab. Die Lucke (slaw. für feuchte Wiese)  war ein feuchter Wiesenstrich, der auf undurchlässigem Ton (verwittertes Porphyrprodukt) lagerte. Die Luckengasse erinnert noch heute an das Viertel. Seit 1865 wurde das Luckenviertel planmäßig bebaut. 1868 wurden die Hedwig-, Margarethen-, Luisen-, und Sophienstraße ebenfalls […]Weiterlesen »

Ludwig, der Springer

Graf Ludwig von Schauenberg, genannt der Springer (1042 – 1123) hieß eigentlich Graf Ludwig von Schauenburg und war wahrscheinlich nie auf dem Giebichenstein. Auch den Mord an Friedrich III. 1085, für den er angeblich auf dem Giebichenstein einsaß, hatte er nicht begangen. Ludwig gilt aber als Erbauer der berühmten Wartburg. […]Weiterlesen »

Luftschutzbunker

In Halle gab es bis Ende des Krieges 14 Luftschutzbunker. Die beiden größten befanden sich am Georg-Schuhmann-Platz und am Universitätsplatz. Luftschutzbunker (etwa 1941) in Wohngegend von Halle (2016) (Foto: Wikswat, Wikipedia)

Luisenstraße

Die Königin von Preußen war die Namensgeberin der Straße, obwohl sie zuerst Victoriastraße heißen sollte. 1869 wurde hier das Landratsamt gebaut. Haus des Mathematikprofessors Eduard Heine (1821-1881). Er war u. a. Wegbereiter für Cantor’s Mengenlehre. (Foto: Gottfried Riehm)

Lunzberge

Die Lunzberge entstanden vor 250 Millionen Jahre an der Straße von Lettin nach Schiepzig. Der Name stammt von „lunica“, das sich zu „lun“ entwickelte, was Milan, Bussard oder Geier bedeutet. Der Berg kam erst später dazu. Auf der Lunze oder den Lunzbergen befinden sich Grabhügel aus alter Zeit. Ein Großsteingrab […]Weiterlesen »

Luther, Martin

Martin Luther ist der bekannteste mitteldeutsche Theologe, dessen Wirken Weltgeltung erlangte. Die mit seinem ‚Thesenanschlag‘ eingeleitete Reformation veränderte auch das politische Machtgefüge in Mitteldeutschland und in Halle entscheidend. Martin Luther spricht auf der Moritzburg (wo er wahrscheinlich nie war). Video produziert vom MSW-Welten Verlag   10. November 1483 wurde er […]Weiterlesen »

Madeweis, Friedrich

Friedrich Madeweis (1648–1705) ging als erster Postmeister Halles in die Geschichte ein. Den Namen erhielt er im Gedenken an Kurfürst Friedrich Wilhelm. .Madeweis war ein Wunderkind, der schon mit knapp sechs Jahren die deutsche Grammatik, Logik und Rhetorik verstand und rezitierte. 1681 wurde er königlich-preußischer Sekretär und Hofpostmeister in Halle. […]Weiterlesen »

Maerker, Max

1871 wurde Maercker zum Leiter der „Versuchsstation des landwirtschaftlichen Central-Vereins der Provinz Sachsen zu Halle-Saale“ berufen. Hier hat er drei Jahrzehnte als Forscher und Lehrer richtungsweisend die Agrikulturchemie vertreten. 1872 habilitierte er sich und wirkte seitdem in Personalunion auch als außerordentlicher Professor für Agrikulturchemie und physiologische Chemie am Landwirtschaftlichen Institut […]Weiterlesen »

Magdeburger Straße

Die Magdeburger Straße war bis zum Mittelalter eine ungepflegte Heerstraße, und man nannte den Weg Mayborsche oder auch Magdeburger Weg, weil er in diese Richtung führte. Von da aus hatte man einen Blick über die Stadt und bis zur Dölauer Heide. Ab dem 16. Jahrhundert begann eine schrittweise Besiedlung. Dort […]Weiterlesen »

Magistrale

Die Bezeichnung „Magistrale“ für die Hauptverkehrsstraße in Halle-Neustadt kommt von dem lateinischen Wort „magis“ und bedeutet „groß“ oder „am meisten“. Eine Magistrale ist im Allgemeinen die Hauptverkehrslinie einer Stadt oder Region, und da die Straße in Halle-Neustadt diese Funktion als zentrale Hauptverkehrsader erfüllte, erhielt sie diesen Namen.  1968 wird die […]Weiterlesen »

Magna Charta Hallensis

Die hallesche Bürgerschaft strebte im Laufe ihrer Geschichte nach Unabhängigkeit und Eigenverwaltung. 1258 gab es die erste schriftliche Erwähnung von elf Ratsmannen. Unter Leitung ihres Rates erkauften und ertrotzten sich die Bürger Halles Privilegien von ihrem Landesherrn, dem magdeburgischen Erzbischof. Das bedeutete für die Stadt, eine immense politische und wirtschaftliche […]Weiterlesen »

