1874 wurde der Straßenzug neu angelegt und erhielt den Namen Henriettenstraße. Dort befand sich die „Kinderbewahranstalt“ des Neumarktes als vierte Einrichtung dieser Art. Weiterhin entstanden hier zwei- bis dreistöckige Mietshäuser. 1975 wurde die Straße nach Georg Cantor, einem Mathematiker (1845–1918), der die Mengenlehre populär machte, benannt. Er wohnte aber in […]Weiterlesen »
Schlagwort: Straßen
Die Giebichensteiner Straße bekam erst 1900 ihren Namen. Vorher hieß sie Uferstraße und davor Saalweg. Im Mittelalter zog sich von der Burg aufwärts bis zum „Felsenkeller“ ein stattlicher Eichenwald. Die Porphyrberge gingen bis an die Saale vor. Dort gab es bei der Lehmannschen Villa auch einen Steinbruch.
Der Ort Glaucha geht auf eine slawische Siedlung des 7./8. Jahrhunderts zurück. Er entwickelte sich bis 1390 aus mehreren Siedlungszellen (Ober-, Unterglaucha, Klitzschendorf, Adelssitze am Steinweg) zu einem ummauerten Flecken. 1525 wird die Stadt als Glouch (abgeleitet von Luch, Lugk oder Lauch) bezeichnet, was so viel wie sumpfiges Land bedeutete. […]Weiterlesen »
Vordem hieß die Straße „Hohe Straße“. Da Halle eine ähnlich klingende Straße besaß „Hochstraße“ (hat nichts mit der Hochstraße nach Halle-Neustadt zu tun), wurde die Straße nach der Eingemeindung umbenannt. Die Gosenstraße, eigentlich Gosestraße bekam ihren Namen vom ehemaligen Gemeindevertreter des Ortes Giebichenstein, Johann Christian Gose (1799-1868). Auf dessen Grundstück […]Weiterlesen »
Für die Entstehung des Namens Graseweg, welcher seit dem 16. Jahrhundert nachweisbar ist, sind zwei Theorien überliefert: In den Quellen erscheint bereits 1318 eine Notiz zum „Grashof“, welcher schon im 12. Jahrhundert einem nach diesem benannten Rittergeschlecht gehört habe. Verwilderte und außer Gebrauch gekommene Friedhöfe wurden als „Grasehof“ (lat. Viridarium) […]Weiterlesen »
Im Mittelalter lag die Klausstraße zum Markt hin etwas tiefer und es führten vom Markt Bretterbrücken zu den Buden an der Lehmmauer der Lampertikapelle. 1564 wurden die Gänge abgeschafft. In der Straße stand der Bischofsbrunnen. Er wurde 1707 abgebrochen. Die Große Klausstraße war teilweise sehr eng, sodass der Magistrat 1827 […]Weiterlesen »
Die Große Märkerstraße gehört zu den älteren Straßen in der Innenstadt. Im 12. Jahrhundert war dort ursprünglich ein Hof, dessen Besitzer derer von Merkelin waren, eine alte Ritterfamilie. Ihre erste Erwähnung geschah 1315 als Merclines strate. Später hatte die Familie von Ammendorf hier viel Besitz. Ursprünglich endete die Straße im […]Weiterlesen »
Die (Große) Steinstraße empfing ihren Namen vom Steintor. Sie erscheint seit 1299 in den Schöffenbüchern, war aber auch schon vorher vorhanden (in der stynstrate). Hier lagen Höfe alter Geschlechter. Sie war eine alte Heer- und Handelsstraße. Blick zur Steinstraße (Foto: Steinstraße, Gottfried Riehm)
Die Große Ulrichstraße war schon sehr früh eine Handelsstraße. Hier werden schon sehr früh Handelshöfe vermutet. Anfang des 14. Jahrhunderts erfolgte die allmähliche Besiedlung, wobei 75 Fundstücke später in den Schöffenbüchern genannt wurden. Die Bewohner waren Halles einflussreiche Bürger, wie ein gewisser Peter Surbach, der Ende des 15. Jahrhunderts Bürgermeister […]Weiterlesen »
