Bratwurstglöckle

Das Restaurant „Bratwurstglöckle“ öffnete am 10. April im Haus „Alte Promenade“. Die Fleischerei leitete ein bayrischerMetzger, sodass Bratwurst (aber auch Weißwurst, Knackwurst usw.) nach bayrischer Art auf dem Speiseplan stand. Originell war das Palmenhaus in der Gaststätte. Später enstanden hier Damenkapellen und es war das Zentrum des „Münchener Oktoberfestes“ (ab 1905). Hier gastierte 1907 der berühmte Kabaretist Karl Valentin für vier Monate mit seinem lebenden Orchestrion. Weitere Künstler ab 1912 sorgten für einen Zulauf der hallenser. 1925 wurde das „Bratwurstglöckle“ umgestaltet und nannte sich fortan „Concert- ud Speisehaus Riebeckbräu“.Nach dem II. Weltkrieg wurde das ehemalige Restaurant Ausstellungszentrum und ab 1961 Waschstützpunkt. Ab 1990 wandelte es sich zur Buchhandlung bis zur Renovierung 1993.

(Quelle: Cafe’s, Schenken, Gaststätten, Herbergen und Hotels“, Schnelle Verlag)