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Kranzjungfern der Halloren

Die Kranzjungfern der Halloren waren zwei Mädels, die zum Pfingstbier, dem Salzgrafen und dem Bornschreiber zugeführt wurden, die den ersten Tanz absolvierten. Die Kranzjungfern hatten faltenreiche blaue Röcke und blauseidenes Mieder an. Eine vier Ellen lange Silberkette schnürte das Mieder zu, andere Ketten hängen in Quasten und Büscheln am Mieder. […]Weiterlesen »

Krausescher Garten

Die Krausenstraße ist eine Verbindungsstraße zwischen der Volkmann- und der Magdeburger Straße. Den Namen erhielt die Straße nach dem Ausflugs- und Vergnügungsrestaurant „Krausescher Garten“. Es begann seine Geschichte nach den Befreiungskriegen 1813/15. Ein Weg führte vom Galgtorplatz (Riebeckplatz) auf einem Feldweg (Volkmannstraße) durch das Schimmeltor und dem Gelände der heutigen […]Weiterlesen »

Kreuzgang

Der Kreuzgang (lateinisch ambitus, claustrum; französisch cloître) ist ein überdachter, gewölbter Bogengang um einen in der Regel quadratischen (oder auch rechteckigen) offenen, nichtüberdachten Innenhof in z. B. christlichen Klöstern oder Stiftsanlagen.

Kreuzkapelle

Die Kreuzkapelle gehört mit zu den ältesten Gotteshäusern der Stadt. 1327 wurde sie nach Dreyhaupt angelegt und diente dem Rat bzw. Magistrat als Messe vor den Versammlungen. 1501 erfolgte eine Erweiterung der Kapelle und 1506 bekam sie eine Orgel. Der Name stammte von dem in der Kapelle aufbewahrten Stück Holz, […]Weiterlesen »

Kreuzworträtsel Mord

Einer der spektaktulärsten Mord Geschichten in der DDR mit dem Tötungsverbrechen an einem Kind. Der Hallische Schriftsteller Harald Korall hat die Tat in einem Roman verarbeitet. Er wurde auch in einem Polizeiruf Film verarbeitet. „Tötungsverbrechen in Halle-Neustadt ist aufgeklärt“ hieß es am 21. November 1981 in der Halleschen Tageszeitung. Am […]Weiterlesen »

Kröllwitz

Schon in der Jungsteinzeit war die Gegend um Kröllwitz besiedelt. Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 1291 als Crolewiz. Damals war Kröllwitz noch ein sorbisches Fischerdorf. Zwischen Kröllwitz und Lettin lag im Mittelalter die heute wüste Siedlung Ersdorf. Später, im Jahre 1714, wurde die Papiermühle am Saaleufer gebaut. Diese […]Weiterlesen »

Krügers Stube

Krügers gute Stube war einst ein Spitzenrestaurant im Steinweg und gehörte laut dem Reiseführer für Gourmets „Gault Millau“ zu den 3000 besten Restaurants Deutschlands. 1991 wurde das Restaurant aber aus dem Gourmetführer entfernt. Trotzdem war es bei den Hallensern beliebt. Inzwischen wurde es abgerissen. Krügers Stube wurde auch als Nazi- […]Weiterlesen »

Kugelfang

Der alte Kugelfang lag gegenüber des Kornhauses (heute das Justizgebäude) und diente den Kindern zum Spielen, da er dicht belaubt war. Im Winter konnte man die Poststraße hinunter mit dem Schlitten fahren. An seiner Stelle entstand das Kaiserdenkmal (1901).  

Kugelstoßer

Der Kugelstoßer ist eine kraftvolle Plastik von Heinz Beberniss, die nach der Wende so manch farbliche Schmiererei an seltsamen Stellen hinnehmen musste. Er schuf sie 1974 und sie steht vor dem Neustädter Stadion.