Die Große Schlossgasse macht eine Biegung und wendet sich zum Mühlberg, während die Kleine Schlossgasse eine Verbindungsstraße zur Kleinen Ulrichstraße ist. den Namen führen bei Straßen von der Moritzburg, als diese noch Residenz, also ein Schloss, war. 1828 wurden die Namen endgültig festgelegt. Die Kleine Schlossgasse wurde bis 1828 auch […]Weiterlesen »
Der Große und der Kleine Berlin wurden mit der zweiten Befestigung nach 1120 in das Siedlungsgebiet Halles einbezogen. Die Bezeichnung ist ein Flurname slawischen Ursprungs und besagt so viel wie Wildgatter, Brühl oder umzäuntes Gebüsch, in dem vielleicht Pferde gehalten wurden. Das altslawische bruleni, tschechisch brlen, sorbisch barlén, berlén (mit […]Weiterlesen »
Der Name Gutjahrstraße stammt vom Gutjahrbrunnen, der allerdings in der Oleariusstraße entsprang. Früher befand sich hier ein altes Gassengelände, die sogenannte Hallgegend.
Neben der ehemaligen Schmiede am Graseweg lag der vierte Solbrunnen, der Hackeborn. Bis hierhin und an den Graseweg standen die Siedekothen der Salzwirker. Die Straße bekam somit ihren Namen nach dem Brunnen. Die Stelle ist gekennzeichnet durch eine Bronzeplatte von Maja Graber.
Die Hafenstraße liegt auf dem Gelände der ehemaligen Pfingstwiese. Sie ist 1860 entstanden und hieß damals „Am Hafen“. Hier befanden sich auch der Ladeplatz der Hafenbahn und die alte Gasanstalt, die nicht nur Gas, sondern auch Teer und Ammoniak herstellte. (Quelle: Topographie oder Häuser und Straßengeschichte der Stadt Halle a.d. […]Weiterlesen »
Die ehemalige Hagenstraße, 1887 so benannt, heißt heute Straße der Opfer des Faschismus. Ihren ursprünglichen Namen erhielt sie von Stadtrat Freiherr von Hagen (1816-1886), dem Autor der „Stadt Halle“ von 1867. Die Straße war vordem ein ehemaliger Richtweg, der von der Schimmelstraße durch das Schimmeltor zur Magdeburger Chaussee führte. Die […]Weiterlesen »
Die ehemalige Hallgasse bekam ihren Namen 1828 und die Häuser zogen sich bis zum Graseweg. Sie ging in der Oleariusstraße 1893 auf.
Die Bezeichnung Harz hat nichts mit dem gleichnamigen Mittelgebirge zu tun. Es ist vielmehr eine Flurbezeichnung für sumpfiges, feuchtes Gebiet. In der Nähe verlief die Faule Witschke und die Lucke, der Weidenplan grenzte an den Harz. Die Besiedlung oder die genaue Herkunft und Nutzung ist unklar. Ab 1480 erfolgte die […]Weiterlesen »
Die Herrenstraße war fast parallel zur Mansfelder Straße angelegt und gab Zugang zur Frankenstraße und zur Nordhäuserstraße. 1519 wurde im Verlauf zur Herrenstraße die „Schwarze Brücke“ angelegt. Zwischen der Herrenstraße-Schwarze Brücke – entstanden vier große Gasthöfe. Schwarzes Ross – Strohhof Nr. 2044 Goldenes Schiff – 1795 ertränkte sich der Wirt, […]Weiterlesen »
Die Hohenzollernstraße (heute Robert-Blum-Straße) ist nach der Hohenzollern-Kaiserdynastie des Deutschen Reiches benannt. Es verbindet die Wuchererstraße mit dem Kaiserplatz (Paulusviertel). Sie wurde 1886 benannt.