Mahnmal am Großen Berlin

Am 26.09.1965 wurde das Mahnmal, ein Portal der in der Kristallnacht 1938 zerstörten Synagoge, durch den Bürgermeister Hans Pflüger eingeweiht. Der Davidstern für das schmiedeiserne Tor wurde allerdings schon in den 50‑igern angebracht. Die Inschrift auf der dahinterliegenden Porphyrmauer lautet: „Den jüdischen Opfern des faschistischen Terrors zum Gedenken.“ 1984 wurde […]Weiterlesen »

Maille

Die Maille stand auf dem Gelände der Krukenbergstraße. Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie von Bartholomäus von Danckelmann errichtet. Der Name leitet sich vom französischen Maillespiel ab, bei dem mittels Hämmer eine Metallkugel auf einer bestimmten Bahn ein Ziel mit einer bestimmten Anzahl von Schlägen erreichen muss. Die Wirtschaft war […]Weiterlesen »

Maillenbreite

Das gesamte Gebiet zwischen dem Stadtgottesacker und der Steintorvorstadt am Trinagel hieß ursprünglich die Maillenbreite, nach der gegenüberliegenden Maille. Später hieß die Zepernicksche Breite (nach Zepernick, gest. 1839). Zepernick vermachte die Breite an die Marienkirche und sie wurde dann Marienbreite genannt. Ab 1886 entstanden auf dem Gelände die Universitätskliniken, da […]Weiterlesen »

Maium

Früher um 1900 ging der Hallenser in der Saale flössen (baden).Als Schwimmer nässelte er, als Nichtschwimmer war er Krabbler. Die Strände an der Saale, die damals bis Grunde besehen werden konnte, nannte m Weisung: an dann Maium. Nach der Industrialisierung gestaltet sich die Situation ein wenig anders und der Hallenser […]Weiterlesen »

Mannlehen

Ein besonderes Lehen war das Mannlehen für hohe Ämter, bei dem das Erbschaftslehen auf Familienmitglieder übertragen wurde. So zum Beispiel das Schöppenlehen (Schöppen wurden auf Lebenszeit gewählt) oder das Lehen über den Burggrafen. Manche Mannlehen waren nach kinderloser Erbschaft auch kaufbar. Diese Lehen wurden aber in Abhängigkeit vom Erzbischof vergeben.

Margarethenkapelle

Die Margarethenkapelle lag auf der Unterburg. Sie wurde am 12. November 1341 mit der Bartholomäuskirche vereinigt. Nur ein Viertel (ein Vierdung) der Liegenschaften der Margarethenkapelle wurde aber an die Bartholomäuskirche abgegeben.

Maria-Magdalenen-Kapelle

1509 wurde der Bau der Maria-Magdalenen-Kapelle vollendet. Anfangs war sie niedriger und wurde bei einem späteren Umbau erhöht. Dadurch wurde sie zweimal geweiht, 1509 durch Bischof Ernst und 1514 durch Kardinal Albrecht. Albrecht bewahrte vor dem Domumbau seine Reliquiensammlung (das Hallische Heilthum) dort auf. Die Kapelle wurde aber bald darauf […]Weiterlesen »

Marie Hedwi

Transportschiff von 1919, das heute an der Saale als beliebtes Ausflugsziel dient. Sie wurde1994 außer Dienst gesetzt und zur Bootsschänke.

Marienbibliothek

Mit dem Geld einer Spende kaufte der Oberpfarrer der Marienkirche auf der Leipziger Messe 1552 einige Bücher. Das war der Grundstein für die Marienbibliothek. Schnell wuchs die Bibliothek durch diverse Schenkungen und Spenden. Olearius wurde 1681 Verwalter der Bibliothek. Die Bestände wurden in den Hausmannstürmen untergebracht, bis man 1607 ein […]Weiterlesen »

Marienbreite

Die Marienbreite war das Gelände der heutigen Universitätskliniken. Der letzte Salzgraf und bürgerliche Besitzer des „Marktschlösschen“ Zepernick (* † 1839) vermachte das Gelände der Stadt unter der Bedingung, es für ewige Zeiten unbebaut zu lassen. So hatte die Stadt vor Baubeginn der Uni-Kliniken 1877 die größten Schwierigkeiten, diesen testamentarischen Nachlass […]Weiterlesen »

Marienkammer

Südlich der Stadt Halle existierten im Mittelalter verschiedene kleine Ansiedlungen, die in der Amtszeit des Landesherrn Erzbischof Albrecht IV. (1382–1403), zum Flecken Glaucha vereinigt wurden. Dazu gehörten das später Unterglaucha genannte Gebiet um die 1221 erstmals erwähnte Pfarrkirche St. Georgen, das südlich daran anschließende Oberglaucha sowie der östlich gelegene Steinweg […]Weiterlesen »