Kuhgasse

Als noch Scheunen und Ställe in den Straßen und Höfen zu stehen pflegten, bekam die Kuhgasse ihren Namen. Nach Schultze-Galléra soll sie auch einst „Taube Gasse“ geheißen haben, da sie blind endete.  Im Mittelalter soll sie der sogenannte Schuhhof (1266 – Scohof) gewesen sein, auf dem auch die Schuhscharren (auch […]Weiterlesen »

Kühler Brunnen

Die Errichtung des märchenhaften Anwesens „Kühler Brunnen“ kostete 20000 Taler, damals eine sagenhafte Summe. Der Name stammt von einem Tiefbrunnen auf dem Areal ab. Besitzer des mehrgliedrigen Stadtpalastes war Hans von Schönitz (1499-1535), jener Finanzexperte, Kunstexperte und Baumeister, der 1528 in die Dienste von Kardinal Albrecht berufen worden war. Schönitz […]Weiterlesen »

Kühn Museum

1865-1869 entstand der Haustiergarten, initiiert von Julius Kühn. Zum Haustiergarten gehörten Stallanlagen für Rinder, Pferde, Esel, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Kaninchen, Gänse, Enten und Hühner, die dazugehörigen Wirtschaftsgebäude, aber auch ein Tierhospital, eine Operationshalle und eine Veterinärklinik. Der Haustiergarten existierte bis zum Jahre 1969. Danach wurde es das Julius Kühn […]Weiterlesen »

Kühn, Julius

Julius Kühn wurde am 23.10.1825 in Pulsnitz in der Oberlausitz als Sohn eines Gutsinspektors geboren und ist am 14.4.1910 in Halle gestorben. Er war ein bedeutender Wissenschaftler der Landwirtschaft. Im März 1857 promovierte Kühn an der Universität Leipzig. Am 30. April 1862 wurde er ordentlicher Professor für Landwirtschaft in Halle. 1863 […]Weiterlesen »

Kulturinsel

Am Ende des Universitätsplatzes, Ecke Schulstraße, befindet sich die Kulturinsel, die bis zu seinem Tode von dem bekannten Schauspieler und Intendanten Peter Sodann (1936-2024) geleitet wurde.

Kulturwerkstatt Grüne Villa

Die Kulturwerkstatt GRÜNE VILLA versteht sich als Ort der Begegnung und des Austausches, um voneinander zu lernen, sowie Ideen, in Taten umzusetzen. Zum Internetauftritt geht es hier entlang. Das Projekt „Neustadtwege – Meine Stadt, meine Bühne“ 2022 beschäftigt sich mit Lebenswegen von Menschen rund um den Treff. Das Projekt „Neustadtwege […]Weiterlesen »

Kulturwerkstatt Halle-Neustadt

Die Kultur- und Theaterwerkstatt Halle-Neustadt ist ein Projekt des Aktionstheater Halle e.V. und findet im Rahmen des Programms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt. Das Projekt wird durch das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e. V. und sein Projekt „Jep – Jugend engagiert“ gefördert. (Quelle und Text: Halle […]Weiterlesen »

Kümmeltürke

Ein Kümmeltürke ist ein Student, der in der Umgebung von Halle gebürtig ist, schrieb 1781 Christian Wilhelm Kindleben in seinem Studentenlexikon. In Ammendorf gab es auch die „Kümmelbüchse“, einen beliebten Ausflugsort der Studenten. In der Studentensprache war ein abgelegener Ort die „Kümmeltürkei“, woraus sich auch der Begriff Kümmeltürkei wahrscheinlich ableitete. […]Weiterlesen »

Kunigundenkomturei

Am heutigen Sophienhafen baute der Deutschorden sein Domizil. Es ist der älteste Besitz des Ordens in Deutschland gewesen. Die Heilige Kunigunde, die der Kunigundenkomturei und der dazugehörenden Kapelle ihren Namen gab, lebte mit ihrem Gemahl, dem Kaiser Heinrich II., in jungfräulicher Ehe.