Der Hohe Kräm hieß im 12. Jahrhundert noch der Große Kräm (1266: an den groten kremen). Es war eine Stätte der Krämer und der Gewand- und Tuchhändler. Um 1400 verschwindet der alte Name. Die Gasse war nur einige Schritte breit. Man trat vom Markt aus durch ein Tor zwischen Pfännerstube […]Weiterlesen »
Den Namen empfing die Straße vom ehemaligen zweiten Bürgermeister von Holly. 1909/10 wurde sie ausgebaut. Das bezog auch das Gelände der hallischen Aktienbrauerei ein.
Der Holzplan liegt neben der Schieferbrücke. Dort, in der Nähe gegenüber, baute Andreas Hertzberg 1712 das Haus (Gaststätte) zum „Goldnes Herz“. Teilausschnitt eines Kupferstiches von 1740 mit dem Holzplan (Friedrich Bernhard Werner, 1721 – 1781)
Die Straße war ursprünglich ein Feldweg an der nördlichen Mauer des Nordfriedhofs. der nach Mötzlich führte und 1900 noch den Namen Mötzlicher Weg trug. Giebichenstein hatt aber einen Mötzlicher Weg, sodass nach der Eingemeindung der Weg in Hordorfer Straße umbenannt wurde. Hordorf war ein wüst gewordenes Dorf westlich von Mötzlich.
Im Mittelalter war die Jägergasse nur ein enger Durchlass zwischen dem südlichen Ulrichskirchhof und der Kleinen Klausstraße. Hier vermutete Schultze-Galléra auch den Torand oder Turand. Der Name hatte sich in den letzten Jahrhunderten erst entwickelt, nachdem Herzog Augustus nördlich der Moritzburg ein Jagdhundehaus, ein Jagdzeughaus, ein Jägerhaus anlegte. 1828 wurde […]Weiterlesen »
Den Namen empfing die Straße vom Direktor des landwirtschaftlichen Instituts Julius Kühn (1825-1910). Bis 1905 hieß sie noch „Mühlrain“. Sie biegt bei der Steintorbrücke, vor der Berliner Brücke, nach links ab. Den Namen Mühlrain leitete Gallera von der Steinmühle am Mühlgraben ab. Der Weg führte von da bis zur Mötzlicher […]Weiterlesen »
Die Kaiserstraße ist die heutige Willy-Lohmann-Straße im Paulusviertel. Hier befand sich der Palast der Landwirtschaftskammer, das heutige Alte Regierungspräsidium. Die Straße mündete in den Kaiserplatz (Hasenberg), wo die Pauluskirche steht. Heute ist es die Walter-Rathenau Straße.
Die Kanzleigasse ist eine kurze, enge Straße, die noch unter Olearius „Canzlei- oder Residenzgasse“ heißt. 1828 wird der Name endgültig festgelegt. Im 18. Jahrhundert wird diese Gasse oft Schauplatz des Spießrutenlaufens. Spießrutenlauf in einer Stadt (Foto (C): Okapia, P.M Wissen)
Hier wurde in der Mitte des 15. Jahrhunderts am Karzerplan der Karzer- oder Musikantenturm als einer von 50 Wehrtürmen der Stadtbefestigung errichtet. Er erhielt seinen Namen nach den Stadtpfeifern, welche nach 1711 dort untergebracht waren. Zuvor wurde er von der 1694 gegründeten Universität als Karzer (lat. carcer – Umfriedung, Kerker) […]Weiterlesen »
Der Katzenplan wurde später zum Karzerplan. Dort stand auch der Musikantenturm.
