Schlagwort: Halle-Neustadt

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Seiltanzender Harlekin

Eine Skulptur, die Halle und Halle-Neustadt verbinden soll. Ein Drahtseilakt und schwierig ist es wohl, die Balance zu halten. Schaut man zurück oder geht man nach vorn? (Interpretation vom Autor). Die 6 m hohe Plastik ist 1999 von Christoph Reichenbach, Schüler bei Gerhard Lichtenfeld und Bernd Göbel an der Burg […]Weiterlesen »

Sindermann, Horst

Der damalige 1. Sekretär der SED im Bezirk Halle  und späterer Präsident der DDR – Volkskammer legte am 15. Juli 1964 den Grundstein für Halle-Neustadt mit den Worten: „In einem Zeitraum von knapp sieben Jahren soll eine moderne Stadt entstehen mit zahlreichen Wohnensembles, Schulen, Kinderkrippen, modernen Versorgungseinrichtungen, Sport- und Kulturbauten, […]Weiterlesen »

Skateboardfahrer

Wandbild Frida Kahlo und Skateboardfahrer, von Sebastian Höger/Freiraumgalerie 2016, Hallorenstraße 17, Nördliche Neustadt, Halle (Saale) (Autor: Catatine, Wikipedia)

Skaterbahn

Seit 2009 wurde im Zentrum die Skatebahn auf 140 140 qm errichtet. Auch wenn der größte Skatepark der Region langsam in die Jahre kommt, so wirkt er weiter über die Jugendkultur hinaus. Die Bahn verfügt auch über eine Flutlichtanlage. Es gibt noch eine Skaterbahn am sogenannten „Kinderdorf“, die aber dem […]Weiterlesen »

Spinner Club

Der Betriebslektriker Herbert Wolf gründete beim Bau von Halle-Neustadt den „Spinner Club“, als Antwort auf die Funktionäre. Später leitete er aber das Rationalisierungsbüro.

Sportliche Übung

Die Bronzeplastik, die zwei Jungen wohl im Sportunterricht beim Kopfstand zeigt, wurde 1983 von Rudolph Hilscher geschaffen. Einen Entwurf hatte er schon 1962 gemacht und bei einer Kunstausstellung als Bewerbung eingereicht. Sie steht heute „Am kleinen Teich“. Vom Künstler gibt es in Halle-Neustadt noch weitere Plastiken, zum Beispiel die „Drei […]Weiterlesen »

Stadtwappen von Halle-Neustadt

Das Stadtwappen wurde von Heinz Möhrdel gestaltet. Blasonierung: „In Rot drei aus einer aufbrechenden gold-grünen Knospe auffliegende silberne Tauben; darüber ein liegender goldener Schlüssel, dessen Schließblatt in Form eines sechseckigen Benzolrings gestaltet und dessen Bart mit einem sechsstrahligen roten Stern belegt ist.“ Wappenbegründung: Mittelpunkt des Wappenbildes bildet eine stilisierte Taubengruppe […]Weiterlesen »

Statistik Halle-Neustadt

Bis 1970 lebten bereits rund 39.000 Einwohner in Halle-Neustadt und was in diesen ersten sechs Jahren geschaffen wurde, liest sich in Zahlen ziemlich beeindruckend: 13.600 Wohnungen wurden gebaut, 7.200 Plätze in Ober- und Berufsschulen, 2.792 Kindergartenplätze und 1.322 Kinderkrippenplätze standen zur Verfügung. Darüber hinaus konnten Einkäufe auf ca. 3000 qm […]Weiterlesen »

Stelen Trio

Stelen Trio (Three Silver Sticks) steht an der Stelle der Lenin – Büste, die wegen Schmierereien unter anderem entfernt wurde. Die Edelstahlplastik von Maria – Cornelia Felsch wurde 1987 geschaffen und 2001 vorm heutigen Ordnungsamt aufgestellt. Ursprünglich sollte sie wegen ihres Sinnbildes des Salzes vor der Saline aufgestellt werden. (Foto: […]Weiterlesen »

Straßennamen Halle-Neustadt

In Halle-Neustadt gab es nur wenige Straßennamen (Magistrale, Am Zollrain, Richard-Paulick-Straße).  Die Blocknummern waren auch für den Halle-Neustädter nicht einfach. Bodo Wylezich, Kabarettist der Halle-Neuspötter, dichtete: „Wenn Du in Halle-Neustadt mal ne Liebste willst besuchen. Dann gehste ziemlich schnell am Stock und fängst bald an zu fluchen. Die Straßen sind […]Weiterlesen »