Kutschgasse

Die Kutschgasse befindet sich in der Nähe der Alten Post am Großen Berlin. Daraus schlussfolgert Schultze-Galléra ihren Namen, da hier vielleicht Kutschhöfe lagen. Der Name kam bei Olearius (1667) und Dreyhaupt noch nicht vor. Hier befindet sich auch das älteste Stück Mauer aus dem 11. Jahrhundert. Die Autoren vor dem […]Weiterlesen »

Kuttelhof

Auf der Strohhofinsel befand sich der Kuttelhof, der seinen Namen durch das dort ansässige Schlachthaus erhielt, das seine Kutteln (Innereien) in der Saale wusch. Das Schwemmhaus, das es heute noch gibt, wurde zum Kuttelhof in früheren Zeiten gezählt. Das Schlachthaus selbst lag an der oberen Spitze des Strohhofes, während der […]Weiterlesen »

Kuttelpforte

Die Kuttelpforte liegt der Hackebornstraße gegenüber und hatte zum Strohhof die Kuttelbrücke. Sie wird nachweislich seit 1482 so genannt, da ihr gegenüber auf dem Strohhof die Fleischer die Innereien (Kutteln) in der Saale wuschen. Neben der Kuttelpforte gab es einen Wachturm, die „Kanone“. Er trug Wohnungen mit Satteldach. 1886 wurde […]Weiterlesen »

La Fleur

La Fleur heißt eigentlich Jean Michael Millié und war Glaubensflüchtling aus Frankreich. 1679 erwarb er das Bürgerrecht in Halle. Administrator August von Sachsen stellte ihn als Kammerdiener und „Reuter“ (mittelalterlicher Mundartdichter) ein. Nach dem Tod seines Gönners erbat sich La Fleur eine Sprach- und Exerzierschule eröffnen zu können, was ihm […]Weiterlesen »

Läder

Siehe auch Tätigkeiten im Thal Der Läder und auch Uffburer zerklopfte die Salzstücke, um möglichst viele auf den Wagen- oder Karrenladungen, die mit Leinwandplanen ausgeschlagen waren, unterzubringen. Dabei befreiten Sie aber auch das Salz von Schmutz- oder Ascheresten. Es gab 8 Wagenläder, unterstützt von vier bis sechs Knechten, die die […]Weiterlesen »

Lafontainestraße

Eigentlich wurde die Lafontainestraße nach dem Hallenser August Lafontaine (1758–1831) benannt, nicht nach dem Fabeldichter Jean de Lafontaine. 1885 benannte man die Wiesenstraße im Mühlenviertel nach dem eingangs genannten Dichter um. Er kam 1786 aus Braunschweig nach Halle, war erst Hauslehrer, dann Feldprediger. Nach 1800 schrieb er Romane und war […]Weiterlesen »

Landding

Das Landding ist das Landgericht. Die Kompetenz des Landgerichts erstreckte sich sich auf alle Zivil- und Kriminalrechtssprechungen, auf Kauf und Verkauf von Grundstücken, auf Abgaben, auf Diebstahl, Totschlag, Mord und Ehebruch. Die sieben Schöffen wurden aus den umliegenden Dörfern gestellt. Anfangs war der Burggraf Beamter des Königs und stand dem […]Weiterlesen »

Landesamt für Vermessung und Geoinformation

Ursprünglich sollte das Gebäude als Rathaus für Halle-Neustadt geplant. Es wurde 1990 fertiggestellt. Durch den Bürgerentscheid hörte Halle-Neustadt als eigenständige Stadt im selben Jahr auf zu existieren. Damit verlor das Gebäude seine ursprünglich vorhergesehene Funktion. (Foto: Michael Waldow, Halle-Neustadt)

Landgericht Halle

Am 24.01.1991 erscheint der folgende Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung: Das dominierende Bauwerk am Hansering wird 90 Jahre alt [zur Erklärung: Baubeginn 1901; Einweihung des Gebäudes des „Zivilgerichts“ 01.10.1905]. Der Hansering, der zuvor Poststraße und danach zeitweise Preußenring und anders hieß, gehört sicher zu den schönsten Straßen Halles. Das dominierende […]Weiterlesen »