Die Bedeutung des Namens Kaulenberg ist nicht ganz klar. Man vermutet, er kommt von dem Wort „Kaule“ (niederdeutsch Kuhle) , welches eine morastige Stelle bezeichnet. Hier versickerte noch im 15. Jahrhundert ein Bach, der von der Vorstadt Petersberg kam. 1462 wurde das Gelände trockengelegt und aufgeschüttet. Es ist überliefert: „da […]Weiterlesen »
Heute wird diese Straße auf dem Strohhof gelegen mit zwei „l“ geschrieben, hat aber mit dem Servierpersonal nichts zu tun. Sie ist die älteste erwähnte Straße auf dem Strohhof und hieß 1412 (vor Kelnershofe). 1479 hatten dort Pfänner und Patrizier ihre Lehen. Der Name stammt von einer alten halleschen Patrizierfamilie […]Weiterlesen »
Im Mittelalter lag die Klausstraße zum Markt hin etwas tiefer. Vom Markt führten Bretterbrücken zu den Buden an der Lehmmauer der Lampertikapelle. Sie hieß um 1300 zu den „Pechmengern“ und später wurde zwischen der Kleinen und Große Klausstraße unterschieden. Die Klausstraße gehörte zu den wichtigsten Handelsstraßen der Stadt. Sie wurde […]Weiterlesen »
Der Name Brauhausstraße kommt von den zahlreichen Brauereien, die hier lagen. Aber erst 1828 wird dieser Name vergeben. So gab es 1569 das Seltenersche und 1572 das Krausenersche Brauhaus. Im 17. Jahrhundert standen 4 große Brauhäuser bis zum Berlin, in denen 200 zur „Reihe der brauenden Bürger“ gehörende Personen brauten. […]Weiterlesen »
Der Straßenzug entspricht der ältesten Befestigungslinie Halles. 1450 wird sie in den Schöffenbüchern als Kleine Olrikesstraße erwähnt. Um diese Zeit wurde die Klausstraße in Kleine und Große Klausstraße unterschieden. Vorher hieß sie nach Schultze-Galléra um 1300 „zu den pecmengern“, nach den Bewohnern, den Pechhändlern.
Die Straße ist neueren Datums, da sie selbst Olearius nicht erwähnte. Die Gegend wurde schlicht als „hinter der Ulrichskirche“ genannt. Drei Straßen münden bzw. zweigen von ihr ab.
Die Kleine Marktstraße ist die Verbindungsstraße zwischen Großer Nikolaistraße und Dachritzstraße. Erst 1950 bekam sie ihren Namen. Davor wurde sie aufgrund des nächtlichen Treibens mit einem „Augenzwinkern“ genannt.
Die Kleine Steinstraße entstand erst nach der Aufhebung der St. Paulikapelle nach 1550. Um den Kirchhof herum ging die Paulsstraße (1315: sente Pawelsstraße). Kleine Steinstraße – Hof (Weinhandlung von Schulze u. Birner) Ecke Rathausstraße – zählt zur Rathausstraße 5. (Foto: Gottfried Riehm)
Die Kleine Ulrichstraße führt ihren Namen von der alten Ulrichskirche am Ulrichstor. Um 1379 ist sie bislang nicht von der Großen Ulrichstraße unterschieden. 1415 heißt sie „Kleine Olrikestrate“. Hier wohnte auch Andreas Schlegel, der ein gewalttätiger Mann war. Siebenmal saß er im Rat von 1475 bis 1494 und beteiligte sich […]Weiterlesen »
Der Kleine und der Große Berlin wurden erst mit der zweiten Befestigung nach 1120 in das Siedlungsgebiet Halles einbezogen. Die Bezeichnung soll ein Flurname slawischen Ursprungs sein und heißt so viel wie Wildgatter, Brühl oder umzäuntes Gebüsch, in dem vielleicht Pferde vor den Toren der Stadt gehalten wurden. Andere meinen, […]Weiterlesen »
Der Kleine oder Wenige Kräm der 1275 (unter den weinigen kremen) erwähnt wird. Auch Lüttke Kräm wird er genannt. Er scheint frühzeitig aber aus der Geschichte gegangen zu sein, seit 1350 wird er nicht mehr genannt. Ehemals muss er auch beim Markte gewesen sein.
