Wohntürme gab es viele im Halle des Mittelalters. Sie waren meist 2–3 Stockwerke hoch. Nur einige wenige sind noch erhalten und größtenteils heute unscheinbar, da sie in Wohnfronten integriert und so nicht mehr erkennbar sind. Heute gibt es noch Wohntürme: im Händelhaus, im Ackerbürgerhof im Gebäude Alter Markt 27 im […]Weiterlesen »
Kategorie: Buchstabe – W
Christian Wolff (1679 – 1754) war ein Aufklärer, Publizist und Philosoph, der den vernünftigen Gedanken pries. Er stammte aus einer Gerberfamilie, sein Lehrer war Gottfried Wilhelm Leibnitz. Sein Hauptgegner war August Hermann Francke, der ihn auch beim König als Gotteslästerer denunzierte. Daraufhin musste Wolf bei Strafe seines Lebens Halle verlassen. […]Weiterlesen »
Eine kleine Schlucht in der Dölauer Heide. Im Mittelalter lösten sich der Pfarrer von Dölau und Nietleben mit dem Pfarrer von Lettin ab, wenn dieser zum Gottesdienst nach Nietleben kam. Da damals noch Wölfe im Dölauer Wald hausten, waren die Küster mit einem Spieß bewaffnet. Gerade durch den 30-Jährigen Krieg […]Weiterlesen »
Wörmlitz ist erstmals um das Jahr 1121 als Wurmelice greifbar. Auch hier hat die Ortsnamenforschung bisher kein überzeugendes Ergebnis gebracht, konstruiert eine umfangreiche Verformung des Ortsnamens. 1184 ist erstmals ein zweites Dorf Wörmlitz belegt, sodass in minor und maior Wermelitz unterschieden wird. Dieses Klein-Wörmlitz (urkundlich auch parvo Wrmeliz) scheint einen […]Weiterlesen »
Karl Ludig Wucherer (1790-1861) übernahm 1812 die Führung des Familienunternehmens seines Vaters, dem Fabrikanten Matthäus Wucherer. Nach der Rückkehr von den Befreiungskriegen im Jahr 1816 entwickelte er die Golgasdruckerei zu einem florierenden Unternehmen und wurde nebenbei als unbesoldeter Stadtrat und als besoldeter Kämmerer der Jahre 1819 bis 1829 berufen. Mit […]Weiterlesen »
Die Wunderburg, eine kleine Wiese mit Irrgarten, war im Fürstengarten der Neuen Residenz, der sich aus dem Lustgarten von Kardinal Albrecht entwickelte. Sie wurde 1644 von Herzog Augustus (1614-1680) angelegt. Dort fanden Feuerwerke und Theateraufführungen statt.
Ein Naturalienkabinett, dass 1992 aus einem Dornröschenschlaf in den Franckesche Stiftungen erweckt wurde. Eigentlich galten die vielen Objekte und Artefkte als verloren. 4696 Stücke hatte der Kunstmaler und Kupferstecher Gottfried August Gründler 1741 in einem Gesamtkatalog erfasst. Sie waren fast vollständig vorhanden und wurden restauriert. Gründler hatte auch 16 Schränke […]Weiterlesen »
Im Mittelalter gehörte die heutige Würfelwiese dem Kloster Neuwerk und hieß Kohlwiese. Nach Aufhebung des Klosters 1532, das die Wiese für den Küchenbedarf (Gemüse- und Kohlbau) betrieb, ging das Flurstück an das Neue Stift, nach dessen Aufhebung 1541 an das Amt Giebichenstein. Auf ihr befanden sich Salpeterlagerstätten und Lehmhaufen, die […]Weiterlesen »
Der Wurtzins ist der Bodenzins, der von jeder Hausstätte erhoben wird. Erstmals erwähnt wird er 1182. 1185 wurde der Wurtzins im Marktort Löbnitz nach hallischem Vorbild geregelt. Er betrug für jede Hausstätte 6 Pfennige (4 € bei einem Silbergehalt von 5,47 g. Die Kaufkraft betrug etwa 12 €) jährlich und […]Weiterlesen »
Johann Nikolaus Wyhes Familie stammte ursprünglich aus Thüringen. Er hieß eigentlich Niclas, genannt Rybegersten. Vermutlich zu Wohlstand gelangt, kaufte sich das Geschlecht den Rang von Edelleuten und gab sich den Beinamen von Wyhe. Dr. Johann Nicolaus Wyhe ist der erste dieses Namens, der in Halle ansässig wurde. Als er bei […]Weiterlesen »