Lang, Liane

Liane Lang, geb. Kuwilsky (* 10. April 1935 in Teuchern; † 30. April 2020 in Halle (Saale), war eine deutsche Politikerin (SED). Sie war von 1970 bis 1990 Oberbürgermeisterin von Halle-Neustadt. Am 12. Februar 1990 kündigten Lang und der Hallenser Oberbürgermeister Eckhard Pratsch die Verschmelzung ihrer beiden Städte an. Mit […]Weiterlesen »

Laurentiuskirche

Um 1140 wurde die alte Laurentiuskirche gegründet. Sie war damals Pfarrkirche des gegenüberliegenden Klosters Neuwerk. 1531 wurde Neuwerk abgerissen, die Kirche blieb aber erhalten. Sie wurde mehrfach umgebaut, zum Beispiel 1570 mit dem Anbau des dreiseitigen Chorabschlusses. Aus dem Jahre 1478 stammt der Taufstein mit dem Bildnis des heiligen Laurentius […]Weiterlesen »

Lebensbaum

Eine Arbeit von Willi Neubert 1966. Das Kunstwerk befand sich über dem Eingang der 1. POS, Oebisfelder Weg, Halle-Neustadt. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Lebenskreis Brunnen

Auf dem Domplatz wird der Lebenskreisbrunnen (auch Brühmannbrunnen) am 11.10.2012 eingeweiht. Er wurde schon 1986 von Horst Brühmann entworfen und 1991 der Stadt übergeben. Es symbolisiert das Leben, das den Tod besiegt.  

Lehen

Das Lehen ist ein Grundbesitz, der von einem Fürsten (in Halle war es der Landesfürst in Form des Erzbischofs)  an einen Untergebenen mit der Verpflichtung verliehen wird, dass er dem Lehnsherrn mit persönlichen Leistungen (z. Bsp. im Kriegsfalle) zur Verfügung steht. Die Vergabe von Lehen (meist in Form eines Stückes […]Weiterlesen »

Lehmbreite

Die Lehmbreite war ein Teichgelände in Höhe des Clubhauses der Gewerkschaften (heute Kultur- und Kongresszentrum) bis zum Georg-Schuhmann-Platz (früher Königsplatz). Hier durfte jeder Bürger der Stadt Lehm abbauen, welcher zum Bau ihrer Häuser genutzt wurde. Früher, zu Schultze-Galléra-Zeiten, nannte man den Ort auch Königsviertel. Hier gab es bis 1859 den […]Weiterlesen »

Lehntafel im Thale

1428 setzte der Rat beim Erzbischof Günther II. durch, dass die „Pfannen in den Solbornen“ ohne Zustimmung des Rates niemand übereignet werden konnten. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Lehnstafel ein- oder zweimal im Jahre abgehalten, so seit Jahrhunderten am Tag St. Luciae, ehemals dem kürzesten Tag des Jahres und daher […]Weiterlesen »

Leibe, Otto

Otto Leibe (1913-2002) wurde vor allem durch die Schaffung seiner Tierplastiken bekannt. Hervorzuheben war hier insbesondere der Elefant, der auch als Rutsche genutzt wurde. Ein solcher Elefant befand sich von 1970 bis 2012 im Wippraer Weg. Neun weitere Elefanten befanden sich im Kinderdorf und in anderen Städten. Aber auch das […]Weiterlesen »

Leipziger Straße

Ursprünglich hieß die Straße schlicht Galgstraße. Sie führte vom Markt zum Riebeckplatz, der im Mittelalter noch Richtstätte war. In DDR-Zeiten wurde sie in Klement-Gottwald-Straße umbenannt und durch sie führte eine Straßenbahnlinie. 1974 wurden die Schienen entfernt und ein Boulevard entstand (Hallenser sagten dazu „Bulle wart“).