Marienkirche

siehe Marktkirche Die heutige Markt- oder Marienkirche wurde ab 1531 gebaut.  Der korrekte Name ist Kirche „Unser lieben Frauen“.  Es brauchte nur mannshoch ausgegraben zu werden „da man einen Stein-Felsen oder vielmehr harten Kies fand, in und um beide Kirchen sehr viele tote Körper und unverweste Leichname, die teils kaum […]Weiterlesen »

Marienknechte

-> Serviten -> Klausberge -> Ulrichskirche Der Orden der Marienknechte hat den Titel „Ordo Servorum Beatae Virginis Mariae“. Er wurde 1233 von sieben Kaufleuten in Florenz gegründet. Ihr Verständnis richtet sich auf: enge Gemeinschaft, Dienst an den Mitmenschen, Hinwendung zu Maria. Gemeinsames Gebet, gemeinsame Mahlzeit und gemeinsames Handeln und Planen. […]Weiterlesen »

Marienlied

Das Marienlied wurde erstmals von von Achim von Arnim und Clemens von Brentano veröffentlicht. Die genaue Entstehung ist auf das 11. Jahrhundert zurückzuführen. Es wurde in Volkskreisen bei den Halloren noch gesungen. Eine magd ist weise und schone Gott furet den hochsten preiß Und wer ihr dienet mit vleiße Von […]Weiterlesen »

Marienstraße

1873 wurde die Straße polizeilich benannt und gehört zur Stadtgottesackerbreite. Ihren Namen erhielt sie, weil die Maillenbreite (Unikliniken) auch ehemals Marienbreite genannt wurde.  

Mark (Silber)

Die Währung schwankte stark und war eher verwirrend. Schultze-Galléra setzte 200 Mark Silber mit 4000 Reichsilbermark fest. Laut Statistischem Bundesamt entsprachen 100 Reichsmark im Jahr 2000 einer Kaufkraft von 332 € (1 Reichsmark (1924–1936) = 3,32 EUR), wenn man die Inflation einbezieht, dürfte das heute einer Kaufkraft von ca. 420 […]Weiterlesen »

Marktbrunnen

Es gab verschiedene Marktbrunnen, die zu dieser Zeit auch Wasserkunst genannt wurden. Röhren- oder Kastenbrunnen im 15. Jahrhundert Röhrenbrunnen vor dem Rathaus 1502 Das Wasser vom Steintor stieg in einen Ständer und aus Löwenköpfen in Schalen. Steinerner Röhernkasten                    1532 (der Kasten hatte einen 13 Zentner schweren Stein oben drauf stehen […]Weiterlesen »

Märkte in Halle

Halle kennt seit dem 14. Jahrhundert viel Märkte, die auf dem großen Marktplatz abgehalten wurden. Manche Plätze lassen sich nicht mehr so genau rekonstruieren. Kornmarkt Die erste Erwähnung war 1313 „up dene Markete“. Um 1500 erstreckte sich seine Lage vpm Lambertkirchhof bis zur Bärgasse. Fischmarkt Der Fischmarkt lag vor der […]Weiterlesen »

Marktgraf Wiprecht von Groitzsch

Marktgraf Wiprecht von Groitzsch war Burggraf zu Halle von 1118 bis 1124. Er leitete die zweite, erweiterte große Ummauerung der Stadt Halle. Dieses große Befestigungswerk, von Bürgern und Plebejern errichtet, vergrößerte den Siedlungsraum Halles um das Fünffache. Das Befestigungswerk war so groß, dass es Mitte des 19. Jahrhunderts die beginnende […]Weiterlesen »

Marktkirche

Die heutige Marktkirche „Unser lieben Frauen“, auch Marienkirche genannt, gehört zu den prägendsten Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde 1121 begonnen und hatte in sich ein „Beinhaus“ sowie zwei Kapellen, St. Nikolai und St. Annen. In der letzteren Kapelle ist ein Wendelstein belegt. Mit den beiden Turmpaaren (Blaue Türme und […]Weiterlesen »

Marktplatz

Der heutige Marktplatz bildet, wie auch schon vor 900 Jahren, das Zentrum der Stadt. Er löste im 12. Jahrhundert den Alten Markt ab, und das Rathaus wurde hierher verlegt. Rund um den Platz siedelten sich die Patrizier der Stadt an. Die einstige Gertruden- und die Marienkirche „Unser lieben Frauen“ dominierten […]Weiterlesen »

Marktrecht

Das Marktrecht war im Mittelalter die Gerechtsame, also das Recht, einen ständigen Markt, einen Wochen- oder Jahrmarkt abzuhalten. Halle hatte das Zoll-, Münz- und Bannrecht, nur das Marktrecht ist nicht nachweisbar. Allerdings hatte das der Giebichenstein. Irgendwie scheint es dann auf Halle übergegangen zu sein. Streng genommen, ist damit Halle […]Weiterlesen »