Taubenbrunnen

Rudolph Hilscher schuf 1970 diesen Brunnen an der gleichnamigen Strasse „Am Taubenbrunnen“. Er besteht aus neun auffliegenden Tauben. Leider war er seit 2008 ausser Betrieb, so dass er 2015 abgebaut werden musste. Bis Oktober 2023 soll er wieder für über 500000 € saniert werden. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Tierskulpturen

In der Nähe des Passendörfer Schlösschen befinden sich 4 Tierskulpturen von Otto Leibe. Darunter auch die 1982 geschaffene Schildkröte und das Krokodil an einem Kinderspielplatz. Weiter Figuren sind an diesem Ort Wildschwein und Ameisenbär von 1970. (Fotos: Michael Waldow, MSW-Welten)

Tulpenbrunnen

Der Tulpenbrunnen befindet sich im WK III. Der fünf Meter hohe Brunnen aus Naturstein, Glas und Metall wurde 1978 von Bildhauer Heinz Beberniß geschaffen. Die Neugestaltung des Gebietes fand anlässlich der Internationalen Bauausstellung IBA 2010 statt. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)

Tunnelbahnhof Halle-Neustadt

Der Tunnelbahnhof in Halle-Neustadt war 464 m lang und wurde am 27.09.1969 eingeweiht. Zum Tunnelbahnhof gehörten drei Zugänge. Bei der Sanierung des Bahnhofs und der Zugänge zwischen 2008 und 2010 wurde der nördliche Aufgang entfernt und jeweils eine Zwischenwand eingezogen. Die ursprünglich 380 Meter langen Seitenbahnsteige wurden dabei auf 230 […]Weiterlesen »

Urban 21

Urban 21 ist die Abkürzung für die weltweite Urbanisierung im 21. Jahrhundert. Urbanisierung bedeutet Verstädterung und beschreibt die Entwicklung, dass immer mehr Menschen in großen Städten, Metropolen aufeinander, miteinander und gegeneinander leben. Durch diese Initiative gefördert durch den Bund, das Land, den EU-Strukturfonds eFre (europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und […]Weiterlesen »

Vater und Sohn

Kunststein – Gußplastik von Rudolph Hilscher 1964 geschaffen und 1979 im WK I aufgestellt.             (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)  

Versorgungsstruktur in Halle-Neustadt

Entlang der Magistrale gibt es einen 1200 m langen unterirdischen Trassenabschnitt, in dem die Hauptversorgungsleitungen in einem begehbaren Sammelkanal verlegt wurden. Das Plattenwerk befand sich westlich, während die Versorgung genau aus entgegengesetzter Richtung kam, (Fernwärme aus der Dieselstraße, Wasserleitung aus Beesen) während der WK I zuerst ziemlich weit westlich angefangen […]Weiterlesen »

Völkerfreundschaft

Etwas versteckt und im Sommer zugewachsen befindet sich die Plastik an der Seitenfront der Helen-Fischer-Schule am Treff. Heinz Beberniss schuf 1968 acht verschiedene Figuren.      

Wandbild Lenins

1971 schuf dieses riesige Wandbild Erich Engels mit dem Namen „Er rührte an den Schlaf der Welt“. Es ist beim Gastronom an einem Plattenbau in Halle-Neustadt zu sehen. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)  

Wohnkomplex I

Der erste Wohnkomplex 1964–1968 ist durch die 1950er-Jahre geprägt. Es entstehen offene Flächen mit viel Grün durch  Anordnung der Wohnblöcke. (quer und längs). Der damalige längste Block der DDR (385 Meter) begrenzt das Gebiet nach Osten. Der „Plasteblock“ bildet nach Süden eine „Grenze“. Das „Am Gastronom“ bildet eine Art Gegenstatz […]Weiterlesen »

Wohnkomplex II

Der Wohnkomplex II entstand 1966– 1970. Die ursprüngliche Gestalt des zweiten Wohnkomplexes existiert auch heute noch, bis auf ist bis auf den Abriss eines elfgeschossigen Gebäudes, einer Schule und der dazugehörigen Turnhalle. Hier wurde das Verbinden von zwei auf Eck stehenden Blöcken mit entsprechenden Durchgängen realisiert. Das Zentrum bildet der  […]Weiterlesen »