Die Straßenbezeichnung „Kleinschmieden“ löste die Lambertigasse ab. Der Name leitet sich von den Bewohnern der Straße ab, in der Regel Schlosser und Klempner, also Kleinschmiede. Ihre Kirche war die Lambertikirche, die westlich vom Roten Turm stand. Sie wurde 1522 abgerissen, als Hans v. Schönitz seinen Prachtbau entstehen liess. Kleinschmieden (Zeichnung: […]Weiterlesen »
Die Kohlschütterstraße erhielt ihren Namen nach dem Professor und Stadtverordneten Dr. Ernst Kohlschütter (1837-1905). 1905 wurde die Straße polizeilich benannt.
Der Königsberg war eine kleine Gasse, wo 1910 einige Mietshäuser gebaut wurden. Heute heißt die Straße Steiler Berg.
Als noch Scheunen und Ställe in den Straßen und Höfen zu stehen pflegten, bekam die Kuhgasse ihren Namen. Nach Schultze-Galléra soll sie auch einst „Taube Gasse“ geheißen haben, da sie blind endete. Im Mittelalter soll sie der sogenannte Schuhhof (1266 – Scohof) gewesen sein, auf dem auch die Schuhscharren (auch […]Weiterlesen »
Die „Kühle Gasse“ hat ihren Namen von dem ehemals im Knick in der Mitte der Straße gelegenen Weinausschank „Zum Kühlen Brunnen“. Schon im Mittelalter, hat die schmale Gasse existiert, hieß aber damals „Taube Gasse“. Kühler Brunnen – Tor (Foto: unbekannt)
Die Errichtung des märchenhaften Anwesens „Kühler Brunnen“ kostete 20000 Taler, damals eine sagenhafte Summe. Der Name stammt von einem Tiefbrunnen auf dem Areal ab. Besitzer des mehrgliedrigen Stadtpalastes war Hans von Schönitz (1499-1535), jener Finanzexperte, Kunstexperte und Baumeister, der 1528 in die Dienste von Kardinal Albrecht berufen worden war. Schönitz […]Weiterlesen »
Die Kutschgasse befindet sich in der Nähe der Alten Post am Großen Berlin. Daraus schlussfolgert Schultze-Galléra ihren Namen, da hier vielleicht Kutschhöfe lagen. Der Name kam bei Olearius (1667) und Dreyhaupt noch nicht vor. Hier befindet sich auch das älteste Stück Mauer aus dem 11. Jahrhundert. Die Autoren vor dem […]Weiterlesen »
Auf der Strohhofinsel befand sich der Kuttelhof, der seinen Namen durch das dort ansässige Schlachthaus erhielt, das seine Kutteln (Innereien) in der Saale wusch. Das Schwemmhaus, das es heute noch gibt, wurde zum Kuttelhof in früheren Zeiten gezählt. Das Schlachthaus selbst lag an der oberen Spitze des Strohhofes, während der […]Weiterlesen »
Eigentlich wurde die Lafontainestraße nach dem Hallenser August Lafontaine (1758–1831) benannt, nicht nach dem Fabeldichter Jean de Lafontaine. 1885 benannte man die Wiesenstraße im Mühlenviertel nach dem eingangs genannten Dichter um. Er kam 1786 aus Braunschweig nach Halle, war erst Hauslehrer, dann Feldprediger. Nach 1800 schrieb er Romane und war […]Weiterlesen »
Ursprünglich hieß die Straße schlicht Galgstraße. Sie führte vom Markt zum Riebeckplatz, der im Mittelalter noch Richtstätte war. In DDR-Zeiten wurde sie in Klement-Gottwald-Straße umbenannt und durch sie führte eine Straßenbahnlinie. 1974 wurden die Schienen entfernt und ein Boulevard entstand (Hallenser sagten dazu „Bulle wart“).