Leipziger Turm

Die Stadtbefestigung wurde seit Mitte des zehnten Jahrhunderts gebaut und bis 1478 vollendet. Ursprünglich gab es etwa 40 Wach- und Wehrtürme, die an der Stadtbegrenzung zu finden waren. Übrig geblieben ist nur der höchste von ihnen, der Leipziger Turm (früher „Runder Turm“). Er stammt aus der Zeit um 1300 und […]Weiterlesen »

Leistner’s Waldhaus

1897 eröffnete vor dem Osterfest in der Nähe des Heidebahnhofs das Waldhaus. Der Besitzer Carl Leistner war der Besitzer des Hotels „Continental“ in Halle. Zugute kam der Gaststätte die 1896 eröffnete Halle-Hettstedter Kleinbahn, die durch Nietleben und Dölau fuhr. 1900 hatte der Besitzer den Heidebetrieb zu einem „Luftkurort und Solbad“ […]Weiterlesen »

Lenin Büste

Mai 1971 Die Leninbüste von Bojarski im Bildungszentrum (vor dem heutigen Ordnungsamt, damals Klubmensa) wird feierlich enthüllt. Sie ist ein Geschenk der sowjetischen Garnison in der Heide. 1991 wird sie entfernt und eingelagert.   Mit Hakenkreuz beschmiertes Lenin-Denkmal, im Hintergrund Wohnhochhäuser (Foto: Joachim F. Thun, Bundesarchiv_B_145_Bild-F089030-0010, Halle-Saale, Halle-Neustadt, Wikipedia Commons)

Leopoldina

Die Leopoldina ist die Deutsche Akademie der Naturwissenschaftler. Sie ist die älteste naturwissenschaftliche und medizinische Gelehrtengesellschaft. Ihr Gründungsjahr war 1652 in Schweinfurt. Vier namhafte Ärzte waren an der Gründung beteiligt. Seit 1878 hat die Leopoldina ihren Sitz in Halle. Ihren Sitz hat die Leopoldina seit 2009 in dem Gebäude auf […]Weiterlesen »

Lerchenfeld

1310 wurde das Gebiet in Glaucha schon als Lerchenfeld erwähnt. Dort gab es einen reichen Vogelbestand. Die Halloren besaßen das Privileg der niederen Jagd und fingen (streichen) die Lerchen, besonders in Zeiten des „Kaltlagers“. Die Lerchen wurden dann bis 1870 auf dem Lerchenmarkt in Halle angeboten. Das Privileg machte den […]Weiterlesen »

Lesehalle

1905 wurde die Lesehalle auf dem Hallmarkt in der Salzgrafenstraße vom Verein für Volkswohl eröffnet. Im Erdgeschoss befand sich eine Volkskaffeehalle und im Obergeschoss die zwei Säle der ÖLesehalle it umfangreicher Bibliothek. Im ersten Obergeschoss war der Kunstverein untergebracht.

Lettin

Der ehemals selbständige Ort Lettin liegt am Nordrand des Stadtbezirks West der Stadt Halle (Saale) im südlichen Sachsen-Anhalt. Zahlreiche Grabhügel belegen eine Besiedlung der Gegend von Lettin bereits im Neolithikum. Bei Dölau gibt es den Menhir der Steinernen Jungfrau. Die Geschichte des Dorfes Lettin geht auf die Gründung eines festen […]Weiterlesen »

Lettiner Mühle

Die Turmholländermühle wurde 1816 gbaut. 1819 erhielt sie das Mühlenprivileg. Bis 1960 produzierte sie Mehl und bis 1990 dann Schrot. (Zeichnung: Beatrix Thieme)

Leuna und Bunabelzer

Der Name Belzer ist eigentlich das hallische Wort für Pfälzer. Die Werktätigen von Buna und Leuna wurden so genannt, weil im I. Weltkrieg die pfälzische Sprenstoffproduktion von Ludwigshafen nach Buna und in den 30-iger Jahren nach Leuna verlegt werden sollte.