Wohnkomplex III

Der Wohnkomplex III erhielt die Nummern 209 bis 296 und grenzte im Süden an der Richard-Paulick-Straße. Er wurde in den Jahren 1969-1972 gebaut. Umgeben von kleineren Funktionsbauten und einem Supermarkt bildet im dritten Wohnkomplex der Tulpenbrunnen das Zentrum. In der Nähe des Supermarktes steht eines der großen 22-geschossigen Punkthochhäuser. Die […]Weiterlesen »

Wohnkomplex IV

Bauzeit war von 1971 bis 1974. Im WK wurden einige Elfgeschosser gebaut, die aufgrund ihrer Anordnung grüne Höfe oder Inseln bildeten. In diesem Komplex sind auch die 5 Ypsilon Hochhäuser zu finden. Der WK IV besitzt keinen eigenen Supermarkt. Die damals vorhanden Grünzonen sind heute Parkplätzen gewichen.

Wohnkomplex IX

Der WK wurde in den Jahren 1982 bis 1986 errichtet und ist somit der jüngste Komplex. In diesem Komplex wurde die Geldnot sichtbar. Es wurde Sechsgeschosser errichtet, mitunter mit minderer Qualität. Heute hat er zwar niedrige Mieten ist aber auch extrem sanierungsbedürftig.

Wohnkomplex V

Bauzeit war von 1974–1977. Dieser Wohnkomplex besteht aus zwei Teile, da er nördlich des Bildungszentrums gebaut und mit 800er Numern versehen wurde, während die südlich gebauten Wohneinheiten mit 700er-Nummern versehen wurden. Hier wurden sehr viel Abbrüche realisiert, so dass die ehemalige Struktur fast nicht mehr erhalten ist. Es entstand eine […]Weiterlesen »

Wohnkomplex VI

Die Bauzeit war von 1976 bis 1978. Die Magistrale wurde dafür extra verlängert. Im WK VI wurden viele Rückbauten vorgenommen. Der WK bildet den westlichen Abschluss der Stadt. Hier entstanden erstmals gebogene Wohneinheiten. Nördlich befindet sich das Dorf Nietleben.

Wohnkomplex VII

Die Bauzeit war von 1973 bis 1979. Hier wurde das Neue Saale Center errichtet. Von der Struktur ist durch Rückbau nicht mehr viel übriggeblieben, bis auf Kindereinrichtugen.

Wohnkomplex VIII

Die Bauzeit war von 1973 bis 1977. Der WK liegt im Osten am Gimritzer Damm und hat damit eine günstige Anbindung an den Weinbergcampus. Trotzdem erfolgte ein Rückbau des gesamten Schulkomplexes und mehrere Wohneinheiten nach der Wende. Hier befindet sich der Meeresbrunnen neben einem Supermarkt. Hier befindet sich das heute […]Weiterlesen »

Wohnkomplexe in Halle-Neustadt

Halle-Neustadt war eine Planstadt, die in neun Wohnkomplexe eingeteilt wurde. Die WKs (Wohnkomplexe) bestehen aus Wohnblöcken. Der Wohnkomplex 1, kurz WK I oder I. WK, entstand in den Jahren 1964 (Spatenstich am 15. Juli 1964) bis 1968. An dieser Stelle entstand die 1. POS. Im WK entstand zudem der längste […]Weiterlesen »

Wohnkomplexnummerierung

Die Wohnkomplexnummerierung erfolgte entgegen dem Uhrzeigersinn, anders als die Blocknummerierung, die im Uhrzeigersinn verlief. Den zentralen Kern bildete das Stadtzentrum (SZ), es folgten oberhalb im Norden der Passage WK IV und WK III schloss sich im Osten an. Zum Gimritzer Damm folgte der WK VIII. WK VIII setzte sich über […]Weiterlesen »

Zollrain

Passendorf gehörte einst zu Sachsen. Erst seit 1815 zu Preußen. Halle war Preußen. Am Zollrain, der früher Lauchstädter Chaussee hieß, war die Zollstadtion zwischen Preußen und Sachsen. (Foto: Michael Waldow, MSW-Welten)